Kommentare für Bad Blog Of Musick https://blogs.nmz.de/badblog Das bedeutendste Blog zur zeitgenössischen Musikkultur Fri, 27 Mar 2020 13:38:37 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Kommentar zu Blog of Bad Virus: Was wir alles gerade im Radio und Fernsehen hören und sehen könnten aber leider im Moment nicht tun von Markus Weckesser https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/27/blog-of-bad-virus-was-wir-alles-gerade-im-radio-und-fernsehen-hoeren-und-sehen-koennten-aber-leider-im-moment-nicht-tun/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blog-of-bad-virus-was-wir-alles-gerade-im-radio-und-fernsehen-hoeren-und-sehen-koennten-aber-leider-im-moment-nicht-tun/#comment-27873 Fri, 27 Mar 2020 13:38:37 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21574#comment-27873 Ja komisch. Gab von C. Schlingensief auch mal die Idee und Aufforderung an die TV-Sender, einfach nachts alles zu senden, was in den Archiven schlummert…

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Kommentar zu „Einfach mal die Klappe halten!“ – Offener Brief an Axel Brüggemann (Verschicker des Crescendo-Newsletters) von Thomas Wunsch https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/23/einfach-mal-die-klappe-halten-offener-brief-an-axel-brueggemann-crescendo-magazin/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-mal-die-klappe-halten-offener-brief-an-axel-brueggemann-crescendo-magazin/#comment-27870 Mon, 23 Mar 2020 18:00:11 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21528#comment-27870 Wer das Crescendo Magazin als musikkritisches Organ ernst nimmt, ist selber Schuld. Ist eher eine Art Apothekenrundschau für das Klassik-Radio Publikum.

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Kommentar zu „Einfach mal die Klappe halten!“ – Offener Brief an Axel Brüggemann (Verschicker des Crescendo-Newsletters) von Ulrich Ludat https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/23/einfach-mal-die-klappe-halten-offener-brief-an-axel-brueggemann-crescendo-magazin/?pk_campaign=feed&pk_kwd=einfach-mal-die-klappe-halten-offener-brief-an-axel-brueggemann-crescendo-magazin/#comment-27868 Mon, 23 Mar 2020 14:09:16 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21528#comment-27868 Äh … worauf wollen Sie hinaus?

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Kommentar zu Künstler_innen! Appelliert an Eure Fans und Follower mit Best Practice Leben in Corona-Zeiten zu schützen von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/18/kuenstler_innen-appelliert-an-eure-fans-und-follower-mit-best-practice-leben-in-corona-zeiten-zu-schuetzen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kuenstler_innen-appelliert-an-eure-fans-und-follower-mit-best-practice-leben-in-corona-zeiten-zu-schuetzen/#comment-27865 Wed, 18 Mar 2020 23:47:04 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21474#comment-27865 Vielleicht hilft es auch, wenn man den Menschen klar macht, dass die Veranstaltungssperre, der Unterrichtsverbot usw. noch länger dauert, wenn die Menschen sich jetzt privat nicht vernünftig verhalten.

Und dass das Ziel eigentlich nicht sein sollte, dass man möglichst lange Home-Office und Ausgangssperre hat und dabei Videos-on-Demand, Wohnzimmer-Streams oder Geisterkonzerte genießt, sondern dass das Ziel sein muss, dass es wieder Live-Konzerte geben kann. Im Übrigen werden es mit den Streams auch zunehmends schwieriger werden, wenn die Allgemeinverfügung verschärft wird. Hier gilt bereits jetzt schon eine Probe mit 2 Profi-Musikern als eine verbotene nicht-öffentliche Versammlung. Und nicht auszumalen, wenn auch das Internet zusammenbricht, weil es nicht genug Techniker gibt.

Und wenn auch viele Musiker es ihren Fans gegenüber nicht zuzugeben trauen, ist das Üben und Musizieren in einem Mehrparteienhaus schwierig, wenn auch alle Nachbarn rund um die Uhr zu Hause sind. Ein langer Unterrichtsausfall ist auch für die Schüler schlecht, macht das doch die Fortschritte der letzten Jahre wieder zunichte. Es geht also auch um die zukünftige Qualität der Musik.

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von Ludger Vollmer https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27864 Tue, 17 Mar 2020 16:16:53 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27864 Bravo, Moritz!

