Kommentare für Bad Blog Of Musick https://blogs.nmz.de/badblog Klassik-Blog und das bedeutendste Blog zur zeitgenössischen Musikkultur Sun, 10 Feb 2019 10:46:50 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.3 Kommentar zu Ich triggere § 7 Abs. 2 der BADSK-Satzung gegen Rechtes, Identitäres, Sexualstrafrechtliches und Migrantenschreck! von Alexander Strauch https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/09/ich-triggere-7-abs-2-der-badsk-satzung-gegen-rechtes-identitaeres-sexualstrafrechtliches-und-migrantenschreck/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-triggere-7-abs-2-der-badsk-satzung-gegen-rechtes-identitaeres-sexualstrafrechtliches-und-migrantenschreck/#comment-27524 Sun, 10 Feb 2019 10:46:50 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=19019#comment-27524 Liebe Laura, ich denke, ich gebe meine Motivation preis, wieso ich Schilder hochhalten musste. Ich hatte eigentlich nicht vor, überhaupt über das Konzert in dessen Vorfeld zu schreiben, man schrieb mir auch „hoffentlich bist Du beim medialen Sturm nicht dabei“. Das hatte den generellen social-media Artikel über Mitglieder des Quartetts zur Folge, um doch dagegen gehalten zu haben. Nach dem Konzert brach zwar keine Begeisterung über diese Aktion seitens der Akademie aus, Arzberger als erster Geiger des in Mitleidenschaft gezogenen Quartetts um Moosdorf fand sie immerhin ganz o.k. Moritz hat dann seine beiden Videos produziert, ich schrieb Anmerkungen zum Konzert. Damit wäre es erledigt gewesen. Dann verlangte die Akademie die komplette Löschung des zweiten Videos. Wobei komplette Löschung absurd ist. So kam es wohl zur Tilgung mancher Audiospur. In Bezug auf Mitarbeiter des Akademie kann ich das sehr gut verstehen, auch wenn ich mich grds. dagegen in Opposition setze. In Bezug auf die öffentlichen Äußerungen und Reden verstehe ich es absolut nicht. Wobei ich den Datenschutz verstehe, womit die Akademie Recht hat, da überall prangt „Aufnahmen nicht gestattet“. Und da gab es in einer der Reden den Hinweis auf Akademien in von illiberalen Parteien regierten EU-Ländern wie Ungarn und Österreich, dass man selbst ein offenes Forum sei. Nun, die Offenheit ist nun dahin, jenseits des Datenschutzes. Was aber nicht dahin ist: man redet von geeigneter Form der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner. Aber man lädt ihn ein! Der ehemalige Leiter der Musikabteilung Dr. Mauser wurde verurteilt. Aber man setzt sich brachial als Alterspräsident und damals in den Leserbriefen als Präsident für ihn ein. Man lässt ihn bei vollem Saal zu Gubaidulina und Halffter vorpreschen, damit jeder sieht, wie ER die Honoratioren begrüsst. Man lässt ihn zwar momentan nicht in der Akademie auftreten, man lässt ihn sonst frei gewähren, bar jeden Gefühls, dass das eben nicht jede/r gutheisst. Man führt einen Herren in seinen Reihen, der offen für einen nun verurteilten, damals untergetauchten rechtsradikalen Straftäter Partei ergreift. Habe ich ja Alles schon geschrieben. Nun, man wettert gegen das Video, man hat das Gefühl, die wollen nun Eggert loswerden. Statt dass sie ihre Straftäter in ihren Reihen und Straftäter unterstützende Mitglieder zu angemessenen Verhalten und Zurückhaltung auffordern, z.B. wie die letzten Institutionen, die Mauser in Kuratorien als „Amt ruhend“ führen – bis auf die Henze-Stiftung, eben Mitgliedschaft ruhend einfordern oder was auch immer. Da muss man Freiheitsrechte auch dieser abwägen. Aber auch auf den Ruf des eigenen Hauses muss man achten. Ich denke, dass, wenn man Moritz einen Vorwurf macht, man aber eben auch Borchmeyer, Krüger, Mauser und Bose Vorwürfe machen muss – denn mit Featuren von Straftätern: ist das im Sinne des Geistes der Akademie? Auffallend zudem: an den Hebeln sind nun Alt68er, die immer klagen, dass sich die Jungen nichts mehr trauen. Nun traut man sich was, schreit auf ob der Versäumnisse der Akademie, die diese sich nicht eingesteht, nun mit dem Finger auf die Protestierer zeigt. Statt nach der geeigneten Form zu suchen, sich offen ehrlich zu machen. Vielleicht hilft hier nochmals Arzberger, um down zu coolen: „Ich war dabei und habe die Aktion von Moritz Eggert&Kollegen miterlebt. Aus meiner Sicht humorvoll und durchaus tolerabel.“

