Autor: Moritz Eggert

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Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, season 4, episode 7: „We’re not Robots“

“when we get bored, you will hear a bell” (Sadako) seems like a vey harsh and debatable concept when judging rehearsals. In reality there would be the same allotted time slot for everybody involved. Why is this competition so famous? It is extremely chaotic, unfair and bizarre!

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Jetzt ist der Moment zu sprechen

Um ein umfassenderes Bild zu bekommen und zukünftig effizienter Missbrauch zu verhindern wird es immer wichtiger, Geschichten von Musikstudentinnen und Musikstudenten zu sammeln, die solchen Missbrauch erfahren haben. Dieser Missbrauch kann ganz unterschiedliche Formen angenommen haben, es geht nicht darum, wie strafrechtlich relevant ein individuelles Erlebnis war, es geht nur um die Formen des Missbrauchs an sich und dass er stattfand.

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Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, season 4, episode 6, „Domo Arigato“

Gloria seems to have magic powers – not only can she convince the Karaoke band of an average bar in Tokyo to play the perfect song for the occasion perfectly and in the right tune for her, but she also has perfectly memorized every line of it. And why does she let her competitor sit next to Pembridge alone when she is so jealous?

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Everything that is wrong in „Mozart in the Jungle“, episode 5, season 4 „The Coach“

9:41: again, crazy blond dancer is continuing to move intensely on the chair in the background, while Egon rehearses something in which she is not involved at all. That gal just loves to dance, does she? Or rather the director said “Be artistic! I want you to move all the time, no matter what!”

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King Crimson und die Reduktion auf das Wesentliche

Man muss ab und zu mal solche Konzerte besuchen um zu begreifen, dass es manchmal einfach nicht mehr braucht, als konsequente Musik und gute Musiker, um ein gutes Konzerterlebnis zu vermitteln. Wo sich die meisten E-Komponisten heutzutage in Konzepte flüchten, in denen das eigentliche Musikerlebnis, ja das Gehörte an sich immer weniger eine Rolle spielt (siehe zum Beispiel die letzte Münchener Biennale), wird bei „King Crimson“ einfach nur (gut) gespielt, und es überzeugt.

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Warum die Musikhochschule München dringend einen Neuanfang braucht.

Die Wahl also z.B. einer Präsidentin, die zudem vorher noch nicht am Haus unterrichtet hat, wäre im Jahre 2018 also nicht nur ein hochwichtiger Schritt in Richtung schon längst überfälliger Gleichstellung, sondern ein dringend notwendiger Schritt in Richtung einer grundsätzlichen Erneuerung des Selbstverständnisses der Musikhochschule Münchenin Richtung Offenheit, Öffnung, Empathie mit Opfern sexueller Übergriffe und notwendiger Aufarbeitung der vielen Fälle. Aber letztlich ist es keine Geschlechterfrage: jemand sollte Präsidentin oder Präsident werden, die/der sich der besonderen Bedeutung und Verantwortung dieser Position in den kommenden Jahren bewusst ist.

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Sexuelle Ausbeutung an Musikhochschulen ist kein Kavaliersdelikt. Sie ist ein Verbrechen.

Mein Impulsreferat, gehalten anlässlich der Veranstaltung „Machtmissbrauch und sexuelle Diskriminierung in der Musikausbildung“ der Musikhochschule Leipzig am 22.6.2018: „Sexuelle Ausbeutung an Musikhochschulen ist kein Kavaliersdelikt. Sie ist ein Verbrechen, genauso wie Zwangsprostitution ein Verbrechen ist, weil sie die Würde der Menschen mißachtet. Grapschen ist nicht etwas, dass zu den Annehmlichkeiten...