Stichwörter: Schloss Solitude

Der Stand der Dinge (6): Berufsaussichten

Wenn man sich die Szene anschaut, so ist für jeden „Neue Musik“-Komponisten ein Netzwerk an Kontakten von großer Wichtigkeit. Hierbei herrscht oft ein Prinzip des „wie du mir so ich dir“. Man lädt sich gegenseitig zu selbstgegründeten Festivals ein, vergibt „composer in residence“ – Posten in der Hoffnung später selber einer zu werden, engagiert sich für Kollegen. Die Komponistenlandschaft erweist sich im Gegensatz zum Beispiel zur Literaturszene als erstaunlich „sozial“, man ist auf gegenseitige Hilfe angewiesen (jedes „Konzert“, jede „Aufführung“ erfordert immer die Bündelung von vielen Interessen), also gibt man sich diese Hilfe auch. Soziale Kompetenz spielt hierbei eine große Rolle – ist man unkollegial, zu „pushy“ oder zu verschroben wird sich dies auch in geringeren Aufführungszahlen auswirken.

Geständnis eins – mein erstes Streichquartett

Geständnis eins – mein erstes Streichquartett

Jetzt geht das schon wieder los! Ich möchte endlich ganz oft in einem Text das Wort Streichquartett bemühen. Prompt schreibe ich schon wieder „Strauchquartett“. (Das obere Bild ist übrigens aus Bergs Skizzen zur Lyrischen Suite, Link zur MuWi der LMU!!) Nimmt man an, dass die holzliefernden Gewächse klassischer Streichinstrumente auch...

Offener Brief an Mathias Spahlinger

Offener Brief an Mathias Spahlinger

Moritz Eggert schreibt an Mathias Spahlinger und bietet ihm Hilfe im Kampf gegen den Erzkapitalismus an