Vom Pornokomponisten zum Operettenkomponisten
Als ich 2007 gemeinsam mit Hans Neuenfels das Singspiel (!) „Die Schnecke“ schuf, betitelte die BILD-Zeitung das als Pornooper und mich als Pornoopernkomponisten. Das war schon einmal ein guter Anfang.
Werbung Sklaven der Quote Werbung In der Diskussion um den Stellenwert von Kultur im Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk taucht eine Frage ganz besonders häufig auf: warum sind Quoten für den ÖRR so wichtig? Warum schielt man ständig nach Zielgruppen, wenn es doch einen Kultur- und Bildungsauftrag gibt, für den Quoten doch eigentlich keine...
Werbung Mir erzählte mal eine damalige Musikhochschulstudentin, wie sich ein niederländischer Kommilitone von ihr sehr wunderte, als ein Kirchenmusikstudent (möglicherweise im gemeinsamen Tonsatz-Seminar oder Ähnliches) – sinngemäß – sagte: „Also, ich komme sehr gut mit dem Pfarrer meiner Gemeinde klar!“ Werbung In Deutschland würden wir vielleicht denken: „Schön, wenn sich...
Für ein Bachelorkonzert von Benedikt Holnaicher beantwortete ich vor kurzem drei Fragen zu „Dekadenz in Musik“, hier meine leicht überarbeiteten Antworten: Werbung Werbung Welche Musik(en) kommen denn ganz spontan als „dekadent“ in den Sinn? Eigentlich gar keine besondere. Ich glaube nicht, dass Musik an sich „dekadent“ ist, allein die...
Werbung Werbung Musizieren in Zeiten von Omikron Musikmachen in diesen Zeiten ist ein bisschen wie ein Aufenthalt in einem Schützengraben des Ersten Weltkriegs – man weiß nie, wen es am nächsten erwischt und links und rechts schlagen Granaten ein. Um diese hoffentlich letzte Pandemiephase zu überstehen, braucht man...
Menschen wie Hans Neuenfels werden selten gemacht, und wenn sie gehen, hinterlassen sie eine Lücke und ein großes Fragenzeichen. Dass wir dieses füllen werden, und dass wunderbare Regisseurinnen und Regisseure dies auch in der Zukunft vermögen, daran hätte er bedingungslos geglaubt, als ein stets der Jugend und der Hoffnung zutiefst zugewandter Mensch.
So geht es nicht mehr weiter. Ich würde mir wünschen, dass junge Opernkompost:innen jeden Freitag auf die Straße gehen und ein Ende des Opernraubbaus fordern. Klar, den Intendantinnen und Intendanten, die jetzt in den Opernhäusern am Ruder sind, kann es relativ egal sein, ob es in 50 Jahren überhaupt noch funktionierende Opernhäuser geben wird. Aber der jungen Generation sollte es nicht egal sein, denn sie wollen in diesen Opernhäusern sitzen können und spannende und aufregende und schockierende und provozierende und vor allem HEUTIGE Stücke sehen können. Oder spielen und singen. Oder komponieren.
Werbung Tagebuch der Wörter (26) Werbung Leistung Wer zum ersten Mal einen Halbmarathon oder Marathon rennt, wird höchstwahrscheinlich erst einmal loslaufen, wie es taugt, d.h. so schnell die Beine tragen. Das geht ein paar Kilometer gut, weil einen das Adrenalin trägt und der Körper in Hochspannung ist, doch dann beginnt...
Viele haben sich sicherlich gefragt, warum ich hier in letzter Zeit so still war. Nun – zuerst einmal mache ich wenigstens einmal im Jahr Blogpause, was man mir gnädig nachsehen möge. Aber dieses Mal hatte es auch den Grund, dass ich vor lauter Trainieren zu nichts mehr kam. Schuld war…ein...
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