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Kommentar zu Ich triggere § 7 Abs. 2 der BADSK-Satzung gegen Rechtes, Identitäres, Sexualstrafrechtliches und Migrantenschreck! von Laura Oetzel https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/09/ich-triggere-7-abs-2-der-badsk-satzung-gegen-rechtes-identitaeres-sexualstrafrechtliches-und-migrantenschreck/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-triggere-7-abs-2-der-badsk-satzung-gegen-rechtes-identitaeres-sexualstrafrechtliches-und-migrantenschreck/#comment-27523 Sat, 09 Feb 2019 19:10:07 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=19019#comment-27523 Lieber Alexander,
Danke, dass Du über alle diese Missstände so kontinuierlich berichtest – oft erfahre zuerst ich durch Deine Beiträge, was für eine neue Posse wieder in München ausgeheckt wurde.
Ich finde es allerdings manchmal schwer zu verstehen, worauf Du eigentlich hinaus willst. Vielleicht könntest Du noch öfter erst die Ereignisse, über die Du Dich ärgerst, kurz beschreiben, damit man als Leser mitkommt?
Auf jeden Fall Danke für Deine Blogbeiträge!
Viele Grüße
Laura

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Kommentar zu „Es fehlt der Klang“ – Randnotizen zum Leipziger Streichquartett mit Gubaidulina und Halffter von Ivo Bauer https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/01/es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/#comment-27522 Sat, 09 Feb 2019 00:33:35 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18975#comment-27522 Übrigens hatte sich zur zeitlich großzügig angesetzten Generalprobe nur Cristóbal Halffter angesagt. Frau Gubaidulina ließ ausrichten, dass sie sich lieber im Hotelzimmer ausruhen wolle. Tja.

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Kommentar zu „Es fehlt der Klang“ – Randnotizen zum Leipziger Streichquartett mit Gubaidulina und Halffter von Ivo Bauer https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/01/es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/#comment-27521 Fri, 08 Feb 2019 00:41:06 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18975#comment-27521 Sehr geehrter Herr Strauch,
als an der Aufführung beteiligter Bratscher kann ich Ihnen versichern, dass Frau Gubaidulinas Aussage, es fehle an Klang, sich einzig auf eine seitens des Quartetts missverstandene Interpretationsanweisung bezog. Das in weiten Passagen notierte „con le dite“ („mit den Fingern“) bezogen wir auf eine perkussive Ausführung mit den Fingern der linken Hand auf dem Griffbrett. Gemeint war, wie ich dem persönlichen Gespräch mit der Komponistin nach dem Konzert entnehmen konnte, ein Schlagen mit der rechten Hand auf die Saite bei links normal gegriffenen Tonhöhen, die ein deutlich gesteigertes Tonvolumen zur Folge gehabt hätte. Anregung an alle Komponisten: Schreiben Sie einfach eindeutig, welchen Effekt Sie meinen, dann ist allen geholfen ;-) Und zum Aufreger taugt die Artikelüberschrift damit eindeutig nicht.

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Kommentar zu Dr. Mauser will 90.000 Euro vom Freistaat Bayern von Daniel Mattelé https://blogs.nmz.de/badblog/2019/01/30/dr-mauser-will-90-000-euro-vom-freistaat-bayern/?pk_campaign=feed&pk_kwd=dr-mauser-will-90-000-euro-vom-freistaat-bayern/#comment-27520 Wed, 06 Feb 2019 15:50:12 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18970#comment-27520 Die ersten Urteile sind raus:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/mauser-musikhochschule-freistaat-zurueckzahlen-1.4319353
So wie ich es verstehe kann sich wohl keine der beiden Seiten als „Gewinner“ sehen: Das Gericht sagt, ja, Mauser hat unterrichtet und sollte dafür bezahlt werden, aber nein, nicht zu diesem Stundensatz. Und die Prämie über 6.000 € war wohl auch unrechtmäßig. Oder sehe ich das falsch?

