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Es, es, es und es – ist das ein falscher Schluss? (Teil 1), ein Gastbeitrag zur Genderdebatte von Wendelin Bitzan

Es, es, es und es – ist das ein falscher Schluss? (Teil 1), ein Gastbeitrag zur Genderdebatte von Wendelin Bitzan

Wer ist dieser Mann? Wendelin Bitzan. Was macht er? Er ist Musiker und Musikforscher, Jahrgang 1982. Was amüsiert ihn? Die momentane „Gender“-Debatte. Nicht deren Notwendigkeit (wir wollen mal annehmen, dass Gleichberechtigung für Frauen auf jeden Fall eine gute Sache ist, die wir alle toll finden), sondern deren seltsame Auswüchse (gibt...

Du sagst Populismus, ich sage Musikquote!

Kriegerisch geht es zu in Deutschland! Lufthoheit ist Alles! Klingt wie eine Meldung aus dem Frühjahr 1945. Sie ist aber aus 2015! Keine militärische, denn die Helikopter und Transallflieger der Bundeswehr bleiben meist auf halben Weg in ihre Einsatzgebiete stecken. Lufthoheit ist 2015 vor allem ein Begriff des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks....

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„Waschzwang im System“ – Gastbeitrag von Tobias Rempe

Tobias Rempe ist Mitbegründer und aktueller Geschäftsführer des vielseitigen und erfolgreichen Hamburger „Ensemble Resonanz“, und damit direkt mit einem Thema befasst, mit denen sich auch dieser Blog oft beschäftigt: Friktionen an der Schnittstelle Publikum/Kunst.
Der folgende Beitrag wurde ursprünglich für „Positionen 102“ verfasst.

Nicht bei uns – A** Dirigentenausbildung für A** Weltorchester

Berliner Philharmoniker Dirigentenroulette – genug wurde dazu bereits geschrieben, gemutmasst. Nächste Woche wird Rattles Nachfolge aller Voraussicht nach klarer als heute sein. Eines gibt aber zu Denken: die meisten gehandelten Kandidaten haben ihre Berufsausbildung nicht hauptsächlich im deutschsprachigen Raum erhalten. Auch wenn Dirigenten wie Barenboim oder Jansons einen Teil ihrer...

Erinnerung (06.05.15)

Erinnerung (06.05.15)

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der man nicht – fast – alles auf YouTube fand. Sollte ich sehr alt werden, dann kann ich als vielleicht letzter lebender Zeitzeuge vor Schulklassen darüber sprechen, dass ich sowohl die deutsche Wiedervereinigung als auch die Entstehung des Internets bei vollem Bewusstsein miterlebt...

Macht und Missbrauch

Wer sich an Macht gewöhnt, gewöhnt sich auch an eine Aura der scheinbaren Unverletzlichkeit. Man hat die Vorstellung, dass für einen selber vielleicht andere Grenzen gelten als für andere Menschen, dass man sich gefahrlos mehr erlauben kann, dass einem nichts geschehen kann. Bei Politikern und Prominenten ist oft zu beobachten, dass sie bis zum allerletzten Moment an diese Unberührbarkeit glauben. Barschel gab bis zuletzt sein „Ehrenwort“ und glaubte wohl auch selber daran, Christoph Daum hatte seine Haarprobe schon längst abgegeben und musste eigentlich wissen, dass alles herauskommen würde, stritt dennoch alles ab.

Absage! Franz Beckenbauer (113): „Ich bin zu alt für die Berliner Philharmoniker!“

Absage! Franz Beckenbauer (113): „Ich bin zu alt für die Berliner Philharmoniker!“

In einigen Tagen ist es so weit. Der wichtigste Termin für die Berliner Philharmoniker seit langer Zeit! Alle Beteiligten sind angespannt und voller – unterschiedlicher – Erwartungen, während Fans und Presse schon über den Ausgang des Ganzen spekulieren. Wer gewinnt am Ende? Wer macht das Rennen? Wer darf sich freuen...

Copy and Paste.

Gerade übe ich zwei Stücke von György Kurtag, einem ja durchaus spielenswerten Komponisten. Wie bei Kurtag häufig sind es kurze, komprimierte Sätze eher minimalistischen Charakters. Wie minimalistisch stellte ich beim Üben schnell fest: Kurtag verwendet in einem Satz jedes der beiden Stücke exakt den gleichen Klavierpart! So als ob er ihn einfach aus dem einen Stück herausgeschnitten und in das andere eingefügt hat (wen es interessiert, es handelt sich um die Passacagliabegleitung aus „Hommage a R.Sch“ (gerne im Musikerjargon auch „Hommage Arsch“ genannt) und den 6 Stücken für Posaune und Klavier).

Erlkönig-Unfall bei Tempo 152

Erlkönig-Unfall bei Tempo 152

Oder: „Again what learned!“ Ich übte gerade den Klavierpart von Schuberts „Erlkönig“, da dachte ich mir erstmals: „g-Moll zum Metronom – und mach das an!“ „Viertel = 152“ war dann doch überraschend schnell. Schubert hatte sich in seinem Weltenhass sicherlich gedacht: Ein bisschen Spasmus muss sein. Nun ja. Ohne gleich...

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