Markiert: Kultur

Blick auf „Kultur“ in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2021

Derzeit bestimmen vor allem große Themen wie Klimawandel und weiteres den Wahlkampf. Oder man schaut auf die drei Kandierenden, welche sich um die Kanzlerschaft bemühen. Das Thema Kultur spielt momentan nur eine untergeordnete Rolle und findet sich oft im letzten Drittel der Wahlprogramme. Daher wird hier in stichpunktartiger Form in...

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5 dringende Gründe warum es jetzt besser ist zu schweigen

Denn anders kann man es nicht nennen, wenn jemand in einem Atemzug den Genozid an Milliarden von Menschen prophezeit und zwischendrin das hauseigene Hildmann-Matcha anbietet wie sauer Bier – ungefähr so wie wenn Jesus in seiner Bergpredigt zwischendrin Werbung für die Schreinerdienste seines Vaters gemacht hätte

Blog of Bad Virus: „Whataboutisms“ (weitere Coronamissverständnisse)

Wer hat sie nicht gesehen, die Posts, die irgendwelche aufgeschnappten und nur tagesgültigen Coronatotenzahlen in Bezug setzen zu den größeren Totenzahlen durch Rauchen oder Malaria, meistens mit dem pseudobetroffenen Inhalt „gegen Rauchen/Malaria wurde nichts getan, aber wegen Corona stoppt die Welt!“.

Appell über den Umgang mit COVID-19 an die Musikbranche. Alles nur Panikmache?

Das Gemeine ist: wenn dies gelingt (und ich hoffe natürlich sehr für uns alle, dass dies passiert), würden die jetzigen Maßnahmen in der Rückschau von vielen als zu übertrieben bewertet werden. Man würde sagen „erinnert ihr euch noch an die doofe COVID-19-Panik, als alle Konzerte abgesagt wurden? Das waren doch Idioten damals“. Und viele werden das Ganze im Nachhinein als dumme Panikmache empfinden.

Die Antwort von WDR-Intendanten Tom Buhrow auf meinen offenen Brief

Die Antwort von WDR-Intendanten Tom Buhrow auf meinen offenen Brief

Lieber Moritz Eggert,

vielen Dank für Ihren Offenen Brief, den ich mit großen Interesse gelesen habe. Mich freut Ihre grundsätzliche Unterstützung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Ihre konstruktive Haltung. Solche „Bad Boys“ wie Sie brauchen wir!

Wir bauen ab

Wir bauen ab

Eigentlich geht es uns gut. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt, zum Teil auf Kosten anderer, aber egal, irgendeinem geht es immer besser, irgendeinem immer schlechter. Man beneidet uns weltweit: um unsere schönen Autobahnen, auf denen Löcher noch repariert werden. Um unsere ehrlichen Bürger, die mieten und nur selten kaufen, und daher auch keine Kreditblasen erzeugen. Um unsere relativ unkorrumpierbaren Beamten. Aber vor allem auch um unsere Kultur und unsere Bildung: unsere Opernhäuser, unsere Theater, unsere Museen, unsere Akademien, unsere Universitäten. All dies war unseren Altvorderen einmal wichtig gewesen, und sie haben Stein auf Stein gesetzt um diesen ihnen wichtigen Dingen ein Haus zu geben: dem Humanismus, den Künsten, der Bildung. Oder auch: Dem Wahren, Schönen, Guten. Was heute nur so abgedroschen klingt, weil vergessen wurde, was es eigentlich mal bedeutet hat. Weil dennoch Kriege geführt und schreckliche Verbrechen begangen wurden.
Vielleicht könnte einer sagen: Medizin ist nicht ohne Wert, nur weil sie nicht immer vor Krankheit schützt.

Kultur als Ware

Kultur als Ware

Die immer wieder hierzulande aufflammende Diskussion über die Notwendigkeit oder Unnötigkeit von kultureller Förderung durch den Staat (momentan zugespitzt durch das Buch „Kulturinfarkt“) kennt im Grunde zwei grundsätzliche Lager. Auf der einen Seite sind die eifrigen Verteidiger kultureller Werte, die verzweifelt versuchen, die reiche kulturelle Landschaft unseres Landes um jeden Preis zu bewahren. Auf der anderen Seite sind die Pragmatiker, die Kosten/Nutzen-Rechnungen aufstellen und die Kulturlandschaft für zu aufgebläht und überfinanziert halten. Beide Seiten führen eine Diskussion darüber, wie „wertvoll“ Kunst für unsere Gesellschaft ist, und wie viel sie uns kosten bzw. nicht kosten sollte.

Das Unsagbare  – Gastbeitrag von Esther Horn

Das Unsagbare – Gastbeitrag von Esther Horn

Ich finde es immer sehr wichtig, dass man als Komponist einen Blick auf andere Kunstsparten wirft, denn oft ist man in seinem eigenen Genre auch seinen eigenen ästhetischen Problemen verhaftet. Sind die anderen vielleicht schon „weiter“, in Literatur, Film, Architektur, Theater, Bildender Kunst, Tanz? Wo gibt es Unterschiede, wo Parallelen?

kultur durch klimawandel, klimawandel durch kultur

kultur durch klimawandel, klimawandel durch kultur

hallo. ja. mich gibt’s noch. erwähnte ich je, dass ich versenkungen ganz toll finde? eigentlich ja vor allem nicht wegen der dinge, die darin verschwinden können, sondern wegen derer, die sie zutage fördern. (schwäne bspw.) und damit sind wir ja schon fast mitten im themA!, ich mein, im förderturm, im...