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Kommentar zu Die Alternative zur Alternative – unterstützt Matthias Moosdorf im Kampf gegen die Meinungsfaschisten! von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/02/die-alternative-zur-alternative-unterstuetzt-matthias-moosdorf-im-kampf-gegen-die-meinungsfaschisten/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-alternative-zur-alternative-unterstuetzt-matthias-moosdorf-im-kampf-gegen-die-meinungsfaschisten/#comment-27519 Tue, 05 Feb 2019 22:43:12 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18981#comment-27519 „Leben und Kunst sind nicht zweierlei” – Felix Mendelssohn-Bartholdy

Das Leipziger Streichquartett hat bisher über 3000 Konzerte in über 40 Ländern der Welt konzertiert. Das zeugt von der hohen künstlerischen Qualität des Quartett. Das zeugt aber auch, wie das Quartett von den diplomatischen und politischen Entwickungen auf der Welt und von den Fortschritten der Völkerverständigung profitiert hat.

Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass ein Quartett a) in 40 Länder einreisen darf b) dort Konzert geben darf (arbeiten darf) c) aus den Ländern ausreisen darf und d) nach Deutschland zurückkehren darf. Ein Musiker aus einem „falschen“ Land, mit einem „falschen“ Pass, kann nicht ohne Weiteres so freizügig reisen, um zu konzertieren, ganz unabhängig von seiner künsterlischen Qualität.

Das Quartett kann nicht ernsthaft wollen, dass seine internationale Konzerttätigkeit durch Nationalismus und Protektionismus eingeschränkt wird.

Ein plakatives Beispiel: die Forderung „nur sächsische Musiker sollen in Sachsen spielen dürfen“ mag für sächsische Musiker erstmal gut klingen. Wenn dies aber dazu führt, dass „sächsische Musiker nur in Sachen spielen dürfen“ (weil andere Länder es genau so machen), wäre das ein Eigentor.

Ganz losgelöst von der Person Moosdorf zeigt das Video die Problematik der rechtspopulistischen Slogans für Musiker „mit Migrationshintergrund“ bzw. „ohne deutschen Pass“ ziemlich gut auf.

Z.B. die Szene ab 4:10, wo der Chinese sich verpflichten muss, sich zu integrieren, indem er lernt, nicht islamisch zu beten. Was er ohnehin noch nie in seinem Leben getan hat. Und überhaupt die Sache mit den „Wirtschaftsmigranten“, die keine Flüchtlinge seien und weg sollen. Sollen auch Orchestermusiker aus Weißrussland weg?

Natürlich heißt es dann im persönlichen Umgang mit konkreten Personen: „Du bist nicht gemeint“.

Wer sind aber gemeint?

Oder die Sache mit der Leitkultur. Ich bringe Kindern mit christlich-deutschen Wurzeln „Alle Jahre wieder“ bei. Kindern aus England bringe ich „Away in a Manger“, Kindern mit jüdisch-deutschen Wurzeln „Maoz Tzur“ und so weiter. Das war schon immer so, denn das gehört zur musikalischen und kulturellen Bildung dazu, das sind Basics. Wenn die Kinder nur Last Christmas und Jingle Bells kennen, oder vielleicht mit etwas Glück noch Rolf Zuckowski, liegt es aber nicht an Flüchtlingen. Der Witz ist, dass die traditionellen Lieder noch vor Kurzem als elitär und altbacken galten, man wollte modern sein (nicht Crumb sondern Carey). Jetzt gibt es aber plötzlich Konzerte, wo „Weihnachtslieder aus Deutschland“ erklingen, „Alle Jahre wieder“ im Stil von Filmmusik. Für mich ist das aber wiedermal ein Moment, wo ich zwiespaltig bin, wenn die „Leitkultur“ als eine Reaktion auf etwas (wieder)entdeckt wird, als ein Ausdruck der Verunsicherung und der Angst vor dem kulturellen Identitätsverlust (vor der „feindlichen Übernahme“). Das kann es nicht sein.

Wenn das Leipziger Streichquartett in Taiwan spielt, wollen die sortigen Zuhörer sich an der schönen Musik erfreuen und nicht an der Abgrenzung zur taiwanesischen Kultur.

