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Impfpatt

Tagebuch der Wörter (10) Impfpatt Manchmal frage ich mich, was eigentlich „Aufstehen für die Kunst“ jetzt so macht. Auf der Website keinerlei Neuigkeiten. Wären sie nicht jetzt gebraucht? Es bedürfte nur einer kleinen Neuausrichtung, denn nachdem ja inzwischen viele Opernhäuser schon wieder einen Spielbetrieb mit 100% Auslastung aufgenommen haben (wollen...

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Regeln

Regeln Tagebuch der Wörter (2) Eine kleine Anekdote: als ich gestern am Göteborger Busbahnhof mein Ticket nach Ramsviksvagen kaufte, merkte ich plötzlich, dass ich meinen Koffer im Flughafenbus vergessen hatte. Das ist etwas für mich sehr Typisches und nicht das erste Mal, das mir ein Koffer abhandengekommen ist. Gottseidank sind...

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2 G – bitte auch für das Bühnenpersonal

Manchmal lesen sich Meinungen von Sänger:innen zu Corona-Maßnahmen und Impfung äußerst widersprüchlich. Asmik Grigorian, derzeit als Bayreuth-Senta in Deutschland gefeiert, sprach diesbezüglich mit der Sunday-Times. Sie reist derzeit mit einem Genesenen-Nachweis durch Europa und ist noch nicht geimpft. Soweit, so gut. In Sachen „Zukunft“ wird es jetzt kontrastreich. Die Sunday-Times:...

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Standhaftigkeit oder „Aufstehen“? Offener Brief an „Aufstehen für die Kunst“

„Und wenn dann eh schon alles „aufgestanden“ ist, kämen auch die Boutiquen, Ein-Euro-Shops und die Modelleisenbahnläden usw., bis man dann auch wieder die Fußballstadien öffnen kann und eigentlich überhaupt alles, und wir könnten dann einfach als ganzes Land kollektiv so tun, als gäbe es keine Pandemie“

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„WAS KOSTET DIE WELT?“ Eine gesellschaftskritische Impfoperette in einem Akt

  WAS KOSTET DIE WELT?   Eine gesellschaftskritische Impfoperette für 2 Sänger, Drohnenorchester und satanische Flockblöten Von Moritz Eggert (Wir hören wunderschöne und äußerst anrührende Musik von Klaus Schedl. Elsbeth Moser spielt Akkordeon, Olga Watts bearbeitet apart das Cembalo. Wir befinden uns im Privatbüro von Bill Gates im 135. Stockwerk...

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Mein Schweigen

Im Schweigen liegt auch Kraft, da man das, was irgendwann zu sagen ist, nicht durch Aktionismus unkenntlich macht. Man ist auch Komponist, wenn man nicht komponiert, genauso wie man auch immer Torwart ist, selbst wenn man in einem Spiel kein einziges Mal einen Ball abwehren muss.

Zur Rezeption der Stellungnahmen zu „Publikum“ und „Spielbetrieb“ des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Charité

Am 17.08.20 erschien mittags eine Pressemeldung, die die Klassikmusikszene aufhorchen ließ: geringere Abstände zwischen Orchestermusikern, mit Publikum vollbesetzte Säle mit Maskenpflicht Prof. Stefan Willich im RBB zitierend, dem Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Charité. Des weiteren war von den Berliner Philharmonikern die Rede: ihre finanziellen Probleme sowie...

Die Kunst nach Corona wird eine andere sein als zuvor („Was kommen wird“, 4. und letzter Teil)

Inzwischen sollten vielleicht auch die größten Zweifler begriffen haben, dass die Welt es bei Covid-19 nicht mit einer vorübergehenden übertriebenen Panik zu tun hat, sondern dass die Pandemie im Begriff ist, auf unabsehbare Zeit zu einem Dauerthema zu werden, das unsere Gesellschaft verändern und auch lange prägen wird. Hier jetzt...

Gesellschaftliche Spannungen werden sich verschärfen und die Kunst zunehmend herausfordern („Was uns erwartet, Teil 3“)

Allen, denen verständlicherweise im Moment die Decke auf den Kopf fällt, die aufgrund der momentanen Situation verzagt und voller Zukunftsangst sind, rate ich aber, den Blick vor allem auf die junge Generation zu werfen. Die Jungen werden ihre eigenen Fehler machen und sind sicher auch vor Misserfolgen nicht gefeit. In der jungen Generation werden sich aber genau die Themen manifestieren, die gesellschaftlich am dringendsten verhandelt werden müssen.