Markiert: #metoo

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Gesellschaftliche Spannungen werden sich verschärfen und die Kunst zunehmend herausfordern („Was uns erwartet, Teil 3“)

Allen, denen verständlicherweise im Moment die Decke auf den Kopf fällt, die aufgrund der momentanen Situation verzagt und voller Zukunftsangst sind, rate ich aber, den Blick vor allem auf die junge Generation zu werfen. Die Jungen werden ihre eigenen Fehler machen und sind sicher auch vor Misserfolgen nicht gefeit. In der jungen Generation werden sich aber genau die Themen manifestieren, die gesellschaftlich am dringendsten verhandelt werden müssen.

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Offener Brief an die Bayerische Akademie der Schönen Künste

Ich fordere keine Rücktritte und keine Bestrafungen, fordere auch keine Entschuldigung außer einer Entschuldigung bei den Opfern, die ebenso unter den herablassenden Kommentaren von Akademiemitgliedern leiden mussten, wie durch die Übergriffe von Mauser. Ich wünsche mir einen echten Neuanfang der Akademie in Richtung einer neuen Öffnung, Selbstkritik und Einsicht. Mehr Frauen als Abteilungsleiterinnen und sich vokal beteiligende Mitglieder wären auch nicht das Schlechteste. Fehler sind verzeihlich, wenn man aus ihnen lernt.

Vier Fragen an Nike Wagner

Ich denke, nicht nur ich sondern auch die Bonner Bürger sowie die Öffentlichkeit im Allgemeinen haben ein Recht auf Beantwortung dieser Fragen. Wenn Sie weiterhin dazu schweigen, ist das zwar auch eine Antwort, aber diese Art von Antwort tut weder Ihnen noch dem Beethovenfest sehr „wohl“ und bestätigt das, was im Moment für jedermann wie Vertuschung und Aussitzen wirkt.

Jetzt ist der Moment zu sprechen

Um ein umfassenderes Bild zu bekommen und zukünftig effizienter Missbrauch zu verhindern wird es immer wichtiger, Geschichten von Musikstudentinnen und Musikstudenten zu sammeln, die solchen Missbrauch erfahren haben. Dieser Missbrauch kann ganz unterschiedliche Formen angenommen haben, es geht nicht darum, wie strafrechtlich relevant ein individuelles Erlebnis war, es geht nur um die Formen des Missbrauchs an sich und dass er stattfand.

#metoo statt Geburtstage – ein Kommentar zu Dutoit und mehr

Was ist nur los in unserer Musikwelt? Eigentlich sollte man Geburtstage begehen, wie am 22.12. den von Giacomo Puccini, am 23.12. die von Chet Baker oder Georges Aperghis oder am 24.12. gleich mehrere wie z.B. die von John Dunstable, Peter Cornelius oder Mauricio Kagel. Oder schlichtweg Weihnachten. Leider hat sich...