Klangbesäufnis in Neufundland Teil 3: Hafensymphonien
Während des Sound Symposiums ist es ein festes Ritual: jeden Tag um 12:30 hallen laute Töne vom Hafen her, mal laut, mal leise, mal kläglich missglückend, mal gelungen, mal schnell, mal langsam.
[update: Leider mussten die Musikclips der Online-Installation aufgrund einer Verlagsanordnung aus dem Netz genommen werden. Leider führt der unten angegebene Link daher nun ins Leere. 05.11.2010 peh] Vor einigen Wochen habe ich über meinen Wandertag beim KLANG-Zyklus von Karlheinz Stockhausen geschrieben. Jetzt hat das Ensemble musikFabrik eine schöne kleine „Online-Installation“...
Es kann keinen größeren Kontrast zwischen zwei Orten geben als den zwischen New York und St. John’s, Neufundland. Hier endlose Straßenschluchten, dort ein paar bunte Holzhäuser die sich um gefühlte 3 Straßen am Hafen sammeln. Hier schwüle, stickige, benzinverpestete Luft, dort eine frische Brise vom Atlantik ohne die geringste Luftverschmutzung.
David Lang wohnt mit seiner Frau und 3 Kindern in einem Loft in SoHo. Ohne Aufzug geht es über endlose Treppen nach oben, dort betritt man dann ein kleines New Yorker Wunderland, das seine Architektin in eine Art Wohnhöhle umgewandelt hat. Aus relativ wenig Platz wurde hier das meiste gemacht: David Langs Komponierstube ist eine Zuflucht über dem Wohnzimmer und nur über eine Leiter zu erreichen, winzig und ohne Fenster. Jede Musik die dort entsteht, muss extrem kompakt sein, denke ich, sie darf nicht ausufern.
Wer hätte das gedacht. Da macht man sich so seine Gedanken über das Musikalische und das Politische, das Aktuelle und das Allgemeine, man hirnt so hin und her und wird dann hinterrücks erwischt – von Hans Pfitzner. Es war der 30. Juni, ein schrecklicher, WM-freier Tag, ein Brückentag zum Viertelfinale....
Wie beschreibt man das BoaC-Marathon?
Man stelle sich ein großes Einkaufszentrum vor, überdacht, mit einem gigantischen Atrium, ein Brennpunkt des Viertels. In diesem Einkaufszentrum sollte voller Betrieb herrschen, es gäbe Cafès, Bars, Geschäfte, und tausende von Menschen strömten durch die Gänge.
Das World Financial Center ist ein riesiger Gebäudekomplex das wabenartig von Geschäften und Verkaufspassagen durchzogen ist. In der Mitte des Gebäudes gibt es einen großen Innenhof, der theatralisch von einer großen Freitreppe gesäumt ist. Dies ist der „Winter Garden“, der Ort des Bang on a Can – Marathon. Theoretisch gibt es hier Platz für 2000 Menschen. Oder für zwei amerikanische Autos, nebeneinander geparkt.
nachdem moritz gut in nyc gelandet ist, bietet mir das die hervorragende gelegenheit auch endlich ein schönes file von der festplatte zu räumen und der unendlichkeit des www zu überantworten. auf vermittlung von moritz war es mir vergönnt, bei meinem nyc-besuch vor etwas mehr als einem halben jahr ein gespräch...
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