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Kommentar zu Blog of BAD VIRUS (and good Musick): Ich brauche das Internet. von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/13/blog-of-bad-virus-and-good-musick-ich-brauche-das-internet/?pk_campaign=feed&pk_kwd=blog-of-bad-virus-and-good-musick-ich-brauche-das-internet/#comment-27863 Sun, 15 Mar 2020 22:13:30 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21418#comment-27863 Die Solidarität auch unter Kollegen wird wichtiger denn je.

Ein bißchen beobachte ich leider, dass jetzt, wo die Kultur zur Existenzsicherung ins Netz gehen, auch dort Machtkämpfe zunehmen, die von dem Dirigenten in seiner Serie beschrieben wurden. Letztendlich ist das auch genau die Machtstruktur, die #metoo anprangerte. Dabei haben wir eine historische Chance zur Verbesserung.

Wir müssen gemeinsam dafür einsetzen, dass es nicht nur die Etabilierten sind, die die Corona-Krise überleben, weil sie die Möglichkeiten haben, handlungsfähig zu bleiben.

In Hamburg trifft die neue Allgemeinverfügung die Kulturszene gerade ziemlich hart:

Auch nicht-öffentliche Versammlungen sind bis 30.4. verboten, darunter fallen nicht nur nicht-öffentliche Konzerte sondern auch nicht-öffentliche Proben, Aufnahmen und Produktionen, wo Menschen sich begegnen. Wobei ich nicht weiß und nicht glaube, ob wirklich alles stoniert wird, da wird man erwägen, und auch das ist bis zu einem gewissen Grad eine Machtfrage.

Die allgemeinbildenen Schule hat bis 30.3. zu, die Musikhochschule hat bis 20.4. zu, die Musikschulen (somit auch die qualifizierten Privaten) müssen aber bis 30.4. pausieren, auch bezüglich Angebote an Schulen. Dort üben darf man dann auch nicht. Für die jungen und die kleineren Künstler geht es nicht mal mehr nur um das finanzielle Überleben, sondern auch ums Üben und Spielen für sich.

Nachbarskinder nachbarschaftlich betreuen, damit die Eltern arbeiten gehen können, wird begrüßt. Die Nachbarskinder unterrichten darf man aber nicht… Der Gitarrenunterricht an der Schule durch einen externen Anbieter ist dann auch verboten, auch wenn die Hortbetreuung normal läuft….

Das Publikum und die Medien sind ja nur begeistert über die Geisterkonzerte, kostenlose digitale Angebote von Berliner Philharmoniker usw. und loben das Engagement dieser Anbieter. Es gibt aber auch die Schattenseite, dass das letztendlich die Marktposition einiger weniger Anbieter stärkt, die es sich gerade leisten kann, und die anderen in noch schwächere und prekärere Position bringt. Auch und gerade die letztere Gruppe darf nicht vergessen werden.

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Kommentar zu Lasst uns Veranstaltungen absagen und an die Kulturverwaltung appellieren von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/12/lasst-uns-veranstaltungen-absagen-und-an-die-kulturverwaltung-appellieren/?pk_campaign=feed&pk_kwd=lasst-uns-veranstaltungen-absagen-und-an-die-kulturverwaltung-appellieren/#comment-27862 Thu, 12 Mar 2020 15:23:13 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21408#comment-27862 Danke für den Bericht und für die Thematisierung der Kleinveranstaltungen.

Das Problem hier ist, dass diese Veranstaltungen noch behördlich stattfinden dürfen. Eigentlich. Die Menschen hier aber praktisch auch genauso gefährdet sind wie bei Großveranstaltungen, vor allem weil sie sich nah kommen. Also müssen die Veranstalter die Konzerte freiwillig absagen, wenn sie sich verantwortungsvoll verhalten. Da diese aber nicht zu Absagen gezwungen wurden, stehen sie mit ihren Problemen alleine da.

Oder aber kann man davon ausgehen, dass weniger Besucher kommen, auch wenn die Konzerte stattfinden. Dann wird das Problem offiziell als Unternehmerrisiko abgetan.

Und was ist mit Veranstaltungsreihen wie Festivals, wo es mehrere kleinere Konzerte gibt? Ist das eine Großveranstaltung oder mehrere Kleinveranstaltungen?

