Bad Blog Of Musick Das bedeutendste Blog zur zeitgenössischen Musikkultur
Seit neulich wächst in mir die Idee eines speziellen Streichelzoos. Und zwar: die Idee eines Streichelzoos nur mit Fasanen. Menschen streicheln Fasane. Gegen Geld. Das ist das Konzept. Und einen Namen hat das Kind auch schon – und zwar: „Fas(s)an – Der ungewöhnliche Streichelzoo“. Toll, nicht? Über diesen infantilen –...
Moritz beschreibt treffend die Emotionen, die einen jüngeren Komponisten bewegen, verärgern, wenn der Streit um Verstrickungen von Komponisten der NS-Zeit in das Nazi-Musiksystem eskaliert und diese Verstrickten von älteren Kollegen auf das Schärfste verteidigt werden, „gute Werke“ der Nachkriegszeit angeführt werden, die die Verfehlungen zwischen 1933 bis 1945 aufwiegen, ja,...
Die Ausgabe 85 der „Informationen“ des Deutschen Komponistenverbandes enthält Teile einer andauernden Kontroverse, die thematisch mit Kollege Strauchs letztem Artikel zu tun hat. Was war geschehen? Karl Heinz Wahren hatte 4 Ausgaben vorher gewohnt überschwängliche Artikel zum Gedenken an Norbert Schultze (100. Geburtstag) und Werner Egk (110. Geburtstag) geschrieben.
Die Jüngeren unter uns dürften Wolfgang Fortner nicht mehr kennen, den man im Laufe seines Lebens mit folgenden Zitaten charakterisierte: „Kultur-Bolschewist“, „Nazi“, „vom Tonal-Saulus zum Serial-Paulus“, „reinigender Asketismus“. Ich kannte ihn auch nicht. Als er 1987 starb, war ich fünfzehn Jahre alt. Er begegnete mir zum ersten Mal namentlich in...
In einer neuen Serie werden seltsame der Begriffe der Neuen Musik erklärt, erläutert und untersucht….
„Ausklang“ für Klavier und Orchester von Helmut Lachenmann ist ein merkwürdiger Fall. 1984/85 komponiert, ist es mitunter das am ehesten „postmoderne“ Stück seines Komponisten. Dagegen dürfte sich Widerspruch regen! Was allerdings an der Frage, „was ist postmodern“ festzumachen wäre. Klar, Werke Lachenmanns die fremde Konturen klassisch-romantischer und früherer Musik in...
Video: Ein kurzer Blick auf die Wiener Erstaufführung von Klaus Schedls Oper „Tilt“ und ein Interview mit dem Ensemble piano possibile Mitbegründer und – Leiter Philipp Kolb über die Schwierigkeiten, ein Ensemble für Neue Musik in München aufrechtzuerhalten.
Die schnelle Antwort: Engagement und Geld. Ist doch ganz klar, könnte man meinen: Engagements eines Ensembles führe zu finanziellen Einnahmen, ergo zu Geld in der Tasche der Musiker. Eine feine Rechnung. Aber es ist viel komplexer. Engagement bedeutet vielfältige Vorleistungen für die Leute, die das Ensemble bilden. Und eine schier...
Michel van der Aa ist ein erfolgreicher holländischer Kollege. Und gerade hatte seine Oper „Sunken Garden“ im Londoner Barbican Premiere. Aber wie war es denn nun?
Lesen wir doch mal die Kritiken:
So, die Orchesteraufnahmen sind abgeschlossen! Von den ursprünglich vier vorgesehenen Sessions habe ich eine gestrichen und dafür die letzte ein wenig verlängert. Dafür hat sich der Orchestervorstand bei mir mit einer Flasche Calvados bedankt, denn so konnten die Orchestermusiker ihre Osterferien voll ausnutzen, die sonst mein Aufnahmetermin rüde unterbrochen hätte. Bestechung? Ja! Aber eine sehr nette Bestechung!