Bad Blog Of Musick Das bedeutendste Blog zur zeitgenössischen Musikkultur
Haberstock hatte es als erster im Haus erfahren. Er war der erste, der morgens die Treppe heruntergekommen war und die druckfrische Morgenzeitung in den Händen hielt.
Zuerst hatte er es nicht glauben können.
„Das kann nicht sein“ sagte er immer wieder, kopfschüttelnd. „Das kann einfach nicht wahr sein.“
Seine Frau war die zweite, die es erfuhr. Ihre Lockenwickler bebten leicht, was immer nur passierte, wenn sie nervös oder aufgeregt war.
„Nein“, sagte sie einfach nur. Und nochmal: „nein“.
Mit meiner heutigen Erkältung komme ich mit der Stimme bis zum Kontra-E. Okay. Schön ist es nicht. Aber das hat auch niemand behauptet! Wer kommt tiefer? Auf keinen Fall nicht nachmachen!
An impossible comparison between two greats: Bowie and Boulez.
Denke ich, an wen mich Pierre Boulez erinnert, fällt mir auf der emotionalen Ebene zuerst Richard Strauss ein. Würde man nur auf der Gefühlsebene bleiben, also an Musik, die vor allem an der Oberfläche dieser Wahrnehmung entlang komponiert wurde, denkt man eher an Hans Werner Henze als Pierre Boulez. Henze...
Bei welcher Kompositionsprofessorin oder welchem Kompositionsprofessor soll man studieren? Am besten dort, wo man sich ästhetisch angezogen oder aufgehoben fühlt oder glaubt, unbedingt etwas spezielles von dieser Person lernen zu können. Aber hilft das dort erworbene Können wirklich zum Aufbau einer Karriere? Wir wissen, dass dies heute keine Frage der...
After my colleague Arno Luecker has begun his analysis project of every single bar op.111 on this blog it is only fitting that we talk about another monumental project involving the name of Beethoven. This one has been initiated by Susanne Kessel, a very industrious and active pianist from the city of Bonn, who has already created countless fascinating projects with a variety of composers.
Das Schöne an der Musik ist, dass ich überallhin mit ihr reisen kann. Damit meine ich jetzt erst Mal nicht das physische Reisen, sondern das gedankliche. Aus aller Welt kommt Musik zu uns, und wenn ich sie höre, bin ich an einem anderen Ort. Höre ich Oum Kalsoum so reise ich innerhalb von Sekunden in Gedanken nach Kairo, höre ich die Beatles, bin ich plötzlich in Hamburg oder Liverpool, höre ich Janacek, bin ich im böhmischen Wald.
Kein Werk habe ich so oft anlässlich von gefühlt unzähligen Gesprächskonzerten analysiert wie Ludwig van Beethovens letzte Sonate für Klavier c-Moll op. 111. Ein Stück Musik, von dem viele sagen, man brauche Zeit, viel Zeit, um es irgendwann einmal zu verstehen. Auch ich maße mir nicht an, das Werk in...
Zum Raum wird hier der Klang, und das geschieht auf sehr originelle Weise wie zum Beispiel in Simon-Steen Andersens „Black Box“, in dem Bewegungen von 2 Händen in einer kleinen schwarzen Kiste wahre Klangstürme von Livemusikern entfachen (belgische Erstaufführung durch das „Nadar“-Ensemble). Eine andere Black Box befindet sich in einem Seitenraum: „Black Box“ von Christoph De Boeck ist eine akustische Installation bei der man sich eine schwarze Kiste auf den Kopf setzt, und die Schallwellen allein durch die Schädeldecke übertragen werden, ohne im Raum zu erklingen. Da erschrickt man schon mal, wenn es plötzlich im eigenen Knopf knarzt und furzt.
Preceding John Cage’s conception of 4’33” by 50 years, Allais proposed a musical environment in which sound was dictated by silence. This was a revolutionary concept, but even though it would be realized in other pieces it didn’t fully permeate the mainstream until 1952 when David Tudor performed 4’33” for the first time.