Es ist medizinisch sinnvoller und auch für Veranstalter und Künstler besser, wenn für einen begrenzten Zeitraum alles absagt wird, und dies in geeigneter Form kompensiert wird (und nach der Krise für Aufschwung gesorgt wird).

Aber auch der inkonsequente Umgang führt zu Unmut.

In der Hamburger Verfügung steht:
1. Ab einer Teilnehmerzahl von 1.000 Personen ist die Durchführung von Veranstaltungen sowie Versammlungen (öffentliche und nichtöffentliche) verboten.
2. Veranstaltungen im Großen Saal der Elbphilharmonie sind verboten.
(…)

Ja, Ziffer 2 gibt es extra, und die Erläuterung dazu:

„Besucher der Elbphilharmonie besuchen dort neben dem Großen und Kleinen Saal sowie den Kaistudios insbesondere die Plaza-Ebene. Dort kommen alle Besucher auf engem Raum zusammen, insbesondere in den Fahrstühlen und auf der Rolltreppe. Darunter befinden sich viele
Touristen aus der ganzen Welt, von denen viele nicht registriert sind oder rückverfolgt werden können. Vor einer Veranstaltung im Großen Saal kommen besonders viele Personen gleichzeitig hinzu. Eine Reduzierung gerade dieser Besucher erreicht den Zweck, eine Ansammlung vieler Personen an diesem Ort zu vermeiden, am ehesten. Aus diesen Erwägungen wird der Große Saal der Elbphilharmonie (2.100 Plätze) als Spielstätte geschlossen, da hier sowohl ein signifikant höherer Anteil von Nicht-Metropolregion Besuchern als auch eine Vielzahl unterschiedlicher Vertriebswege eine individuelle Risikobewertung der jeweiligen Veranstaltung erschweren.“

Es geht also um Ansammlung von Menschen auf den Rolltreppen und in Fahrstühlen. Aber Touristen dürfen weiterhin auf die Aussichtsplattform Plaza (durch genau diese Rolltreppen und Fahrstühle…), da kommen aber auch bis zu 17.000 Besucher pro Tag, ganz ohne Konzert?

Damit wird indirekt signalisiert, dass diese Nur-Touristen für die Stadt wichtiger sind als die Konzertbesucher. Das ist dann natürlich bitter.

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27861 Thu, 12 Mar 2020 13:50:45 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27861 Was ich unverantwortlich finde, ist wenn die Corona Krise für Eigenwerbung und Kommerzialisierung benutzt wird.

Gestern z.B.: eine Konzertveranstaltung von Telekom/Magenta (Virtuelles-Konzerterlebnis mit VR-Brille) in der Hamburger Elbphilharmonie. Es passte natürlich ganz gut, dass das Konzert mit James Blunt als ein virtuelles Liveübertragungserlebnis mit VR Brille geplant war. Ganz unabhängig von Corona.

Das Saalpublikum wurde erst paar Stunden vor dem Veranstaltungsbeginn informiert, dass das Konzert ohne Publikum stattfinden wird, dabei hatten sich schon Etliche auf der Reise nach Hamburg gemacht.

Natürlich kann man den Veranstaltern zu Gute halten, dass gestern eine Allgemeinverfügung wegen Großveranstaltungsverbot nur angekündigt war, es gestern also noch keine behördlichen Verbote gab. Es war vernünftig, das Konzert im leeren Saal stattfinden zu lassen.

Heute wird aber das Telekom-Geschäftsmodell als „Geisterkonzert“ gefeiert.

Was aber mit dem Konzert heute Abend ist, darüber gibt es hingegen noch keine Information. Die Besucher müssen aber doch auch rechtzeitig wissen, ob sie sich auf den Weg machen sollen oder zu Hause bleiben, ob sie evtl. die Übernachtung stornieren sollen, usw.

Das ist nicht gut! Vor allem, weil solche chaotischen Erfahrungen auch Auswirkung auf das Kartenkaufverhalten nach der Corona-Krise haben werden, und zwar nicht nur bei Großveranstaltungen.

Und das ist wirklich schade, weil gerade die Elbphilharmonie es geschafft hatte, dass Menschen Live-Konzerterlebnisse wieder für sich entdeckt hatten.

Es mag sein, dass die Zukunft der Musik ohnehin in Streaming liegt (und hier geht es auch um viel Geld und Machtkampf), und dass diese Tendenz durch Corona nur beschleunigt wird, aber es wäre auch wichtig, dass Musiker die Bedeutung der Live-Konzerterlebnisse nicht aus den Augen zu verlieren. Und dafür muss man auch die Besucher ernst nehmen.

