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op. 111 – Eine Analyse in 335 Teilen – Takt 19

Jeder einzelne Takt von Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier c-Moll op. 111 aus dem Jahr 1822 wird an dieser Stelle von Bad-Blogger Arno Lücker unter die Lupe genommen. Ein Versuch, dieser Musik irgendwie „gerecht“ zu werden, was natürlich, dafür aber fröhlich, scheitern muss.

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Beethoven-op.-111-Seite-01

Beethoven-op.-111-1.-Satz-Takt-19

Eine Staccato zu spielende Viertelnote im Forte auf der ersten Zählzeit. Eine Ansage – ein Ausrufezeichen: „!“. Gleichzeitig schlicht das Ende des Crescendos, das zusammen mit dem ausnotierten as-g-Triller der drei vorherigen Takte schön angerollt kam.

Am Ende des Taktes eine Unisono-16tel-Triole im Fortissimo – immer noch im grolligen Bass des Klaviers.

Seien wir ehrlich: Wir alle wissen, dass nach diesen drei Tönen nur eine Oktave auf c kommen kann. Obwohl, bei Beethoven sollte man nie „nie“ sagen.

Mache ich aber trotzdem (und ich spreche dieses Wort jetzt, das muss die Lesenden mir glauben, wirklich beim Schreiben aus): „Nie“.

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Arno Lücker wurde in Braunschweig geboren, studierte in Hannover, Freiburg - und Berlin, wo er seit 2003 lebt und als Moderator, Dramaturg, Konzertveranstalter, Pianist, Komponist und Musik-Satiriker arbeitet. Seit 2004 erscheinen regelmäßig Beiträge von ihm in der TITANIC. Arno Lücker ist Bad-Blog-Autor der ersten Stunde, Fan von Hannover 96, Hertha BSC und den Toronto Blue Jays (Baseball).

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