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Abschied von Hans

Abschied von Hans

Man wusste, dass es irgendwann so kommen würde, und dennoch – insgeheim glaubten wir alle, er würde noch mindestens hundert Jahre werden, dieser disziplinierteste und fleißigste aller Komponisten, Hans Werner Henze. Und natürlich bis zum letzten Atemzug komponieren, jeden Morgen, zwischen 4 und 8 Uhr, seiner Lieblingszeit zum Arbeiten.

Ticktackticktack – Fringeträume aus Edinburgh

Ticktackticktack – Fringeträume aus Edinburgh

Geraume Zeit schon durchzieht ein feiner Hauch von „breakfast“-Fetten meine Kammer unter dem Dach eines B&B-Hauses gegenüber dem Park, in welchem das Golfspiel erfunden sein soll. Heute sieht man nur noch Rugby-Trainierende oder ein seltsam leeres Bowlingfeld, in dessen Absperrung abends manchmal Senioren ihren Blick von Schrottbergen zum Gipfel von...

Munich Underground – Besuch bei „Or.pheus“

Munich Underground – Besuch bei „Or.pheus“

Kollege Alexander Strauch hat zwar schon (unter anderem) darüber geschrieben, aber seitdem ich gestern selber dort war, ist es mir ein Anliegen, noch einmal gesondert darauf hinzuweisen:

Wenn ihr irgendwie in München seid oder bis zum 24. Juni nach München kommt und eine halbe Stunde Zeit habt, schaut euch – UNBEDINGT – Or.Pheus an, ein „musikalisch-theatralische Rauminstallation“, direkt neben dem Bahnhof, am Alten Botanischen Garten.

Friedhof der Kuschelkultur (2)

Friedhof der Kuschelkultur (2)

Wie ich gerade eben erst erfuhr, hat der Deutsche Musikrat eine lobenswerte große Aktion gestartet, in der 4 verschiedene Poster/Grafiken einen statistischen Überblick über das deutsche Musikleben verschaffen sollen.
Hier die offiziellen Infos

Urheberrechtsverletzten leicht gemacht, Teil 2

Urheberrechtsverletzten leicht gemacht, Teil 2

Ja, liebe Fangirls und Fanboys,
wie versprochen stelle ich heute weitere Methoden zur Urheberrechtsverletzung vor – denn Urheberrecht, das ist was für Weicheier und Loser!
Wir bleiben einfach bei der schon verwendeten Kritik von Klaus P. Richter – denn diese Kritik will von uns verletzt, erniedrigt, kopiert und entwürdigt werden. So oft wie möglich, denn nur das macht uns so richtig geil.

Weghören in Winsen – zur drohenden Einstellung der Konzertreihe „ZuHören in Winsen“ des Ensemble L’ART POUR L’ART

Weghören in Winsen – zur drohenden Einstellung der Konzertreihe „ZuHören in Winsen“ des Ensemble L’ART POUR L’ART

Der Badblog mal wieder in Rettungsmission für ein ambitioniertes Konzert- wie Musikvermittlungsprojekt: Zuhören in Winsen. Kennt jemand Winsen an der Luhe, ausser jener Angelika aus einem Lied von Udo Lindenberg? Eine Stadt zwischen Oberelbe und Lüneburger Heide, gespickt mit baulichen Juwelen der Backsteingotik. Johannes Brahms verbrachte in der am Südrand Hamburgs...

Komponieren können. Anton Ruppert.

Komponieren können. Anton Ruppert.

Wenn ich auf die Seite des Bad Blog gehe, stehen ja links immer diese Schlagzeilen. Im Moment steht da: „Komponieren dürfen, wollen und müssen“. Was leider nicht da steht, ist: „Komponieren KÖNNEN“, und das tun dann doch irgendwie vergleichsweise wenige. Einer von diesen ist Anton Ruppert, der in diesem Jahr 75 wird.

„mit guter neuer Musik konsequent unterversorgt“

„mit guter neuer Musik konsequent unterversorgt“

…so schrieb Reinhard Brembeck am 4.10. in der SZ anlässlich seines Kniefalls vor Pierre Boulez und dessen Konzert in der „musica viva“. Er meinte natürlich: München. München, diese angeblich armselige, verlauste Provinzstadt, in der ja nun wirklich gar nichts los ist, außer es kommt der Meister Boulez und erweckt uns aus unserem Dornröschenschlaf.

Musik als Folter

Musik als Folter

Neulich las ich einen Artikel über eine Tagung in Göttingen („Geräusch, das quält, schmerzt und tötet“, Tomasz Kurianowicz, FAZ 11.5.2011), in der allein über die Benutzung von Musik als Foltermethode gesprochen wurde.

Klimarettung in Sao Paulo Teil 4: Andere Länder, Andere Sitten

Klimarettung in Sao Paulo Teil 4: Andere Länder, Andere Sitten

Das Leibgericht aller Brasilianer ist Feijoada, eine Art Bohneneintopf in den so ziemlich alles reingeschnetzelt wird, was 4 Beine hat. Natürlich vor allem diverse Teile vom Rind, dem Lieblingsspeisetier hier. Mit Christiane Riedel vom ZKM und Joachim Bernauer vom Goethe-Institut sitze ich in einem kleinen Restaurant und verspeise dieses köstliche Gericht, während unablässig laute Autos vorbeibrausen. Wir besprechen den gestrigen Abend, der doch leicht überraschend verlief: