Kategorie: Kultur

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Maria Collien – ein Opfer Siegfried Mausers im Gespräch mit dem Blog des Harfenduos

Laura Oetzel und Daniel Mattelé sind das Harfenduo und schreiben in ihrem Blog seit einigen Jahren über wichtige Themen der Musikwelt. Besonders zu #metoo haben sie immer wieder Recherchen und Interviews geführt. Bereits letzten Herbst trafen sie die Sängerin Maria Collien, die als eines der Opfer des ehemaligen Präsidenten und...

Musik und Gesellschaft und viele, viele Essays 1

Musik und Gesellschaft und viele, viele Essays

  Musikgeschichten gibt es ja zuhauf, doch was sich Judith Kemp, Alexandra Ziane und Frieder Reininghaus hier ausgedacht haben, ist dann doch etwas völlig Neues und sehr Erfreuliches. Anstatt wie üblich den Bogen streng chronologisch und meistens europazentriert vom Mittelalter zur Neuzeit zu spannen, haben die Herausgeber hier einen ungewöhnlichen...

Befragung zu Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Gewalt in der deutschen Kultur- und Medienbranche 0

Befragung zu Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Gewalt in der deutschen Kultur- und Medienbranche

Da wir dieses traurige Thema schon oft in diesem Blog behandelt haben, möchte ich auf eine neue Initiative der Bundesregierung hinweisen: Es handelt sich um eine große spartenübergreifende Befragung zum Thema sexuelle Belästigung und Gewalt in der deutschen Kultur- und Medienbranche.

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Mein Schweigen

Im Schweigen liegt auch Kraft, da man das, was irgendwann zu sagen ist, nicht durch Aktionismus unkenntlich macht. Man ist auch Komponist, wenn man nicht komponiert, genauso wie man auch immer Torwart ist, selbst wenn man in einem Spiel kein einziges Mal einen Ball abwehren muss.

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Ultra in Schweden, ein Reisetagebuch in drei Teilen (3)

Auch neigen Menschen auf einer Insel anscheinend dazu, irgendwann verrückt zu werden, vielleicht, weil kein Mensch eine Insel ist. Sie bauen dann seltsame glotzende Steinstatuen wie auf der Osterinsel, oder machen grausame Experimente mit Mischwesen aus Tieren und Menschen, wie einst H.G. Wells‘ Dr. Moreau. Ich wünschte, man könnte Attila Hildmann eine solche Insel zur Verfügung stellen, vielleicht wäre er dann endlich glücklich. Am besten ganz weit weg.

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Die Kunst nach Corona wird eine andere sein als zuvor („Was kommen wird“, 4. und letzter Teil)

Inzwischen sollten vielleicht auch die größten Zweifler begriffen haben, dass die Welt es bei Covid-19 nicht mit einer vorübergehenden übertriebenen Panik zu tun hat, sondern dass die Pandemie im Begriff ist, auf unabsehbare Zeit zu einem Dauerthema zu werden, das unsere Gesellschaft verändern und auch lange prägen wird. Hier jetzt...

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Gesellschaftliche Spannungen werden sich verschärfen und die Kunst zunehmend herausfordern („Was uns erwartet, Teil 3“)

Allen, denen verständlicherweise im Moment die Decke auf den Kopf fällt, die aufgrund der momentanen Situation verzagt und voller Zukunftsangst sind, rate ich aber, den Blick vor allem auf die junge Generation zu werfen. Die Jungen werden ihre eigenen Fehler machen und sind sicher auch vor Misserfolgen nicht gefeit. In der jungen Generation werden sich aber genau die Themen manifestieren, die gesellschaftlich am dringendsten verhandelt werden müssen.

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Kürzungen und Sparmaßnahmen im Bereich Kultur werden bald wieder an der Tagesordnung sein („Was uns erwartet, Teil 2“)

Und einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Momentan ist es abzusehen, dass Europa gute Chancen hat, diese Krise im Vergleich zum Rest der Welt etwas besser zu überstehen. Wenn wir den Glauben an die Idee der EU, der Verantwortlichkeit des Staates für das Wohl der Bevölkerung und die Bedeutung von Kultur und Bildung als wichtigen Waffen gegen zersetzende Agitation und Populismus nicht verlieren, haben wir theoretisch die Möglichkeit, uns schneller als der Rest der Welt von der Pandemie zu erholen.