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von Frank https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27860 Thu, 12 Mar 2020 02:47:18 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27860 Sehr gute Analyse.. Stimme mit allem überein..

Aber warum nicht einfach WELTWEIT „Quarantäne“ für 3-4 Wochen?… Quasi Heim Urlaub für alle..
Keine Flüge/Reisen mehr, nur noch wichtige Arbeit erlaubt, Heimarbeit ist sowieso kein Problem ,

Sicherstellung der Dinge für die Basics im Leben (Essen, Wasser, Energie, Krankenhäuser usw) .. auf den Rest kann jeder für paar Wochen verzichten auch auf unsere geliebten Konzerte, Club Events und alles andere Kulturelle ..

Unterhalten wird sich heutzutage überwiegend eh nur am PC oder Handy.. den Leuten wird es schon nicht zu langweilig mit Insta, Netflix und co und auf dem Einsamen Feld oder im Wald kann man immer noch spazieren gehen :)

Zudem gibt die EZB Geld für diejenigen die es brauchen anstelle der Banken / Wirtschaft, so hat jeder für einen Monat ein Grundeinkommen um die wichtigsten Dinge zu bezahlen.
Firmen die Vorübergehend schließen müssen brauchen dann keine Löhne Zahlen und Banken verzichten in diese Zeit auf Kreditrückzahlung, Vermieter und Versicherungen ebenfalls.. Keine Einnahme aber dafür dann kaum Ausgaben.. für diese Kurze Zeit sollte das klappen und die Basics im Leben gesichert sein…

Lieber 3-4 Wochen komplett einschränken als diese Stückelung im Moment, Denke komplett Stoppen ist besser als Verlangsamen

nur so ne Idee :)

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27859 Wed, 11 Mar 2020 21:32:16 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27859 Die Verordnung ist inzwischen auch bei uns angekommen.

Nein, ich finde die aktuellen (11.3.) Maßnahmen nicht mehr so vernünftig.

Die Maßnahmen sind inkonsequent. Sie treffen die Künstler extrem hart, aber für die Eindämmung der Verbreitung zu halbherzig und löchrig.

Wenn man Konzerte im Großen Saal absagt, aber nicht im Kleinen Saal (oder aber auch in engen Räumen für wenig Gäste, oder aber andere Veranstaltungen wie Museumsführungen usw. usw.), wie will man erreichen, dass die Infektionskette unterbrochen wird. (Und hinzu kommen die ganzen nicht-klassischen Bereiche.)

Vielleicht wird durch Absagen großer Konzerte die Verbreitung verlangsamt, als wenn man gar nichts tut, aber dadurch alleine werden die Fallzahlen nicht weniger. Weniger werden die Fälle erst, wenn mehr Leute genesen als neu erkranken, und wenn ein Infizierter weniger als eine weitere Person ansteckt. D.h. die Krise wird vielleicht verlangsamt aber nicht überwunden, und man könnte so den Großen Saal im April-Mai immer noch nicht öffnen und vielleicht überlegt man dann über Absagen von kleinen Konzerten, womit man wieder am Anfang der Diskussion wäre.

Wenn man es wirklich ernst meint, müsste man jetzt noch viel drastischer vorgehen und alles für die nächsten 2 Wochen absagen. Dann hat man eher die Chance, dass es danach ruhiger wird, und man dann wieder bald öffnen kann, anstatt dass die Verbote immer wieder verlängert werden.

Wenn schon solche einschneidenden Maßnahmen, müssen sie so sein, dass sie auch Wirkung zeigen.

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27858 Wed, 11 Mar 2020 14:23:00 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27858 Die Frage ist ja auch: was will man mit der Absage erreichen ?

Wen möchte man schützen: die Künstler, die Mitarbeiter, das Publikum?

Und wenn das Publikum: einheimische Musikliebhaber, auswärtige Musikliebhaber, Pauschalreisende/Touristen?

Und wo sollen sie geschützt werden: bei der Vorbereitung/Probe, im Konzert, in der Pause, auf den Toiletten, während der An- und Abreise?

Ist ein Konzert im Großen Saal wirklich gefährlicher als ein Konzert im Kleinen Saal? Ist ein Konzertsaal gefährlicher als ein Club oder Schlosszimmer?

