Markiert: COVID-19

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„WAS KOSTET DIE WELT?“ Eine gesellschaftskritische Impfoperette in einem Akt

  WAS KOSTET DIE WELT?   Eine gesellschaftskritische Impfoperette für 2 Sänger, Drohnenorchester und satanische Flockblöten Von Moritz Eggert (Wir hören wunderschöne und äußerst anrührende Musik von Klaus Schedl. Elsbeth Moser spielt Akkordeon, Olga Watts bearbeitet apart das Cembalo. Wir befinden uns im Privatbüro von Bill Gates im 135. Stockwerk...

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Mein Schweigen

Im Schweigen liegt auch Kraft, da man das, was irgendwann zu sagen ist, nicht durch Aktionismus unkenntlich macht. Man ist auch Komponist, wenn man nicht komponiert, genauso wie man auch immer Torwart ist, selbst wenn man in einem Spiel kein einziges Mal einen Ball abwehren muss.

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Zur Rezeption der Stellungnahmen zu „Publikum“ und „Spielbetrieb“ des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Charité

Am 17.08.20 erschien mittags eine Pressemeldung, die die Klassikmusikszene aufhorchen ließ: geringere Abstände zwischen Orchestermusikern, mit Publikum vollbesetzte Säle mit Maskenpflicht Prof. Stefan Willich im RBB zitierend, dem Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Charité. Des weiteren war von den Berliner Philharmonikern die Rede: ihre finanziellen Probleme sowie...

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Die Kunst nach Corona wird eine andere sein als zuvor („Was kommen wird“, 4. und letzter Teil)

Inzwischen sollten vielleicht auch die größten Zweifler begriffen haben, dass die Welt es bei Covid-19 nicht mit einer vorübergehenden übertriebenen Panik zu tun hat, sondern dass die Pandemie im Begriff ist, auf unabsehbare Zeit zu einem Dauerthema zu werden, das unsere Gesellschaft verändern und auch lange prägen wird. Hier jetzt...

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Gesellschaftliche Spannungen werden sich verschärfen und die Kunst zunehmend herausfordern („Was uns erwartet, Teil 3“)

Allen, denen verständlicherweise im Moment die Decke auf den Kopf fällt, die aufgrund der momentanen Situation verzagt und voller Zukunftsangst sind, rate ich aber, den Blick vor allem auf die junge Generation zu werfen. Die Jungen werden ihre eigenen Fehler machen und sind sicher auch vor Misserfolgen nicht gefeit. In der jungen Generation werden sich aber genau die Themen manifestieren, die gesellschaftlich am dringendsten verhandelt werden müssen.

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Kürzungen und Sparmaßnahmen im Bereich Kultur werden bald wieder an der Tagesordnung sein („Was uns erwartet, Teil 2“)

Und einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Momentan ist es abzusehen, dass Europa gute Chancen hat, diese Krise im Vergleich zum Rest der Welt etwas besser zu überstehen. Wenn wir den Glauben an die Idee der EU, der Verantwortlichkeit des Staates für das Wohl der Bevölkerung und die Bedeutung von Kultur und Bildung als wichtigen Waffen gegen zersetzende Agitation und Populismus nicht verlieren, haben wir theoretisch die Möglichkeit, uns schneller als der Rest der Welt von der Pandemie zu erholen.

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„Social Distancing“ wird ein Dauerthema bleiben und das Konzertleben auf unabsehbare Zeit limitieren („Was uns erwartet“, Teil 1)

Durchdachte und attraktive Sicherheits- und Aufführungskonzepte hinter denen die MacherInnen auch wirklich stehen, weil sie den Sinn der Maßnahmen anerkennen (!) werden wesentlich erfolgreicher sein, als zusammengefrickelte und halbherzige Notlösungen von Virusleugnern oder Verschwörungsgläubigen, so viel kann man schon jetzt sagen.

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Plädoyer für eine stärkere Corona-Kunst

Die KollegInnen von früher jammerten nicht über die Umstände, weil sie es nicht anders kannten und schon die Gründung von bürgerlich finanzierten Opernhäusern und Orchestern als ziemlich moderne und erfreuliche Entwicklung wahrnahmen. Sie waren künstlerisch in keiner Weise beschränkt durch Umstände, die wir heute als inakzeptabel empfänden.

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Blog of Bad Virus: „Whataboutisms“ (weitere Coronamissverständnisse)

Wer hat sie nicht gesehen, die Posts, die irgendwelche aufgeschnappten und nur tagesgültigen Coronatotenzahlen in Bezug setzen zu den größeren Totenzahlen durch Rauchen oder Malaria, meistens mit dem pseudobetroffenen Inhalt „gegen Rauchen/Malaria wurde nichts getan, aber wegen Corona stoppt die Welt!“.

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EINE FRAGE DER PERSPEKTIVE – Ein offener Brief an das Corona-Virus

Unglaublich ansteckend, aber oft harmlos im Verlauf, dann plötzlich tödlich, aber nicht für alle. Hättest Du Dir nicht etwas Spektakuläreres einfallen lassen können? Denn Du musst wissen: Wir Menschen sind einfach durch tausende apokalyptische Hollywoodfilme abgestumpft und reagieren nur auf starke visuelle Reize.