Kategorie: Kultur

Website der FDP-Fraktion im Römer. Screenshot 2

Wie die FDP einmal den Zuschuss für das „Archiv Frau und Musik“ streichen wollte

Die FDP und ihr Verhältnis zur (Musik)-Kultur – kannste streichen. Begründung: Unfähigkeit. Im Umfeld zu Untersuchungen, wo denn die AfD im kulturpolitischen Bereich zu massiven Eingriffen in Haushalte, Tätigkeiten und Personal von Kulturinstitutionen einzumischen beabsichtigte, die Süddeutsche Zeitung hat das gesammelt, tauchte plötzlich ein Vorgang vom Anfang dieses Jahres auf,...

Impulserhaltungssatz 1

Kein Impuls-Erhaltungssatz mit Null

“Impuls-Festival Sachsen-Anhalt droht das Aus” berichtet Deutschlandfunk Kultur am 8.7.2019 und lässt die Vorwürfe rotieren, die bisweilen den Charakter des Abstrusen erreichen: “Das Festival habe eine zu geringe nationale beziehungsweise internationale Ausstrahlung, es kämen zu wenige Auftragswerke von Komponisten aus Sachsen-Anhalt. Und es würden eher moderne als zeitgenössische Werke gespielt...

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Überkommene Strategien der Neuen Musik, Teil 5 (letzter Teil): Selbstverständnis

Kunst braucht niemand, aber ohne Kunst ist das Leben sinnlos. Wie Frederick die Maus haben sich Künstler daher zu allen Epochen Strategien angeeignet, die ihrem Wirken eine gewisse Anbindung an gesellschaftliche Strukturen und Strömungen ermöglichte. Damit gelang es ihnen ihre Ideen und Kunstwerke überlebensfähig zu machen. In der Geschichte der...

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Überkommene Strategien der Neuen Musik, Teil 2: „Komplexes Partiturbild“

Aber vor allem in einem scheitert die einstmals erfolgreiche Strategie der „Complexity“: zum ersten Mal in der Musikgeschichte gibt es quasi kaum einen nennenswerten „Musikkanon“, der sich auch Laien und Kindern erschließt. Damit hat sich die Neue Musik von dem Lebensquell abgeschnitten, der jeden Musikstil am Leben hält.

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Vier Fragen an Nike Wagner

Ich denke, nicht nur ich sondern auch die Bonner Bürger sowie die Öffentlichkeit im Allgemeinen haben ein Recht auf Beantwortung dieser Fragen. Wenn Sie weiterhin dazu schweigen, ist das zwar auch eine Antwort, aber diese Art von Antwort tut weder Ihnen noch dem Beethovenfest sehr „wohl“ und bestätigt das, was im Moment für jedermann wie Vertuschung und Aussitzen wirkt.

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Ich bin ein Genie und ich darf alles (Kommentar zur Barenboim-Debatte)

Ich sage jetzt mal etwas, was vielleicht noch keiner gesagt hat: Es ist mir bei der Thematik um die es geht scheißegal ob Barenboim ein Genie ist oder nicht. I don’t give a damn. Und warum? Es geht letztlich darum, eine Situation zu erzeugen, in der man auch ermutigt wird, jemandem wie Barenboim auf Augenhöhe mit Kritik zu begegnen, ohne dass man um seinen Job fürchten muss oder gleich vorgeworfen bekommen muss, dass man an einem heiligen Idol kratzt.