(Quasi) alle Beethoven-Klaviersonaten am Stück auf der Melodika

Manchmal sagen legendäre Artikelüberschriften alles. So auch heute.

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Ich wurde dazu genötigt, alle Beethoven-Klaviersonaten einzuspielen. Trotz zahlreicher vorhandener Instrumente fiel die Wahl auf die Melodika, ein bis heute unterschätztes Tasten-Mini-Monstrum, das schon die Ägypter*innen fürchteten. (Warum, das ist nicht näher bekannt und bestimmt auch nicht sehr lustig. So wie dieser Beitrag.)

Und so trug ich fürderhin zumindest alle Klaviersonaten-Themen des jeweilig ersten Satzes in einen holden Reigen der Sinnlosigkeit zusammen. Es fühlte sich an wie eine verlorene Wette. Und so war es ja auch. Ich versprach, bei Erreichen einer bestimmten Follower*innen-Zahl bei Twitter eben jenen unmusikalischen Gang nach Canossa zu gehen. Und so sei es nun.

Bitte unbedingt nicht anklicken.

Arno Lücker wurde 1979 in Braunschweig geboren. Seit 2003 lebt er in Berlin. Dort arbeitet er als Moderator und Dramaturg. Er ist Künstlerischer Leiter der Astronomie-Musik-Reihe "Himmlische Partituren" im Zeiss-Großplanetarium Berlin, arbeitete für das Konzerthaus Berlin, das Brucknerhaus Linz und viele andere, schreibt Programmtexte für zahlreiche Orchester (Wiener Philharmoniker, New York Philharmonic), macht Konzerteinführungen in der Elbphilharmonie Hamburg, der Kölner Philharmonie und anderswo. Außerdem ist er Bad-Blog-Autor der ersten Stunde und arbeitet als Kurator für die Musikstreaming-App IDAGIO.

1 Antwort

  1. Guntram Erbe sagt:

    Grandios! Als Nächstes schlage ich vor, bei einem zweistimmigen Instrumentalkanon von Beethoven in einer one-person performance eine Stimme zu summen und die andere zu pfeifen. Hans Joachim Moser hat so etwas beherrscht. ;-) Beste Grüße, G. E.

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