Kategorie: musik

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Originalität

Tagebuch der Wörter (25) Originalität Wir sind so an Konzepte wie „Urheberrecht“ und „Plagiat“ gewöhnt, dass wir manchmal vergessen, dass es sich um relativ neue Konzepte handelt. Auch das was wir unter „Originalität“ verstehen, sowie unsere ganze Vorstellung eines „kreativen Genies“ sind sehr stark von der Romantik geprägt. Wenn wir...

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Rückkehr

Tagebuch der Wörter (23) Rückkehr So langsam geht es wieder los mit dem Konzertleben (und die Betonung liegt auf „langsam“). Wenn man mal von Masken und 2G, 3G oder 1G-Regelungen absieht (die in jedem Bundesland anders sind und auch in den Locations vollkommen unterschiedlich gehandelt werden) ist es inzwischen größtenteils...

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Kollaboration

Tagebuch der Wörter (21) Kollaboration Die klassische Musikgeschichte ist voller Individuen. Wir assoziieren jeweils eine Person mit seinem oder ihrem Werk, auch wenn dies vielleicht historisch nicht immer korrekt ist. So bildeten Fanny und Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie auch Clara und Robert Schumann sicherlich zumindest teilweise kreative „Teams“, auch wenn historisch...

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Affront

Tagebuch der Wörter (19) Affront Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Im Kultfilm „Blues Brothers“ gibt es eine berühmte Szene, in der die Band um Jake und Elwood in einer Country-Bar im tiefsten amerikanischen Hinterland schwarze Bluesmusik spielen und...

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Schüler fragen nach U und E

Dass Musik kategorisiert wird, hat vor allem damit zu tun, unter welchen Umständen sie erklingt und unter welchen Umständen sie erzeugt wird. Dass die Grenzen fließend bleiben und auch fließend bleiben müssen und die Antworten nicht notwendigerweise immer gleich ausfallen (bei derselben Musik), habe ich in meinen folgenden kurzen Antworten versucht zu erklären

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„Du spielst wie Müll“ Gastbeitrag des „Harfenduos“ zum Thema Machtmissbrauch in der musikalischen Ausbildung

Diese Frage stellten wir natürlich auch denen, die uns diese Geschichten erzählt haben. Warum seid
Ihr nicht zur Hochschulleitung gegangen? Warum habt Ihr die betreffende Person nicht
konfrontiert? Warum habt Ihr nicht auf einem schriftlichen Protokoll der Ereignisse beharrt? Warum
habt Ihr keine Anzeige erstattet?

Die Kunst nach Corona wird eine andere sein als zuvor („Was kommen wird“, 4. und letzter Teil)

Inzwischen sollten vielleicht auch die größten Zweifler begriffen haben, dass die Welt es bei Covid-19 nicht mit einer vorübergehenden übertriebenen Panik zu tun hat, sondern dass die Pandemie im Begriff ist, auf unabsehbare Zeit zu einem Dauerthema zu werden, das unsere Gesellschaft verändern und auch lange prägen wird. Hier jetzt...

Gesellschaftliche Spannungen werden sich verschärfen und die Kunst zunehmend herausfordern („Was uns erwartet, Teil 3“)

Allen, denen verständlicherweise im Moment die Decke auf den Kopf fällt, die aufgrund der momentanen Situation verzagt und voller Zukunftsangst sind, rate ich aber, den Blick vor allem auf die junge Generation zu werfen. Die Jungen werden ihre eigenen Fehler machen und sind sicher auch vor Misserfolgen nicht gefeit. In der jungen Generation werden sich aber genau die Themen manifestieren, die gesellschaftlich am dringendsten verhandelt werden müssen.

Kürzungen und Sparmaßnahmen im Bereich Kultur werden bald wieder an der Tagesordnung sein („Was uns erwartet, Teil 2“)

Und einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Momentan ist es abzusehen, dass Europa gute Chancen hat, diese Krise im Vergleich zum Rest der Welt etwas besser zu überstehen. Wenn wir den Glauben an die Idee der EU, der Verantwortlichkeit des Staates für das Wohl der Bevölkerung und die Bedeutung von Kultur und Bildung als wichtigen Waffen gegen zersetzende Agitation und Populismus nicht verlieren, haben wir theoretisch die Möglichkeit, uns schneller als der Rest der Welt von der Pandemie zu erholen.

„Social Distancing“ wird ein Dauerthema bleiben und das Konzertleben auf unabsehbare Zeit limitieren („Was uns erwartet“, Teil 1)

Durchdachte und attraktive Sicherheits- und Aufführungskonzepte hinter denen die MacherInnen auch wirklich stehen, weil sie den Sinn der Maßnahmen anerkennen (!) werden wesentlich erfolgreicher sein, als zusammengefrickelte und halbherzige Notlösungen von Virusleugnern oder Verschwörungsgläubigen, so viel kann man schon jetzt sagen.