Hängt die Gefährlichkeit nicht auch von der Art und von der Zielgruppe ab (z.B. Klavierabend, Orchesterkonzert, Krabbelbabykonzerte, Konzerte für Demenzkranke, Jazz-Live-Session usw.)?  

Ist ein Chorkonzert gefährlicher als eine Chorprobe?

Und wie lange soll das Ganze dauern? Das ist ein Punkt, was derzeit kaum thematisiert wird. 

Solange es sich um einen klar definierten überschaubaren Zeitraum handelt, ist eine Zwangspause zu verkraften. Da kann man die Zeit künstlerisch-konstruktiv nutzen, neue Stücke lernen, Dinge machen, für die normalerweise keine Zeit ist.

So einfach ist es aber nicht.
 
Jetzt geht es noch darum, die Durchseuchung zu verlangsamen. Aber wenn die Durchseuchung z.B. mehr als 2 Jahre dauert, soll das Veranstaltungsverbot für die nächsten 2 Jahre gelten? Sind die gesellschaftlichen und finanziellen Folgen nicht auch gesundheitschädlich (z.B. wenn mehr Menschen Depression bekommen aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten)?  

Oder kann man z.B. mit individuellen Teillösungen arbeiten, z.B. Konzert ja, aber kein Empfang danach. Oder Konzert ja, aber ohne Seniorenreisegruppen. 

Die Folgen für die Künstler sind momentan unterschiedlich – je nachdem ob man angestellt ist, freiberuflich tätig ist, auf welchem Niveau man unterwegs ist, wo man wohnt, ob man sonstiges Einkommen hat usw.

Für mich ist es gerade ärgerlich, dass ich nicht weiß, was mit meinen Konzerten in den nächsten Wochen passieren wird. Noch sollen sie alle stattfinden, auch wenn ich eigentlich davon ausgehe, dass sie größtenteils kurzfristig abgesagt werden würden. Also üben und proben muss ich trotz der Unsicherheit, die Arbeit und die Ausgaben werden nicht weniger.

Einen positiven Aspekt hat aber das Ganze: 

Jedenfalls ist es eine Gelegenheit, dass die Gesellschaft die soziale, gesellschaftliche, und finanzielle Bedeutung der Kulturveranstaltungen hautnah mitbekommt. Kultur ist keinen ’nicht wirklich notwendigen‘ Zeitvertrieb, sondern lebenswichtig (und ist bestimmt auch förderlich für die Stärkung des Immunsystems)!  

Letzte Woche habe ich im Übrigen die Konzertbesucher als sehr diszipliniert erlebt, ich habe lange nicht mehr erlebt, dass keiner während der Aufführung gehustet hat.

 

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von Soerin Bergmann https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27856 Wed, 11 Mar 2020 11:33:21 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27856 Absolut deiner Meinung

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von Thomas M. Schallaböck https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27854 Tue, 10 Mar 2020 18:09:26 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27854 Bravo! Umfassend und sehr differenziert. Bis jetzt habe ich über die Angelegenheit und im Besonderen über die Auswirkungen für uns Musiker nichts besseres gelesen.

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Kommentar zu Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache? von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2020/03/06/appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/?pk_campaign=feed&pk_kwd=appell-ueber-den-umgang-mit-covid-19-an-die-musikbranche-alles-nur-panikmache/#comment-27852 Mon, 09 Mar 2020 20:06:43 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=21379#comment-27852 Gute Haltung!

Allerdings würde ich mir auch von den gefährdeten Personen (ältere Menschen mit Vorerkranungen, mit geschwächtem Immunsystem, mit bestimmten Medikamenten) mehr Selbstverantwortungsübernahme wünschen. Bleibt doch eigenständig zu Hause, statt in Konzerte, Lesungen, zu Seminaren, Kursen usw. zu fahren, nur weil man schon eine Karte hat oder weil es sich um einen Lieblingsmusiker handelt! In normalen Zeiten freut man sich über soviel Zuneigung natürlich. Aber wenn gefährdete Personen sich nicht selbst disziplinieren können, muss man die ganze Veranstaltung komplett absagen, um diese Menschen zu schützen (und auch andere Leute enttäuschen und die finanziellen Nachteile tragen). Damit ist keinem geholfen.

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