op. 111 – Eine Analyse in 335 Teilen – Takt 25

Jeder einzelne Takt von Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier c-Moll op. 111 aus dem Jahr 1822 wird an dieser Stelle von Bad-Blogger Arno Lücker unter die Lupe genommen. Ein Versuch, dieser Musik irgendwie „gerecht“ zu werden, was natürlich, dafür aber fröhlich, scheitern muss.

Die bisherigen Folgen:
Takt 1 Takt 2 Takt 3 Takt 4 Takt 5 Takt 6 Takt 7 Takt 8 Takt 9 Takt 10 Takt 11 Takt 12 Takt 13 Takt 14 Takt 15 Takt 16 Takt 17 Takt 18 Takt 19 Takt 20 Takt 21 Takt 22 Takt 23 Takt 24

Beethoven-op.-111-Seite-01

Beethoven-op.-111-1.-Satz-Takt-25

Da rollt es so weiter vor sich hin… Immer noch im Crescendo; die virtuose Steigerung ist hier offenbar noch nicht vorbei. Wieder tauchen die thematischen Töne as – g – f – und mit Einschränkung auch es auf (siehe Takt 23 inklusive Achtel-Auftakt) – wieder aber nicht als jeweils erster Ton der 16tel-Gruppen. Außerdem gibt es hier und heute eine heimliche Weiterentwicklung am Ende des Taktes.

Denn statt des thematischen Tones es streut hier Beethoven ein e ein. Klar, das Ganze muss jetzt weitergehen, sich weiter verschrauben, streben, dreinfahren… (vermutlich in die Hölle, wo wir irgendwann alle hinkommen werden).

Arno

Arno Lücker wurde 1979 in Braunschweig geboren. Seit 2003 lebt er in Berlin. Dort arbeitet Arno Lücker als Musiktheater- und Konzert-Dramaturg.

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