Hurra, Musik hat wieder eine Bedeutung, Musik ist wieder gefährlich. Zumindest für jene, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich selbst abzuschaffen. Oder das, wofür sie von uns allen ihr Geld bekommen. Alles das, für das sie stehen könnten. … Weiterlesen →
Kehren wir von den elektrisierenden Ereignissen der Pferderennbahnen, der Box-Arenen und der Sechs-Tage-Rennen zurück in unser angestammtes Terrain: das der Musik. Zu den Besonderheiten des deutschen Rundfunksystems gehört neben der unabhängigen Finanzierung – für die die BBC als Vorbild dient … Weiterlesen →
[Fortsetzung einer kleinen Serie zum Kulturabbau im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk] Das Pferderennen, der Schwergewichtskampf, das Sechs-Tage-Rennen. Sportliche Ereignisse waren auch in der Frühzeit der Massenmedien ein Katalysator für deren Erfolg, für deren Beliebtheit, aber auch für die Massenkommunikation selbst. Einige der … Weiterlesen →
Aus aktuellem Anlass werde ich hier in den nächsten Tagen eine kleine Fortsetzungsserie über das Wechselspiel von Musik- und Mediengeschichte platzieren. Ich bediene mich dabei an einem Vortrag, den ich 2006 auf einem Symposium der Gutenberg-Universität (!) in Mainz unmittelbar … Weiterlesen →
In den Notizbüchern von Bertolt Brecht findet sich die Erinnerung einer alten Geschichte, in der einem Chinesen die Überlegenheit der westlichen Kultur vor Augen geführt werden soll. “Er fragte: ‘Was habt ihr?’ Man sagte ihm: ‘Eisenbahnen, Autos, Telefon.’ – ‘Es … Weiterlesen →
…geht der Sparwahn um, und auch hier betrifft es vor allem die Kunst. In einer historisch beispiellosen Kürzungsaktion werden die Kunsthochschulen (oder deren englisches Äquivalent, denn diesen Begriff gibt es dort nicht) und -Universitäten des Landes kaputtgespart, das Gesamtbudget von 7,1 Milliarden auf 4,2 Milliarden gekürzt (fast um die Hälfte). Weiterlesen →
…oder lieber: ein bißchen Kohle, denn wieder einmal habe ich die unerfreuliche Pflicht, euch um die Unterzeichnung einer Petition zu bitten (so langsam werden wir ja Profis darin): Weiterlesen →
Man hört und liest ja in diesen Tagen lustige Sachen. Da sprechen Vertreter einer Stadtverwaltung tatsächlich öffentlich davon, dass sie ein Theater schließen müssten, um die Bildung in ihrer Stadt zu retten. Ohne rot zu werden! Und weil sie ihre … Weiterlesen →
Ein Vorstellungsgespräch habe ich mir vor einigen Jahren mal kräftig damit verdorben, dass ich einen Witz schlecht nacherzählt habe. Es ging darin um die Neuansiedlung von Büffelherden in den “neuen Bundesländern” und ich faselte etwas von wildem Westen und wildem … Weiterlesen →
Moliere war gut darin, menschliche Unzulänglichkeiten zu beobachten, diesen Beobachtungen eine unterhaltsame, dramatische Form zu geben und dadurch seine Beobachtung auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Ein erkenntnisstiftender Prozess, wenn man so will. Eines seiner berühmtesten Stücke ist “Der eingebildete … Weiterlesen →