Stichwörter: Musikhochschule

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Von den Grenzen des Gesangsrepertoires

Vokalmusik ist zu kostbar, um unter solchen grotesken Beschränkungen zu leiden – das Singen sollte überhaupt nicht in irgendeiner Richtung begrenzt werden. Anstatt den Gegenstand der Gesangskunst auf einen bloßen Bruchteil des Möglichen zu beschneiden, sollten ihre Ziele mit ihren Tugenden in Einklang gebracht werden, insbesondere in Bezug auf die Gegebenheiten der Klangerzeugung und die soziale Funktion. Schließlich handelt es sich beim Gesang um den emotionalsten, individuellsten und vielleicht vielseitigsten musikalischen Ausdruck, der möglich ist.

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Macht und Missbrauch

Wer sich an Macht gewöhnt, gewöhnt sich auch an eine Aura der scheinbaren Unverletzlichkeit. Man hat die Vorstellung, dass für einen selber vielleicht andere Grenzen gelten als für andere Menschen, dass man sich gefahrlos mehr erlauben kann, dass einem nichts geschehen kann. Bei Politikern und Prominenten ist oft zu beobachten, dass sie bis zum allerletzten Moment an diese Unberührbarkeit glauben. Barschel gab bis zuletzt sein „Ehrenwort“ und glaubte wohl auch selber daran, Christoph Daum hatte seine Haarprobe schon längst abgegeben und musste eigentlich wissen, dass alles herauskommen würde, stritt dennoch alles ab.

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Eine Analyse der Analyse

Eine der Lieblingsklagen jeder Theorieabteilung an jeder Musikhochschule die ich kenne ist diese: Der Standard der musikalischen Bildung bei den Studenten sinkt! Was bedeutet: Die Studenten werden immer schlechter in Disziplinen wie Gehörbildung, Blattlesen, Analyse und Harmonielehre/Kontrapunkt. Natürlich bedeutet dies nicht, dass sie auch schlechtere Musiker sind – tatsächlich ist der Standard des musikalisch-praktischen Könnens und die Vielseitigkeit der Interpreten eher ansteigend, weil der Kampf um die wenigen freien Orchesterstellen aufgrund sinkender freier Stellen intensiver wird.

Urheberrechtsverletzten leicht gemacht, Teil 2 0

Urheberrechtsverletzten leicht gemacht, Teil 2

Ja, liebe Fangirls und Fanboys,
wie versprochen stelle ich heute weitere Methoden zur Urheberrechtsverletzung vor – denn Urheberrecht, das ist was für Weicheier und Loser!
Wir bleiben einfach bei der schon verwendeten Kritik von Klaus P. Richter – denn diese Kritik will von uns verletzt, erniedrigt, kopiert und entwürdigt werden. So oft wie möglich, denn nur das macht uns so richtig geil.