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Kommentar zu „Es fehlt der Klang“ – Randnotizen zum Leipziger Streichquartett mit Gubaidulina und Halffter von Dr. Mark Mühle https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/01/es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/#comment-27518 Sat, 02 Feb 2019 02:03:49 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18975#comment-27518 Anm. des Bad Blogs: Ihr Kommentar verstößt grds. gegen die Blogregeln, da Sie Ihre Email nicht bestätigten. Wir schalten Ihren Kommentar dennoch frei. Und fragen Sie nach der „Nazimentalität“ im Text und würden uns über eine ausführliche Begründung dessen freuen. Es wird nur geschildert, was im Umfeld und im Konzert stattfand. Nachdem der Moderator Hamel der Akademie mit dem Augsburger Allgemeine Zitat zur Anti-Kultur-Politik der AfD auch die AfD Moosdorfs kritisierte, Fr. Gubaidulina das Spiel des Quartetts kritisierte, das auch das Quartetts Moosdorfs ist, was also politische Haltung und künstlerisches Auftreten aus Mündern hochrenommierter Künstler bedeutet, zieht der Text hier zurecht die Konsequenz: weniger in Berlin ackern, weniger auf Facebook rumhängen, mehr üben, lieber Herr Moosdorf. Oder einfacher: weniger politisieren, mehr Zeit z.B. in gemeinsame Probe mit der renommierten Komponistin investieren. Nachdem Hr. Moosdorf der Organisator des Quartetts zu sein scheint, muss er für diese Proben-Organisation mehr Zeit finden, zur Not zu Lasten seines politischen Wirkens, wenn Musik noch der Hauptberuf ist. Bei der spürbaren Schwerpunkt-Verschiebung scheint aber doch eher seine Musik der Nebenjob zu sein. Wie hätte er sich sonst auf die Kandidatur um EU-Parlamentsmandat einlassen können, was scheiterte. In Brüssel hätte er viel Zeit verbringen müssen. Und viel Geld verdient: als Abgeordneter – Stand 2014 – netto monatlich 6250,37 Euro von brutto monatlich 8021 Euro nach Abzug der EU-Steuer. Dazu eine Büropauschale von monatlich 4299 Euro, 5 Jahre später als 2019 garantiert etwas erhöht. Damit wäre Cellist in einem Quartett zu sein kein Hauptberuf mehr. Ihnen noch ein schönes Wochenende. MfG, A. Strauch

Hier der eigentliche Kommentar von Dr. Mark Mühle. Apropos: Herr Moosdorf empfahl in einem Posting auf Facebook vom 1.2.19, mich und meine Blog-Kollegen zu googeln. So googelte ich Sie, verehrter Herr Dr. Mark Mühle. Leider gab mir Google nichts zu Ihrer Identität preis und Sie verwenden mit anonymer Identität entweder Methoden des russischen Geheimdienstes oder wollen uns im Sinne von NS-Behörden Angst machen. Ich befürchte, dass „Nazimentalität“ auf Sie zurückfällt.

Hier Ihr Kommentar:

Mit menschenverachtender Nazimentalität einen angesehenen Künstler diffamieren ist kulturlose Niederträchtigkeit. Wünsche eine gute Besserung.

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Kommentar zu Daniele Gatti: Heilige und Dirigenten I von Moritz Eggert https://blogs.nmz.de/badblog/2019/01/07/daniele-gatti-heilige-und-dirigenten-i/?pk_campaign=feed&pk_kwd=daniele-gatti-heilige-und-dirigenten-i/#comment-27517 Fri, 01 Feb 2019 23:37:48 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18613#comment-27517 Lieber Peter Knipfer, auf welchen Artikel von mir beziehst Du Dich? Ich kann mich nicht erinnern, je dem Publikum grundsätzlich Ignoranz vorgeworfen zu haben, vor allem nicht den „jungen Leuten“, ich möchte auch nicht die Opernspielpläne „zwanghaft mit Neuer Musik“ füllen, sondern die Angst vor genau dieser Musik verringern, indem sowohl Kompositionen wie auch Spielpläne aktueller und auch welthaltiger werden. Das sind Perspektiven und Anregungen, Diskussionsgrundlagen vornehmlich, aber keine Dogmen. Und vor allem nicht „vom Elfenbeinturm“ herab, denn der hat mich nie interessiert…

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Kommentar zu „Es fehlt der Klang“ – Randnotizen zum Leipziger Streichquartett mit Gubaidulina und Halffter von S. Hetzel https://blogs.nmz.de/badblog/2019/02/01/es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-fehlt-der-klang-randnotizen-zum-leipziger-streichquartett-mit-gubaidulina-und-halffter/#comment-27516 Fri, 01 Feb 2019 17:38:31 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18975#comment-27516 @Alexander: Vielen Dank für diese ausführliche Konzertbesprechung, die an subtiler Ironie, ja Boshaftigkeit nichts zu wünschen übrig lässt. „Weniger bloggen, mehr komponieren“: Selten habe ich etwas Blöderes gehört.

