Schlagwörter: Neue Musik

KRANK | WILD | ERREGUNG

KRANK | WILD | ERREGUNG

Werbung Es ist Maerz. MaerzMusik. Das Motto in 2011: KRANK | WILD | ERREGUNG. Die ganze Familie ist in Berlin! Sie haben ekligen Kuchen, Scheißblumen und ihre verzogenen Kinder mitgebracht (in Form von Partituren und „Projektideen“, die sie möglichst vielen ganz verkrampft unterjubeln wollen; hier meine neueste CD, hier mein...

Musik zur Beruhigung

Musik zur Beruhigung

Unsere Welt wird inzwischen bestimmt von Musik, die im Hintergrund läuft. Musik, die uns beruhigt.
Anscheinend brauchen wir im Moment besonders viel dieser Musik, so zum Beispiel wenn wir im Flugzeug bei air berlin sitzen und uns über die Kernschmelzen in Japan und das Leben von unzähligen Menschen Sorgen machen. Mancher mag Trost in klassischer Musik finden. Was gibt es im Programm? Schnell das Air Berlin – Magazin aufgemacht….

Schreibschule, die Zweite

Schreibschule, die Zweite

Werbung Das ursprünglich alle drei Jahre stattfindende Festival Musiktriennale findet nun a) jährlich statt und heißt nun b) Acht Brücken. Musik für Köln. Was dieser Name bedeutet und wie er zustande kam, wird noch herauszufinden sein. Doch es steht bereits fest: Es ist benutzerfreundlicher geworden. Es gibt erstmals einen Festivalpass...

Math Rock

Math Rock

Stets auf der Suche nach seltsamer Musik abseits der abgetretenen Pfade stieß ich vor kurzem auf eine musikalische Stilrichtung, von der ich vorher zu meiner Schande noch nie gehört hatte und die in vielerlei Hinsicht für Komponisten interessant sein könnte: „Math Rock“

Philosophie des musikalischen Shreds

Philosophie des musikalischen Shreds

Werbung Wo wir schon bei dem sehr ernsten Thema „Humor und Neue Musik“ sind: Ja, Hape Kerkeling haben wir alle als Jugendliche gesehen, als Anfang der 90er Jahre seine Radio-Bremen-Produktion „Total normal“ in der ARD lief – und „Hurz“ ist unter Neue-Musik-Intellektuellen, falls es sie außerhalb meiner Wohnung überhaupt gibt,...

„Es ist das ursprüngliche Gefühl, das wir in uns tragen“ Kompositionsauftrag für Hape Kerkeling/Achim Hagemann

„Es ist das ursprüngliche Gefühl, das wir in uns tragen“ Kompositionsauftrag für Hape Kerkeling/Achim Hagemann

„Hurz“ wurde hier im Blog schon mehrmals erwähnt – selbst unter Liebhabern zeitgenössischer Musik gilt der Auftritt als legendär: weniger wegen der Darbietung selber, als wegen der so unglaublich komisch bieder betroffenen Diskussion der Zuschauer, die aus Unsicherheit selbst den von Kerkeling mit kaum zurückgehaltenem Schmunzeln dargebotenen Blödsinnsvortrag noch ernsthaft diskutieren. Natürlich ist das geschnitten, gestellt und auch daraufhin zurechtgestylt – bei den Öffentlich-Rechtlichen weiß man ja seit langem wo der Feind ist, nämlich bei den Intellektuellen und Bildungsbürgern, die es allen Ernstes wagen, mehr „Kulturauftrag“ zu fördern.

Wanderer, kommst Du nach Gevelsberg

Wanderer, kommst Du nach Gevelsberg

Peter Schöne(Bariton) und ich machen uns auf, um in der schönen Stadt Gevelsberg ein Konzert im CVJM-Saal zu geben. „Ihr werdet heute abend ganz viele Zuschauer haben, mindestens 250“ sagt T.H., der uns eingeladen hat. Das ist natürlich erfreulich, denn mit Liederabenden mobilisiert man heute nicht mehr die Massen, was eine Schande ist natürlich.

6 Arten mit Kritiken umzugehen

6 Arten mit Kritiken umzugehen

Kein Künstlerleben ohne Kritiken. Schlechte, gute, verrückte, agressive, skurrile, seltsame – sie kommen in allen Arten und Formen, und wir alle haben alle diese Formen schon einmal erlebt. Ein Mensch wird – meistens gegen den eigenen Willen – in ein Konzert geschickt und muss nun darüber schreiben. Manchmal ist das so als ob man jemanden der keine Austern mag zwingt, in ein Austernrestaurant zu gehen und zu schreiben wie es ihm gefiel. Diese Situation ist auch für die Kritiker selber schwierig, für die ich hier….

Antwort auf eine Email von XXX

Antwort auf eine Email von XXX

Lieber XXX,

Für deine schöne Zeitschrift batest Du mich um ein kurzes Statement zur Entwicklung der Neuen Musik in den nächsten 10 Jahren. Meine erste Antwort war Dir zu düster, Du fandest meine Einschätzung der Lage (nämlich die, dass die Neue Musik wie wir sie kennen am Ende ist) „völlig überzogen“ und „larmoyant“. Ich solle sie doch bitte kürzen und meine eigenen ästhetischen Wünsche für die nahe Zukunft darlegen.