Immer wieder habe ich mal mit Printmedien zu tun, die sich an den ominösen „Durschschnittsleser“ zu tun, oder vielmehr den Durchschnittsleser der in Wirklichkeit gar nicht durchschnittlich sondern ein wahnsinnig kluger Kopf ist (wie bei der FAZ).
Remixe…Mashups….schon seit einiger Zeit schwirren diese Worte in der Musikkultur herum. Alle machen es irgendwie (ist nicht schon die Verwendung irgendeines beliebigen Tones schon ein Remix da sicherlich schon mal verwendet?), keiner will es eigentlich machen (da man sonst 5 Millionen GEMA-Formulare ausfüllen muss, wie es uns Johannes Kreidler zeigte) und in der U-Musik macht man es eh schon lange. Ist nicht schon das legendäre „Weiße Album“ der Beatles ein Remix der verschiedensten Popular-Musikstile und gleichzeitig zukunftsweisend und neu? Ist „Revolution Number 9“ nicht schon ein mashup von Stockhausens Gesamtwerk (nur unterhaltsamer)?
…und noch ein kleiner Hinweis in nur sehr geringem Maße eigener Sache:
Gerade eben erschien ein neuer Band mit leichten is schwierigen Stücken für junge und alte Musiker im „Verlag Neue Musik“, herausgegeben vom Tonkünstlerverband Bayern, nämlich „NEUE TÖNE – MUSIK FÜR PERCUSSION
Wenn es über irgendetwas in dieser Welt letztlich keine Diskussion geben darf, dann ist es die Bedeutung des Nachwuchses. Ob das nun bedeuten muss, dass schon Embryonen mit dem Gesamtwerk von Beethoven beschallt werden müssen, sei dahingestellt. Dass aber jede Initiative für die Verbesserung der musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen sinnvoll ist, darüber besteht kein Zweifel.
Liebe Leser, hier schreibe ich einen kleinen Hinweis in eigener Sache und bitte euch, neben der Startseite eures Browsers „Bad Blog of Musick“ doch auch bei Gelegenheit in den nächsten Tagen eine kleine Bookmark für diesen Blog zu machen: http://musikprotokoll.orf.at/de/encores/blog Dieser Blog ist für alle diejenigen toll, die schon immer...
ich habe ihn gleichermaßen verehrt wie gehasst, geliebt wie verachtet. Ich wurde von ihm schon seit frühen Jahren verfolgt. Immer wieder wurde er als Thema an mich herangetragen – durch Aufträge, Artikelanfragen, Konzerte….Immer wieder sagte ich den Anfragenden, dass ich ihn doch eigentlich gar nicht so möge, aber die Auftraggeber waren gnadenlos, sie wollten, dass ich mich mit ihm täglich beschäftige. Durch unzählige Stunden seiner aufgeblasenen Musik habe ich mich gequält, war doch immer wieder mal angerührt, dann angekotzt, oft gelangweilt.
Die Bayreuther Festspiele sind endlich wieder Avantgarde! Mehr als 20 Mitarbeiter wurden nach Ende der 2013er-Ausgabe wegen Erreichens der Altersgrenze von 65 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Bisher wandte man diese Regelung fürsorglich nur auf festangestellte Bühnenarbeiter an, dehnte sie zuletzt auf freiberufliche aus. (Als Außenstehender fragt man sich, warum...
heute: julia lezhneva „die neue große hoffnung am sängerinnenhimmel“ (FAZ) im gespraech mit eleonore büning Frage: Haben Sie schon mal zeitgenössische Musik gesungen? Antwort: Ja, zum Beispiel Prokofjef, als ich Studentin war in Moskau. faz vom 27.09.2013, s. 36
Dies wird kein Gedächtnisartikel. Oder doch? Nein, es geht um Gegenwärtiges. Vielleicht Politisches. Eher um Befindlichkeiten. Zu einem Zeitpunkt, wo Verschwörungstheorien von um ihr Recht betrogenen extremen Standpunkten herumgeistern. Angefangen von Petitionsaufrufen aus dem Anhängerumfeld der am Wahlabend zum 18. Bundestag an der 5%-Hürde gescheitertenAfD um eine mögliche Neuwahl. Oder...
Mit etwas Verspätung (das Musikfest Berlin mit dem diesjährigen Lutosławski-Schwerpunkt ging am 18. September zuende) kommt hier das Ergebnis meines ganz persönlichen Lutosławski-Experiments. Ich war also in drei Musikfest-Konzerten in der Philharmonie, bei denen Werke von Lutosławski auf dem Programm standen. Zuerst hörte ich das Concertgebouw-Orchester Amsterdam unter der laut...
Cristian Bence-Muk talks about music life, composing and curating in Romania. He talks about his experience with the singing and voice and how composes for singers. He shares his thoughts on authenticity and so much more.