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Kommentar zu Dr. Mauser will 90.000 Euro vom Freistaat Bayern von k. https://blogs.nmz.de/badblog/2019/01/30/dr-mauser-will-90-000-euro-vom-freistaat-bayern/?pk_campaign=feed&pk_kwd=dr-mauser-will-90-000-euro-vom-freistaat-bayern/#comment-27515 Thu, 31 Jan 2019 12:07:50 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18970#comment-27515 Ein etwas kabarettistisch anmutender aber durchaus auch ernst gemeinter Vorschlag: mit der Summe könnte man in der JVA eine schallisolierte Übezelle mit Klavier einrichten.

(Dass es Einwände gegen eigene Musikinstrumente in Gefängnissen gibt, weil man z.B. einzelne Saiten der Gitarre als Waffe missbrauchen könnte, ist mir bekannt, siehe Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 15.11.2010, 2 BvR 1183/09. Es gibt aber auch Gefängnisse mit Musiziermöglichkeiten zu Resozialisierungs- und Therapiezwecken.)

Ich bin bei den ganzen #metoo Diskussion etwas verwundert, dass immer wieder gesagt wird, dass die Existenz des Beschuldigten vernichtet werden würde. Dabei geht es aber immer um zwifelslos wichtige materielle Dinge wie Geld, Pension, Stelle, Aufträge.

Ich würde mir aber – wenn ich selber 2 jahre ins Gefängnis müsste oder wenn ich gegen einen Musikerkollegen aussagen müsste, wohlwissend dass er aufgrund meiner Aussage für 2 Jahre ins Gefängnis kommen könnte – spontan als Erstes über Übemöglichkeit Gedanken machen.

Was ist schlimmer: 2 Jahre Freizeitentzug oder 2 Jahre Übe/Musizierverbot?

(Im Übrigen wird es in der Diskussion auch kaum thematisiert, dass es manchen Opfern so ergeht, dass sie aus gesundheitlichen, emotionellen, finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage sind, regelmäßig zu üben können, und dass ihre Existenz auch auf diese Weise auch vernichtet werden kann.)

Ich weiß nicht, wie das in der Praxis gehandhabt wird.

Man kann natürlich auch den Standpunkt vertreten, dass auch andere – gänzlich unschuldige – Musiker mal aufgrund einer Sehnenscheideentzündung o.ä. für 2 Jahre pausieren müssen, und dass sie dann mitunter reifer auf die Bühne zurückkehren, also dass eine 2 jährige Übepause kein Weltuntergang ist. Und dass wenn einem wegen eines Gewaltverbrechens verurteilter Musiker aufgrund des Freiheitsentzuges auch die Übemöglichkeit genommen wird, ist er selber schuld.

Auf der andere Seite könnte ich mir vorstellen, dass man eine 2 jährige „Rückzugphase“ unter geeigneten Bedingungen ganz gut künstlerisch produktiv nutzen könnte. Ob diese Bedingungen in einer JVA gegeben ist, weiß ich allerdings nicht.

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Kommentar zu Daniele Gatti: Heilige und Dirigenten I von Peter Knipfer https://blogs.nmz.de/badblog/2019/01/07/daniele-gatti-heilige-und-dirigenten-i/?pk_campaign=feed&pk_kwd=daniele-gatti-heilige-und-dirigenten-i/#comment-27511 Thu, 24 Jan 2019 22:25:53 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18613#comment-27511 Anmerkung des Autors des wohl fälschlich kommentierten Blogs: Sie wollten wohl hier kommentieren, gerne dort nochmals versuchen, bei Moritz Eggert, – hier ging es um Daniele Gatti! Hier der korrekte, zu kommentierende Text: https://blogs.nmz.de/badblog/2019/01/27/erneutes-lob-der-provinz/. Liege ich falsch, dann bitte ich meine Intervention zu entschuldigen, Alexander Strauch

Mich als ebenfalls jugendlichen noch-Schüler (18 Jahre) verwundert ehrlich gesagt die positive Resonanz:

Meiner Ansicht nach sollte Musik immer das Ziel haben, „U-Musik“ zu sein – und das sage ich als durchaus musikalisch nicht uninteressierter Mensch (ich höre v.a. Mahler, Schostakowitsch, Bartok, Hindemith, Berg hat auch einige Werke nach meinem Geschmack komponiert. Von den „neueren“ Komponisten v.a. Esenwalds, Pärt, Rutter und wegen der tollen Werke für Solo-Viola Ihre Kollegin Gourzi – sie alle eint, dass ich mich von ihnen unterhalten fühle.)

