Verschlagwortet: Jobst Liebrecht

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Ewigkeit

Tagebuch der Wörter (17) Ewigkeit Wer hat nicht schon mal über folgende Szene in einem Science-Fiction-Film oder einer Serie geschmunzelt: In einem Raumschiff im Jahre 2500, das mit mehrfacher Warp-Geschwindigkeit (wie in „Star Trek“) durchs All rast, genießen die Crew-Mitglieder ihre Freizeit und einen Kaffee aus dem Replikator, rollen ein...

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Ohnmacht

Tagebuch der Wörter (16)   Ohnmacht   Welches Gefühl macht uns in diesen Zeiten unglücklicher als alles andere? In den letzten Beiträgen habe ich ausgeführt, dass das Anwachsen von tatsächlicher individueller Unfreiheit nicht wirklich das Problem ist und das vieles, was wir als „manipulativ“ empfinden, in Wirklichkeit Resultat von dynamischen...

Wärme und Menschlichkeit – Neue Musik in Weimar, Frühjahr 2016

Heute mal purer Kitsch, wie Limonaden-Schnürlregen und Katzenfotos! Ich bin immer wieder baff, wie herzlich die Akteure der zeitgenössischen Musik in Mitteldeutschland miteinander umgehen. Egal ob Musiker, Komponist, Technik, Administration: grundsätzlich sind alle zuvorkommend und interessiert aneinander. Die Unterschiede der musikalischen Herkunft oder ästhetischen Positionen werden sehr wohl benannt und...

Münchener Leidenschaften – Sankt Sebastian in Konzert und Musiktheater

Jetzt begreift man langsam, was das Motto „Ausser Kontrolle“ meinen könnte: zuerst verliebte sich in Marko Nikodijevics Oper „Vivier“ die Titelfigur Claude Vivier imaginär im Geiste und recht deutlich auf der Bühne in den heiligen Sebastian. Im Sonderkonzert der Münchner Philharmoniker zu Ehren des 2012 verstorbenen Biennale-Gründers Hans-Werner Henze erklang...

Jugendensembles Neue Musik in Deutschland – Sonnenschein in Weimar, Frostbeulen in Bayern

„Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!“ spuckt das Internet aus, wenn man nach „Zitat“, „Jugend“ und „Goethe“ sucht. Und doch fasst es treffend die Eindrücke meines Weimarausflugs zusammen: wer den Bahnhof verlässt, stolpert über junge, kurzgeschorene Bomberjackenträger, hört „Schlampe“- Kreischen brummerhafter Mädels, entdeckt manche verdeckte runenstrotzende „Deutschland“-Körperbemalungen...

Verzögerungstaktik (Marten aller Arten in Marzahn cont.)

Verzögerungstaktik (Marten aller Arten in Marzahn cont.)

Verzögerungstaktiken sind in der Politik wohlbekannt. Man kündigt etwas an, macht eine Zusage – am besten kurz vor einer Wahl oder auch einfach auch um einen Aufruhr in der Öffentlichkeit zu besänftigen – nur um dann die ganze Sache bequem zu „vergessen“, wenn die Situation um die es ging vorüber ist.
Denkt einfach an Berlusconi und sein Versprechen, die Müllberge von Neapel zu beseitigen. Soweit man sieht, gibt es die immer noch, nur dass Berlusconi bald selber draufliegt.
Oder denkt an Marzahn.

Wichtige Information für alle Berliner (Eltern)

Wichtige Information für alle Berliner (Eltern)

Die Geschichte des Jugendorchesters der Musikschule Marzahn-Hellersdorf ist untrennbar mit den Namen Martina und Rainer Feldmann verbunden. Beide waren bis vor wenigen Jahren Lehrkräfte an der Musikschule und maßgeblich an der Gründung und an den ersten Projekten beteiligt. Beide unterrichten inzwischen nicht mehr in Marzahn, was jedem, der die seltsamen Ränkespiele gegen das Orchester in den letzten Monaten verfolgt hat, sehr schnell einleuchten wird.