Markiert: Aribert Reimann

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Der Holstentor-GMD Stefan Vladar und seine Schönberg-Antipathie

Wie die Faust auf’s Auge zu Moritz‘ Alma-Deutscher-Replik passt Stefan Vladars Schönberg-Antipathie. Las Alma Deutscher etwa die Lubeck Post in West Virginia oder gar die Lübecker Nachrichten aus Schleswig-Holstein Anfang September? Der Zeitung der kleinen Hansestadt sagte er als neuer GMD des Theaters Lübeck: „Die Zwölftöner werden mich dafür steinigen,...

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Netzwerke: Wer zog seine Unterstützung zur Mauser-Festschrift zurück?

Nach dem Erscheinen meines Textes zur geplanten Mauser-Festschrift, für die Beiträge von Autor*innen wie Nike Wagner, Dieter Borchmeyer, Hermann Parzinger oder Peter Sloterdijk vorgesehen sind oder von Musikwissenschaftlern, Dirigenten oder Komponisten wie Jörn Peter Hiekel, Peter Gülke, Aribert Reimann, Helmut Lachenmann, Jörg Widmann et al. reagierte die junge Musikwissenschaft in...

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Eine geplante Festschrift zum 65. von Dr. Mauser – Blumenstrauss oder Exkulpation?

Es wäre so schön gewesen: hätte Dr. Siegfried Mauser im Frühjahr 2017 seinen Berufungsprozess gegen die ihn sexueller Übergriffe beschuldigenden Frauen gewonnen oder spätestens das OLG Bayern ihn im Herbst 2018 freigesprochen, wäre die zu seinem 65. Geburtstag im November 2019 in der zweiten Jahreshälfte 2019 erscheinen sollende Festschrift „Musik...

Aribert Reimanns Lear – die Mutter der Opern ohne Mutter

Es packt mich so, als erklänge diese Musik erstmalig. Ich habe sie schon oft gehört. In anderen Werken Aribert Reimanns, in Aufführungen von Troades oder Bernada Albas Haus, zuletzt Medea. Oder in Aufnahmen. Direkt und leibhaftig höchstselbst diesen Sommer in Salzburg. Den „Lear“. Ohne König im Titel. Denn es geht...

Radio Neue Musik. Montage: Hufner

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 15. bis 21. Mai 2017

Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 20. Eine etwas durchwachsene Woche, die nicht so viel Hintergrundfeatures zum Bereich der Zeitgenössischen Musik bietet. Erfreulich ist aber doch, dass wir alle Kultur-Sender Deutschland, Österreich und der Schweiz listen können – mit Ausnahme des MDR, bei dem nach wie vor fast gar...

Babylon von Peter Sloterdijk und Jörg Widmann an der Bayerischen Staatsoper – keine Sprachverwirrung, keine Musikverwirrung, keine Fragen, keine Antworten

Babylon von Peter Sloterdijk und Jörg Widmann an der Bayerischen Staatsoper – keine Sprachverwirrung, keine Musikverwirrung, keine Fragen, keine Antworten

Fangen wir von hinten an: Premierenparty: Sehr fein, unterschiedlichste Menschen aus allen Schichten, Wein, Bier und Saft umsonst, Musikprominenz zum Greifen nah, selbst Sloterdijk und Widmann geisterten mal durch die Menge. Stimmung der Mitwirkenden: Diese sagen, dass weite Teile des Hauses kräftig am Zustandekommen der Uraufführung mitgeholfen hatten. Im Gegensatz...

press 5. then „send“.

press 5. then „send“.

Wir haben ja diesmal eine wirklich ausführliche GEMA-Berichterstattung, dadurch dass Alexander dankenswerterweise ausführlich beschrieben hat, was sich so bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung tut. Auch sonst ist die GEMA in aller Munde – gerade eben erschien in der FAZ ein ganzseitiger Artikel, in dem auch die organisierten Ausschreitungen beim Mitgliederfest am 25.Juni beschrieben werden.

Komponistenstile ganz stylisch – wem passt Stockis Schal?

Komponistenstile ganz stylisch – wem passt Stockis Schal?

Es ist vollkommen unpassend, jetzt wieder von Neuer Musik zu sprechen, sich abgrundtief wichtige Gedanken über ihr Fortbestehen zu machen. Wie immer, ist sie unpässlich, total veraltet, sozial out. Ganz Deutschland denkt jetzt an die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei „Wetten dass…“. Ob Spiegel, FR, FAZ oder AZ – Jauchs...

Siemie und Aribert

Siemie und Aribert

Ok, ich gebe es zu. Ich habe während einer besonders langgezogenen Redestrecke der vorgestrigen Ernst-von-Siemens-Musikpreisverleihung heimlich eine Partie Carcassonne gespielt. Aber ich habe immerhin gewonnen. Und mein Herz war dennoch bei der Veranstaltung, die einem der Kollegen gewidmet war, gegen den eigentlich nur die wenigsten in der Neuen Musik etwas haben, was mit seiner bedachten und stets großmütigen Art zu tun hat: Aribert Reimann.