Schlagwörter: Neue Musik

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Schafft – äh – „Neues“, Kinder! (Wagner und Bruckner in Donaueschingen)

Schafft – äh – „Neues“, Kinder! (Wagner und Bruckner in Donaueschingen)

Das Magazin „Focus“ berichtete – beruhend auf einer dpa-Meldung – am vergangenen Donnerstag folgendes: Donaueschinger Musiktage beginnen Mit einer Klanginstallation im Rathaus von Donaueschingen im Schwarzwald beginnen am Freitag (17.00 Uhr) die diesjährigen Donaueschinger Musiktage. Thematischer Schwerpunkt des dreitägigen Festivals sind große Ensemblekonzerte. Auf dem Programm stehen zehn umfangreiche Werke...

Jugend startet – ein Aufruf.

Jugend startet – ein Aufruf.

Wenn es über irgendetwas in dieser Welt letztlich keine Diskussion geben darf, dann ist es die Bedeutung des Nachwuchses. Ob das nun bedeuten muss, dass schon Embryonen mit dem Gesamtwerk von Beethoven beschallt werden müssen, sei dahingestellt. Dass aber jede Initiative für die Verbesserung der musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen sinnvoll ist, darüber besteht kein Zweifel.

Kinderzimmer brauchen Elliott Carter.

Kinderzimmer brauchen Elliott Carter.

Afghanistan mag als ein gefährliches Territorium erscheinen, um zeitgenössische Musik zu spielen. Wesentlich gefährlicher als Afghanistan sind allerdings – wie alle Eltern wissen – deutsche Kinderzimmer. Nach dem Vorbild von William Harvey (siehe Artikel gestern) habe ich eine Studie begonnen, die ich euch nicht vorenthalten möchte….

Fundstück der Woche („So komponiert Leipzig!“)

Fundstück der Woche („So komponiert Leipzig!“)

Man hebt ja heutzutage alles auf. Zum Beispiel, wenn ein Schirm runterfällt. Oder, wenn man – noch keine Dreißig – im Dezember 2007 illegal seine Billig-Handy-Kamera bei einem Kompositionsseminar an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig hat laufen lassen. Und wenn man so etwas unerwarteterweise sechs Jahre später wiederfindet...

Unschmusable Neue Musik

Unschmusable Neue Musik

Neue Musik kann/will/darf alles. Nur zum Schmusen regt sie nicht an. What the fucking why? Muss das so sein? Was macht Musik „schmusbar“? Welche Spieltechniken laden zum Schmusen ein? Wo bleiben die thematischen Neue-Musik-Festivals und die dementsprechenden Projekte („Fokus Schmus“, „…into Schmusen“, Donauschmusingen, Internationale Schmusekurse für Neue Musik, Schmusewerkstatt Berlin,...

„Schützt unsere Kinder!“ – oder: Komponisten im Spannungsfeld von Instrumentation und Verbrechen

„Schützt unsere Kinder!“ – oder: Komponisten im Spannungsfeld von Instrumentation und Verbrechen

Es gibt in unserer Gesellschaft Menschen, deren Vorstellungswelt uns sehr fremd ist. Diese oft als „pervers“ bezeichneten Personen treiben sich beispielsweise anonym in Spielzeugabteilungen herum, wovon sie weder von Geschäftsinhabern noch von Familienangehörigen, wenn sie denn zu diesen überhaupt noch Kontakt haben, abgehalten werden können. Denn im juristischen Sinne ist...

‚Spezialisierung, „Originalität“ und Konformismus‘ (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

‚Spezialisierung, „Originalität“ und Konformismus‘ (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

Ich habe hier schon oft über die möglichen Gefahren einer bestimmten Form von „Neue Musik“ – Spezialisierung geschrieben, die sich selber immer mehr als „geek culture“ für Experten in die eigene Randständigkeit treibt. Gottseidank bin ich nicht der Einzige, der hierüber nachdenkt, daher hier ein interessanter Gastartikel zum Thema von Stefan Hetzel

Lars von Triers “Dogma”, angewendet auf Musik von heute (3)

Lars von Triers “Dogma”, angewendet auf Musik von heute (3)

Zuerst noch einige Worte zu dem Missverständnis, dass es sich bei der Umdeutung dieser Regeln in Musik um den Versuch handele, tatsächlich streng zu befolgende Regeln zu erstellen. Richtig wurde bemerkt, das Lars von Trier sich ja selber nur exakt einen Film an diese Regeln gehalten hat („Idioten“). Macht das die Regeln obsolet? Nicht im Geringsten. Allein das Aufstellen der Dogma 95 Regeln als ein Manifest ist natürlich vor allem Kritik an selten hinterfragten Klischees der herrschenden Filmästhetik. Ich verstehe sie als mögliche Grundlagen einer künstlerischen Ethik, als Diskussionsanregung und auch als satirischen Kommentar, nicht anders sind meine auf Musik angedeuteten Dogmaregeln zu verstehen. Sprich: Es ist vollkommen unerheblich, ob man sich an die Regeln hält oder nicht, weil die Regel selbst schon die Kritik sind.