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Überkommene Strategien der Neuen Musik, Teil 5 (letzter Teil): Selbstverständnis

Kunst braucht niemand, aber ohne Kunst ist das Leben sinnlos. Wie Frederick die Maus haben sich Künstler daher zu allen Epochen Strategien angeeignet, die ihrem Wirken eine gewisse Anbindung an gesellschaftliche Strukturen und Strömungen ermöglichte. Damit gelang es ihnen ihre Ideen und Kunstwerke überlebensfähig zu machen. In der Geschichte der...

Der Stand der Dinge (5): Im Dschungel der Medien

Wie virtuos die Neue Musik die Chancen des Internets nutzt, ohne in dessen Fallen der „15 Minutes of Fame“ zu tappen, wird die Zukunft dieser Musik bestimmen. Aber es könnte damit einhergehen, dass Neue Musik sich einreiht in den großen Pool generell künstlerisch avancierter Musik (z.B. Independent Pop, elektronische Musik, etc.) und damit ihren vor allem durch „Leitmedien“ ermöglichten Sonderstatus endgültig verliert.

Der Schatten des Zensors.

Was ist eigentlich mit unserer Welt los?
Die so genannte freie Welt fühlt sich den Terrordiktaturen und Religionsfanatikern überlegen, aber im Moment beginne ich zu zweifeln, wie weit wir uns diese Freiheit noch selber erlauben.

Ich rede von der Angst, Dinge auszusprechen. Von der Angst, seine Meinung zu sagen. Weil man es sich mit niemandem verderben will, weil man nirgendwo anecken will. Weil immer irgendeine Minderheit beleidigt sein könnte. Ich rede von dem Gespenst der „politischen Korrektheit“.

Vorschläge für eine bessere Opernwelt.

In der neuen Ausgabe der „Deutschen Bühne“ (Ausgabe 03/15) gibt es einen sehr interessanten Schwerpunkt zum Thema „Die Oper – ein Krisenszenario“. Mehrere renommierte Autoren des Magazins sowie Opernschaffende aller Disziplinen diskutieren auf 26 Seiten über die Probleme heutigen Opernschaffens, über die Dominanz der „Repertoireopern“, die normalerweise mindestens 95% des Spielplans ausmachen (wenn nicht 99%), über die Isoliertheit des Neuen, über die Probleme, erfolgreiche Uraufführungen im „Kanon“ zu etablieren.