Kategorie: Allgemein

Irgendwas mit BadBlog halt.

Mein Gymnasium. (Inzwischen offenbar abgerissen) 0

Mein Musiklehrer – Teil II

In Folge 1 hatte ich noch über diese schlimme Stadt, an deren Rand ich aufwuchs, geschrieben. Heute muss die erste Hommage her. Die Hommage an meinen Musiklehrer. Und heute soll auch sein hochwohllöblicher Name genannt werden: Herr Oberstudienrat Dietrich Schmolling! Geboren (das musste ich recherchieren) am 28. Januar 1935. Er...

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Bitte öfters Lüften! – Konzerte in Corona-Zeiten

Viele Konzerte habe ich in den letzten drei Wochen nicht besucht. Ich meine: Live-Konzerte. Streams habe ich mir seit März kaum reingezogen, eher Aprés-Streams mit freiem Abkürzen, Springen, Wiederholen. Am ulkigsten waren dabei die stummen Auftrtts- und Applausrituale. Kann man alles weglassen. Vielleicht sogar live, bis auf Applaus am Ende....

Mein Gymnasium. (Inzwischen offenbar abgerissen) 1

Mein Musiklehrer – Teil I

Ich komme aus einer höchst mittelmäßigen – hässlichen, aber nicht armen – Stadt in Norddeutschland. Alles ist dort mittelmäßig – eher unterdurchschnittlich. Es ist nicht einmal „richtig Norddeutschland“. Man spricht dort weder einen ausgeprägten Dialekt – noch akzeptieren uns Menschen aus Hamburg oder gar Kiel als „Norddeutsche“. Für Bayer:innen sind...

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Fake-News-Kampagne der CSU gegen den Biergartenkulturantrag der Grünen – ein Kommentar

Schade, dass am 2.7.20 die Grünen-Fraktion im Wirtschaftsaussschuss des Bayerischen Landtags ihrem Antrag für Musikveranstaltungen mit Jazz und Blasmusik sowie Kabarettveranstaltungen in Biergärten nicht durchdrang. Schade, dass die CSU Bayern nun eine Fake-News-Kampagne daraus macht. Gut, dass man daran das Kulturverständnis dieser Regierungspartei und ihres Regierungspartners Freie Wähler ablesen kann....

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Gesellschaftliche Spannungen werden sich verschärfen und die Kunst zunehmend herausfordern („Was uns erwartet, Teil 3“)

Allen, denen verständlicherweise im Moment die Decke auf den Kopf fällt, die aufgrund der momentanen Situation verzagt und voller Zukunftsangst sind, rate ich aber, den Blick vor allem auf die junge Generation zu werfen. Die Jungen werden ihre eigenen Fehler machen und sind sicher auch vor Misserfolgen nicht gefeit. In der jungen Generation werden sich aber genau die Themen manifestieren, die gesellschaftlich am dringendsten verhandelt werden müssen.

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Kürzungen und Sparmaßnahmen im Bereich Kultur werden bald wieder an der Tagesordnung sein („Was uns erwartet, Teil 2“)

Und einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Momentan ist es abzusehen, dass Europa gute Chancen hat, diese Krise im Vergleich zum Rest der Welt etwas besser zu überstehen. Wenn wir den Glauben an die Idee der EU, der Verantwortlichkeit des Staates für das Wohl der Bevölkerung und die Bedeutung von Kultur und Bildung als wichtigen Waffen gegen zersetzende Agitation und Populismus nicht verlieren, haben wir theoretisch die Möglichkeit, uns schneller als der Rest der Welt von der Pandemie zu erholen.

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„Social Distancing“ wird ein Dauerthema bleiben und das Konzertleben auf unabsehbare Zeit limitieren („Was uns erwartet“, Teil 1)

Durchdachte und attraktive Sicherheits- und Aufführungskonzepte hinter denen die MacherInnen auch wirklich stehen, weil sie den Sinn der Maßnahmen anerkennen (!) werden wesentlich erfolgreicher sein, als zusammengefrickelte und halbherzige Notlösungen von Virusleugnern oder Verschwörungsgläubigen, so viel kann man schon jetzt sagen.