op. 111 – Eine Analyse in 335 Teilen – Takt 45

Jeder einzelne Takt von Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier c-Moll op. 111 aus dem Jahr 1822 wird an dieser Stelle von Bad-Blogger Arno Lücker unter die Lupe genommen. Ein Versuch, dieser Musik irgendwie „gerecht“ zu werden, was natürlich, dafür aber fröhlich, scheitern muss.

Die bisherigen Folgen:
Takt 1 Takt 2 Takt 3 Takt 4 Takt 5 Takt 6 Takt 7 Takt 8 Takt 9 Takt 10 Takt 11 Takt 12 Takt 13 Takt 14 Takt 15 Takt 16 Takt 17 Takt 18 Takt 19 Takt 20 Takt 21 Takt 22 Takt 23 Takt 24 Takt 25 Takt 26 Takt 27 Takt 28 Takt 29 Takt 30 Takt 31 Takt 32 Takt 33 Takt 34 Takt 35 Takt 36 Takt 37 Takt 38 Takt 39 Takt 40 Takt 41 Takt 42 Takt 43 Takt 44

Beethoven-op.-111-Seite-01Beethoven-op.-111-Seite-02Beethoven op. 111 - 1. Satz - Takt 45

Die kleine Terz des Hauptthemas taucht hier und heute endlich wieder auf. Gott sei’s gedankt! Oder anders gesagt: „Als er den nächsten Takt anschaut, kann er nicht fassen, was er sieht!“ Heftig!

Naja.

Also: In der linken Hand sagt die thematische kleine Terz (c – a) „Kuckuck“ und verabschiedet sich daraufhin wieder staccatomäßig. Darüber rast es in der rechten Hand vor sich hin.

Die Sonatenvorhersage für die nächsten Tage: Nun. So, wie es aussieht, geht das mit dem „fröhlichen“ Wechselspiel von Oktaven in der einen Hand + mehr oder weniger modulierende 16tel-Ketten in der anderen weiter…

I am bored to death!

Arno

Arno Lücker wurde 1979 in Braunschweig geboren. Seit 2003 lebt er in Berlin. Dort arbeitet Arno Lücker als Musiktheater- und Konzert-Dramaturg.

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