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Nudeln mit Tomatensauce oder der Kulturauftrag des WDR.

Allein schon das Wort „Redakteur“ ist schon wieder so ein schreckliches Wort, denn „to redact“ heißt im Englischen eigentlich redigieren, zensieren, korrigieren, und das ist doch entsetzlich für die Kunst an sich. Wie wäre es, wenn Sie den Beruf – der ja notwendig ist – neu umbenennen in „Impresario“? Wie wäre das, wenn man sagen kann: „Ich bin Impresario für den WDR“, wäre das nicht toll? Jemand der kuratiert, Künstlerinnen und Künstler entdeckt, diese fördert und sich freut, sie zu präsentieren? So müsste es doch eigentlich sein, meinen Sie nicht?

Das ist tatsächlich das mehr oder weniger einzige (und völlig unbrauchbare) Foto, das ich in meiner Zeit beim rbb gemacht habe. Es stammt vom 30. September 2008. 0

Die Abschaffung des Kulturradios – Folge 5 (Der Plan und die Hintergründe der Abschaffung von rbbKultur)

Folge 1 (Prolog) Folge 2 (Das damalige – leise – Verschwinden des ARD-Nachtkonzerts) Folge 3 (Hanssen vs. Schmidt-Ott – und alles zu Ludovico Einaudi) Folge 4 (Wie man rbbKultur und Co. abschaffen will und wie man Hörer*innen-Studien in den Sand setzt) Nach meinen Informationen könnte es schon sehr bald zu...

Ausschnitt aus der rbbKultur-Evaluation 2019, Seite 16 2

Die Abschaffung des Kulturradios – Folge 4 (Wie man rbbKultur und Co. abschaffen will und wie man Hörer*innen-Studien in den Sand setzt)

Folge 1 (Prolog) Folge 2 (Das damalige – leise – Verschwinden des ARD-Nachtkonzerts) Folge 3 (Hanssen vs. Schmidt-Ott – und alles zu Ludovico Einaudi) In den letzten Wochen und Monaten wurde vielfach über rbbKultur und WDR 3 kritisch berichtet. Hier zunächst eine Auswahl von Artikeln (Neueste zuerst)… Peter Richter: Radio...

Das ist tatsächlich das mehr oder weniger einzige (und völlig unbrauchbare) Foto, das ich in meiner Zeit beim rbb gemacht habe. Es stammt vom 30. September 2008. 3

Die Abschaffung des Kulturradios – Folge 3 (Hanssen vs. Schmidt-Ott – und alles zu Ludovico Einaudi)

Folge 1 (Prolog) Folge 2 (Das damalige – leise – Verschwinden des ARD-Nachtkonzerts) Am 25. Januar 2021 konnten die Hörer:innen von rbbKultur – „meiner“ heimischen öffentlich-rechtlichen Kulturwelle – sich zur Programmreform (seit September 2020 im Gange) äußern. Programmchefin Verena Keysers war zu Gast – und musste sich, korrigiert mich, zu...

Das ist tatsächlich das mehr oder weniger einzige (und völlig unbrauchbare) Foto, das ich in meiner Zeit beim rbb gemacht habe. Es stammt vom 30. September 2008. 1

Die Abschaffung des Kulturradios – Folge 2 (Das damalige – leise – Verschwinden des ARD-Nachtkonzerts)

Folge 1 (Prolog) Wir alle versammelten uns damals; wir Unruhigen, Entspannten, Einsamen, Neugierigen… Wir versammelten uns selbst alleine im Bett und hörten „unseren“ jeweiligen öffentlich-rechtlichen Kultursender. Bei mir war es NDR 3 (heute: NDR Kultur). Immer kurz nach Mitternacht. Die profane Tagesaktualität der vorherigen Nachrichten verschwand mit Mahler, Beethoven und...

Das ist tatsächlich das mehr oder weniger einzige (und völlig unbrauchbare) Foto, das ich in meiner Zeit beim rbb gemacht habe. Es stammt vom 30. September 2008. 1

Die Abschaffung des Kulturradios – Folge 1 (Prolog)

Heute, auf den Tag genau vor 100 Jahren – am 22. Dezember 1920 – erklangen aus Königs Wusterhausen bei Berlin die ersten Worte via Radio in Deutschland: „Hallo, hallo, hier ist Königs Wusterhausen auf Welle 2700.“ Nach einer kleinen Ansprache sendete man ein paar Weihnachtslieder – passend zur Jahreszeit. Im...

Die Antwort von WDR-Intendanten Tom Buhrow auf meinen offenen Brief

Die Antwort von WDR-Intendanten Tom Buhrow auf meinen offenen Brief

Lieber Moritz Eggert,

vielen Dank für Ihren Offenen Brief, den ich mit großen Interesse gelesen habe. Mich freut Ihre grundsätzliche Unterstützung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Ihre konstruktive Haltung. Solche „Bad Boys“ wie Sie brauchen wir!

Offener Brief an den Intendanten des WDR, Tom Buhrow

Ich war nicht wenig erstaunt, von Ihnen vor ein paar Tagen einen persönlich an mich adressierten und von Ihnen selber unterschriebenen Brief erhalten zu haben. Sicherlich haben Sie diesen Brief auch an einige andere geschickt, dennoch fühle ich mich vom Inhalt des Briefes natürlich direkt angesprochen.
In dem Brief begründen Sie, warum Sie bis zum Jahr 2020 gezwungen sind, 500 Planstellen in Ihrem Sender einzusparen. Allein dies ist natürlich schon eine sehr dramatische Nachricht, die im Sommerloch hoffentlich nicht untergehen wird. Dass der WDR – sicherlich einer der wichtigsten Rundfunk- und Fernsehstationen der deutschen Nachkriegsgeschichte – zu so einer drastischen Maßnmahme gezwungen ist, wird für viele ein Schock sein. Da Sie am Schluss Ihres Briefes zum Dialog auffordern, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und dies im Rahmen meines Blogs, dem „Bad Blog of Musick“ tun.

Niemand hat die Absicht, die Kultur zu marginalisieren!

Niemand hat die Absicht, die Kultur zu marginalisieren!

Anders als mir, antwortet Peter Boudgoust den 160 Dirigenten, die ihm via FAZ einen offenen Brief zukommen ließen. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/gegen-die-fusion-der-swr-orchester-ein-offener-brief-von-hundertsechzig-dirigenten-12660917.html Seine offene Antwort erfolgt im SWR-Unternehmensweb: http://www.swr.de/unternehmen/zukunft/-/id=9883304/nid=9883304/did=12378154/muipv8/index.html So klingt entschlossenes Nichteingehen auf Argumente. Was mich an der Antwort von Herrn Boudgoust weniger entsetzt, sind die Krokodilstränen, die Eleonore Büning in seinem...