Daher habe ich so meine Schwierigkeiten mit Ihrer Herngehensweise, mit dieser Aktion sich mal vom Elfenbeinturm herab auf das Niveau des Pöbels herab zu begeben, um uns das Wesen der wahren Kunst zu vermitteln (entschuldigen Sie bitte die Polemik…). Ok – das war sicherlich nicht Ihre Absicht und sehr überspitzt ausgedrückt, daher entschuldigen Sie das bitte, sollten Sie sich angegriffen fühlen, aber ich wusste nicht, wie ich meine Botschaft in andere Worte hätte verpacken können.

Auch mit Ihrer Forderung, die Operspielpläne zwanghaft mit Neuer Musik füllen zu wollen, habe ich meine Probleme: Ich bin mir sicher, dass die allgemeine Vernachlässigung neuerer Opern weniger mit dem (2018) hinter dem Titel der Oper zusammenhängt, als dass eine aktuelle Oper mich einfach nicht unterhält. Mich zumindest hat ein intellektuell-provokantes Werk der zeitgenössischen „E-Musik“ noch nie so angesprochen wie z.B. Oedipus Rex oder Bergs Woyzeck. Im Gegenteil: Ich finde Ihre Art und Weise der Provokation eher gezwungen und von einem zu intellektuellen Ansatz geprägt. Das Argument, Musik habe ja jederzeit neue Elemente aufgewiesen und die großen Meister wurden zu Lebzeiten auch nicht verstanden, halte ich fpr verfehlt. Die Möglichkeiten, die Grenzen zu sprengen, sind meiner Ansicht nach ausgereizt – mich können Sie nicht dazu provozieren, Ihnen eine Watsche zu geben. Ich glaube, dass ich damit für einen Großteil meiner Generation sprechen, die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dieser Musik ist zumindest an meiner Schule (nicht-musisches Gymnasium) im Musikunterricht prinzipiell vorhanden, das fehlende Interesse für zeitgenössische Musik auf die Ignoranz der jungen Leute zu schieben, halte ich daher für zu kurz gedacht.

Ich will Ihnen keinenfalls zu nahe treten, aber andererseits will ich Ihnen nicht unnötig Honig ums Maul schmieren, was ja sicherlich auch nicht die Absicht bei dieser Aktion war. In dem Sinne würde ich mich freuen, wenn Sie hierauf antworten könnten oder mich sogar vom Gegenteil überzeugen könnten!

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Kommentar zu Daniele Gatti: Heilige und Dirigenten I von Paul Peking https://blogs.nmz.de/badblog/2019/01/07/daniele-gatti-heilige-und-dirigenten-i/?pk_campaign=feed&pk_kwd=daniele-gatti-heilige-und-dirigenten-i/#comment-27510 Mon, 07 Jan 2019 08:38:03 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18613#comment-27510 Warum soll Rom „linkspopulistisch“ sein? 5 Stelle sind nicht links. Nie gewesen, jetzt noch weniger.

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Kommentar zu Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 10.12. bis 16.12.2018 von Stefan Hetzel https://blogs.nmz.de/badblog/2018/12/09/neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-10-12-bis-16-12-2018/?pk_campaign=feed&pk_kwd=neue-musik-musikfeature-soundart-die-radio-woche-vom-10-12-bis-16-12-2018/#comment-27507 Thu, 13 Dec 2018 21:19:07 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18480#comment-27507 @MH: Danke für den Hinweis auf den Podcast „neue musik leben“ :-)

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Kommentar zu Rax Michter – RECOMPOSED BACH von Paul https://blogs.nmz.de/badblog/2018/12/02/rax-michter-recomposed-bach/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rax-michter-recomposed-bach/#comment-27506 Sun, 02 Dec 2018 21:46:26 +0000 http://blogs.nmz.de/badblog/?p=18463#comment-27506 lol

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