Autor: Moritz Eggert

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„Das kenne ich schon“ – über eines der größten Missverständnisse der neueren Musikkritik

Eine Anverwandlung die nicht mehr ist als eine Anverwandlung, die nirgendwo hinweist durch Aspekte des Kontextes oder der Intention als auf das, was eh schon gesagt wurde, ist letztlich uninteressant und zu leicht. Aber nur weil etwas oberflächlich so klingt wie etwas, das man “schon kennt”, heißt es noch lange nicht, dass es dem entspricht. was man schon kennt.

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Die neuen Grenzen der Musik.

Wer der Musik also Grenzen setzt, setzt auch der eigenen Entfaltung Grenzen. Und das werden die kommenden Generationen zu spüren bekommen. Und denjenigen, die jetzt neidisch sind, wird es dann keineswegs bessergehen als vorher – sie werden auch weiterhin das Gefühl haben, dass ihnen irgendjemand in die Suppe spuckt, während sie ohnehin schon nur ihr eigenes Süppchen kochen.

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The Art Spirit. Buchempfehlung.

Daher empfehle ich dieses Buch all denjenigen, die sich Gedanken darüber machen. was es mit der Kunst eigentlich auf sich hat, und was das alles soll. Henris Gedanken sind inspirierend, mutig und eine direkte Aufforderung, sich nie auf vorgefertigte Antworten zu verlassen, sondern die eigene Wahrheit zu suchen, und dieser bedingungslos zu folgen.

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Überkommene Strategien der Neuen Musik, Teil 5 (letzter Teil): Selbstverständnis

Kunst braucht niemand, aber ohne Kunst ist das Leben sinnlos. Wie Frederick die Maus haben sich Künstler daher zu allen Epochen Strategien angeeignet, die ihrem Wirken eine gewisse Anbindung an gesellschaftliche Strukturen und Strömungen ermöglichte. Damit gelang es ihnen ihre Ideen und Kunstwerke überlebensfähig zu machen. In der Geschichte der...