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Solomon Cutner (1902-1988)

Sonate für den guten Menschen – Meine drei liebsten op.-111-Interpretationen

Meine 335-teilige Beethoven-Serie ist vorbei. Ein Facebook-Freund – der Künstler Jan Eustergerling – hat mir nicht nur vorletztes Jahr eine selbstkompilierte CD geschickt, die ich noch nicht angemessen würdigen konnte, sondern: Er scheint ein guter Mensch zu sein. Ihm, der außerdem in einem Bad-Blog-Kommentar lieb nach konkreten Interpretationsempfehlungen fragte, sei...

op. 111 – Eine Analyse in 335 Teilen – Takt 335

Dies ist die längste Serie im Bad Blog of Musick der nmz aller Zeiten. Die Idee von Arno Lücker, jeden einzelnen Takt der Sonate für Klavier c-Moll op. 111 von Ludwig van Beethoven zu analysieren, entstand schon vor vielen Jahren. Das Ziel war, diesem Stück – der letzten Klaviersonate Beethovens...

Wie alles zusammenfällt. Ein Gedicht für Michael Krüger und Dieter Borchmeyer und Peter Sloterdijk und Hans-Magnus Enzensberger und…

Bevor es in die Bad-Blog-Weihnachtspause geht, möchte ich ein wenig besinnlich werden. Das Fest der Liebe naht, und es fühlt sich richtig an, zu dichten (anstatt zu richten). Michael Krüger hat schon ein viel diskutiertes Gedicht vorgelegt, das folgende Gedicht ist eine Antwort darauf. Man mag zwischen den Zeilen einiges...

op. 111 – Eine Analyse in 335 Teilen – Takt 300

Im Dezember 2015 begann Arno Lücker die längste Bad-Blog-Serie aller Zeiten. Er analysiert jeden einzelnen Takt von Ludwig van Beethovens letzter Klaviersonate c-Moll op. 111 aus dem Jahr 1822. Das sind 335 Takte, also 335 einzelne Folgen. Am 6. August 2018 erreichte er den letzten Takt des ersten Satzes. Der...

Fragen zum Lied im 21. Jahrhundert

Dabei ist gerade die große Unverwechselbarkeit der menschlichen Stimme ihr besonderes Merkmal – wir erkennen unterschiedliche Sänger sofort vom Hören, unterschiedliche Instrumentalisten dagegen nur mit Fachwissen. Deswegen durchdringt gesangliches Denken alles – nicht umsonst schreibt man auch in instrumentaler Musik “cantabile“ hin, wenn es besonders schön klingen soll.

Ich bin so frei

Hinter der Tür des wilden Raumes lauert eben nicht nur Bekanntes, Braves, Liebliches und Hübsches, sondern Unbekanntes, Seltsames, Verrücktes, Erschreckendes. Auf Teeservices tanzende Pinguine zum Beispiel, oder freche kleine Dissonanzen, die ja überhaupt nur Dissonanzen sind, weil sie nicht in Ihr Regelsystem passen, an das Sie aus lauter Gewohnheit glauben, das aber vollkommen anders ist, als die musikalischen Regelsysteme vor 400 Jahren. Nicht ohne Grund halten viele unbedarfte Hörer von heute Stücke aus der Renaissance für “Neue Musik”, obwohl sie uralt sind. Sie kennen einfach das Regelsystem nicht mehr.