Markiert: Schubert

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Das schlechteste Stück das ich je geschrieben habe. Eine Beichte.

Aber hatte ich mir jemals vorgenommen, ein wirklich schlechtes Stück zu schreiben? Es also mit Absicht von Anfang an so schlecht wie möglich zu komponieren?
Ja, das habe ich. Und mit Schamesröte im Gesicht muss ich diese Geschichte hier erzählen. Zum ersten Mal, denn zum Schutz der Beteiligten habe ich lange über die wahren Hintergründe geschwiegen. Doch der Moment ist gekommen, ich muss es nun erzählen.

Poesie und Schwanengesänge – Jake Bellissimo und sein neues Album „Swansongs“ 2

Poesie und Schwanengesänge – Jake Bellissimo und sein neues Album „Swansongs“

Oder – wie Jake es selbst schreibt: „My name is Jake, I’m 25, and I write music about feelings“. Schöner könnte man dieses Album – von dem wir erst jetzt wissen, dass wir es das gesamte Jahr 2020 so dringend gebraucht haben, nicht ankündigen.

Volker David Kirchner – kein Nachruf (Gastbeitrag von Roman Czura)

“Ich habe mich immer gefragt – Avantgarde heißt Vorhut – wann kommt das Eigentliche? Ich möchte mich nicht ein Leben lang damit zufrieden geben, immer nur die Vorhut von etwas zu sein. Also die Vorhut von was? Wann kommt das Eigentliche? Und das Eigentliche ist, was mich interessiert hat.“

A Conductor’s Lament (Part 2)

A Conductor’s Lament (Part 2)

„Both conductor and orchestra indulge in a façade of self-importance and hypocrisy. Having to witness this display during a performance of a Bruckner or a Schubert symphony is the worst insult for a music lover.“

Fragen zum Lied im 21. Jahrhundert

Dabei ist gerade die große Unverwechselbarkeit der menschlichen Stimme ihr besonderes Merkmal – wir erkennen unterschiedliche Sänger sofort vom Hören, unterschiedliche Instrumentalisten dagegen nur mit Fachwissen. Deswegen durchdringt gesangliches Denken alles – nicht umsonst schreibt man auch in instrumentaler Musik “cantabile“ hin, wenn es besonders schön klingen soll.

Überkommene Strategien der Neuen Musik, Teil 5 (letzter Teil): Selbstverständnis

Kunst braucht niemand, aber ohne Kunst ist das Leben sinnlos. Wie Frederick die Maus haben sich Künstler daher zu allen Epochen Strategien angeeignet, die ihrem Wirken eine gewisse Anbindung an gesellschaftliche Strukturen und Strömungen ermöglichte. Damit gelang es ihnen ihre Ideen und Kunstwerke überlebensfähig zu machen. In der Geschichte der...

Von den Grenzen des Gesangsrepertoires

Vokalmusik ist zu kostbar, um unter solchen grotesken Beschränkungen zu leiden – das Singen sollte überhaupt nicht in irgendeiner Richtung begrenzt werden. Anstatt den Gegenstand der Gesangskunst auf einen bloßen Bruchteil des Möglichen zu beschneiden, sollten ihre Ziele mit ihren Tugenden in Einklang gebracht werden, insbesondere in Bezug auf die Gegebenheiten der Klangerzeugung und die soziale Funktion. Schließlich handelt es sich beim Gesang um den emotionalsten, individuellsten und vielleicht vielseitigsten musikalischen Ausdruck, der möglich ist.

Der große Diktator. Screeshot

Was ich WIRKLICH beim Lesen einer Pressemeldung über Georg Friedrich Haas denke

Aber andererseits: sagt man diesem Pupsopa doch spätestens mit 18 Jahren, dass er sich verpissen soll! Also ich finde das sollte man sich nicht gefallen lassen, dass da so ein Nazigreis vor einem auf und nieder hüpft und mit einem Stöckchen auf einen einschlägt, mit 18 kann man dem doch schon einmal sagen, dass er sich sein Stöckchen sonstwohin schieben kann.