Kategorie: Ästhetik

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Läppische Kunst – von der Schwäche tonaler Kunstmusik im 21. Jahrhundert

Dank Moritz konnten unsere Blog-Leser Einblicke in die Gedankenwelt John Borstlaps gewinnen, der, einfach gesagt, eine Rückkehr zu Dur-Moll-Tonalität einfordert. Dies tat dieser auch komponierend. Allerdings ist er nicht allein. Steffen Wick berichtete in einem Gastbeitrag von seinen Erlebnissen von den Abschlusskonzerten eines Wettbewerbs des oberrheinischen Martin Münch, welcher Folkloreanspielungen,...

‚Spezialisierung, „Originalität“ und Konformismus‘ (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

‚Spezialisierung, „Originalität“ und Konformismus‘ (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

Ich habe hier schon oft über die möglichen Gefahren einer bestimmten Form von „Neue Musik“ – Spezialisierung geschrieben, die sich selber immer mehr als „geek culture“ für Experten in die eigene Randständigkeit treibt. Gottseidank bin ich nicht der Einzige, der hierüber nachdenkt, daher hier ein interessanter Gastartikel zum Thema von Stefan Hetzel

Von der Tomate zur Tütensuppe – Evolution der Neuen Musik (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

Von der Tomate zur Tütensuppe – Evolution der Neuen Musik (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

Unser regelmäßiger Leser Stefan Hetzel war schon der Zweite, der mich auf Harry Lehmann und seinen interessanten Artikel „Digitale Infiltrationen“ aufmerksam gemacht hat, der schon seit einiger Zeit kontrovers diskutiert wird. Er hat auch gleich einen Artikel über die Thematik geschrieben, den ich hier gerne zur Diskussion stelle:

Satellit Liebe – Bericht vom Finale des Eurovision-Kompositionswettbewerbes

Satellit Liebe – Bericht vom Finale des Eurovision-Kompositionswettbewerbes

Seit einigen Jahren macht der Eurovisionswettbewerb – und das ist erfreulich aus der Perspektive der Neuen Musik – wieder von sich reden. Nach einigen Irrungen und Wirrungen vor allem was musiktheatralische Elemente angeht (ein Stilmittel, das immer wieder auch die Saat der Redundanz in sich trägt, siehe zum Beispiel der unpassende Auftritt des Ensembles „Lordi“ vor einigen Jahren), präsentierte sich die neue Ausgabe in Oslo im Vergleich zu den Vorjahren extrem aufgeräumt, mit einer erfreulichen Neubesinnung auf Inhalte, Wagnis zum Experiment, und zu neuen, aufregenden Klängen, die auch wieder eine gewisse subkutane Reibung zuzulassen sich gestatten.

Der Walkman ist an allem schuld

Der Walkman ist an allem schuld

Moritz hat allem Anfangen bereits ein Ende gesetzt . Und wahrscheinlich kann es keinen Anfang geben für etwas, was ohne Ende bleiben wird. (Ohne jetzt allzu prophetisch klingen zu wollen.) Und er hat mich schon vorgestellt. Das heisst, ich könnte mitten hinein springen in das, was Bad Boys so tun....