Schlagwörter: Neue Musik

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Arien Robben – Unterwasseroper: Die Uraufführung

Arien Robben – Unterwasseroper: Die Uraufführung

(Hier meine Audio-Reportage aus dem Stadtbad Neukölln.) Ein betörender Chlorgeruch kitzelt die Nüstern. Kindheitserinnerungen an den Besuch des Tropenhauses im Zoo werden wach. Denn es ist schwül, sehr schwül. Wir sind im alten, wunderschönen Stadtbad Neukölln. Erbaut 1914. Fast komplett erhalten. „Trotz zahlreicher Umbauten“, wie der uninteressierte Leser erfährt. Der...

Arien Robben – Unterwasseroper Preview

Arien Robben – Unterwasseroper Preview

Nachher – um 22 Uhr – bin ich Gast der Uraufführung der Unterwasseroper AquAria_PALAOA im Stadtbad Neukölln. Hier schon einmal die Fakten: Projektidee / Künstlerische Leitung: Claudia Herr Gesang unter Wasser: Claudia Herr Gesänge der Weddellrobben: Hydrophonaufnahmen der antarktischen PALAOA – Horchstation, Neumayer Station vom Alfred-Wegener-Institut für Meeres- und Polarforschung...

Wenn die Bundeskulturstiftung ein Drogenboss wäre…

Wenn die Bundeskulturstiftung ein Drogenboss wäre…

In unserer im internationalen Vergleich sehr gepäppelten Neuen-Musik-Szene geht vieles seinen alltäglichen Gang – Aufträge werden vergeben, Ensembles beschäftigt, Festivals gegründet, das ganz normale Kulturleben also. Die zeitgenössische Musik mag sich an dem großen Fragezeichen der gesellschaftlichen Relevanz mal mehr, mal weniger abarbeiten, insgesamt funktioniert der Geldkreislauf, der alles in Bewegung hält, aber recht gut, und viele Komponisten müssen sich die Sinnfrage nach dem „warum?“ oder „woher“ eigentlich gar nicht stellen, denn der nächste Auftrag kommt bestimmt.
Gerade aus diesem Grund ist es sehr interessant, sich einmal exotische musikalische Genres anzuschauen, die der uns so vertrauten Hochkultur so fern sind, wie man sich nur irgendwie vorstellen kann, Genres, in denen es tatsächlich… um Leben und Tod geht.

KRANK | WILD | ERREGUNG

KRANK | WILD | ERREGUNG

Es ist Maerz. MaerzMusik. Das Motto in 2011: KRANK | WILD | ERREGUNG. Die ganze Familie ist in Berlin! Sie haben ekligen Kuchen, Scheißblumen und ihre verzogenen Kinder mitgebracht (in Form von Partituren und „Projektideen“, die sie möglichst vielen ganz verkrampft unterjubeln wollen; hier meine neueste CD, hier mein neuester...

Musik zur Beruhigung

Musik zur Beruhigung

Unsere Welt wird inzwischen bestimmt von Musik, die im Hintergrund läuft. Musik, die uns beruhigt.
Anscheinend brauchen wir im Moment besonders viel dieser Musik, so zum Beispiel wenn wir im Flugzeug bei air berlin sitzen und uns über die Kernschmelzen in Japan und das Leben von unzähligen Menschen Sorgen machen. Mancher mag Trost in klassischer Musik finden. Was gibt es im Programm? Schnell das Air Berlin – Magazin aufgemacht….

Schreibschule, die Zweite

Schreibschule, die Zweite

Das ursprünglich alle drei Jahre stattfindende Festival Musiktriennale findet nun a) jährlich statt und heißt nun b) Acht Brücken. Musik für Köln. Was dieser Name bedeutet und wie er zustande kam, wird noch herauszufinden sein. Doch es steht bereits fest: Es ist benutzerfreundlicher geworden. Es gibt erstmals einen Festivalpass und...

Math Rock

Math Rock

Stets auf der Suche nach seltsamer Musik abseits der abgetretenen Pfade stieß ich vor kurzem auf eine musikalische Stilrichtung, von der ich vorher zu meiner Schande noch nie gehört hatte und die in vielerlei Hinsicht für Komponisten interessant sein könnte: „Math Rock“

Philosophie des musikalischen Shreds

Philosophie des musikalischen Shreds

Wo wir schon bei dem sehr ernsten Thema „Humor und Neue Musik“ sind: Ja, Hape Kerkeling haben wir alle als Jugendliche gesehen, als Anfang der 90er Jahre seine Radio-Bremen-Produktion „Total normal“ in der ARD lief – und „Hurz“ ist unter Neue-Musik-Intellektuellen, falls es sie außerhalb meiner Wohnung überhaupt gibt, nun...

„Es ist das ursprüngliche Gefühl, das wir in uns tragen“ Kompositionsauftrag für Hape Kerkeling/Achim Hagemann

„Es ist das ursprüngliche Gefühl, das wir in uns tragen“ Kompositionsauftrag für Hape Kerkeling/Achim Hagemann

„Hurz“ wurde hier im Blog schon mehrmals erwähnt – selbst unter Liebhabern zeitgenössischer Musik gilt der Auftritt als legendär: weniger wegen der Darbietung selber, als wegen der so unglaublich komisch bieder betroffenen Diskussion der Zuschauer, die aus Unsicherheit selbst den von Kerkeling mit kaum zurückgehaltenem Schmunzeln dargebotenen Blödsinnsvortrag noch ernsthaft diskutieren. Natürlich ist das geschnitten, gestellt und auch daraufhin zurechtgestylt – bei den Öffentlich-Rechtlichen weiß man ja seit langem wo der Feind ist, nämlich bei den Intellektuellen und Bildungsbürgern, die es allen Ernstes wagen, mehr „Kulturauftrag“ zu fördern.