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Gerade übe ich zwei Stücke von György Kurtag, einem ja durchaus spielenswerten Komponisten. Wie bei Kurtag häufig sind es kurze, komprimierte Sätze eher minimalistischen Charakters. Wie minimalistisch stellte ich beim Üben schnell fest: Kurtag verwendet in einem Satz jedes der beiden Stücke exakt den gleichen Klavierpart! So als ob er ihn einfach aus dem einen Stück herausgeschnitten und in das andere eingefügt hat (wen es interessiert, es handelt sich um die Passacagliabegleitung aus „Hommage a R.Sch“ (gerne im Musikerjargon auch „Hommage Arsch“ genannt) und den 6 Stücken für Posaune und Klavier).

I read the „Classical Revolution“ by John Borstlap and think about it (7)

I read the „Classical Revolution“ by John Borstlap and think about it (7)

In this chapter Borstlap describes his vision of a new “Renaissance” – a resurgence of classical values (therefore “Classical Revolution”, hohum) that will hopefully bring a new relevance to art.

Ferienkurse in Darmstadt – Flaute in 2012?

Ferienkurse in Darmstadt – Flaute in 2012?

Es ist erstaunlich, wie wenig man gerade von den diesjährigen Darmstädter Ferienkursen vernimmt. Mitblogger Hahn kündigte die Ferienkurse in einem kleinen Beitrag an. Sonst absolute Friedhofsruhe!! Auf Facebook stolpert man über Wortspiele, so dass es z.B. in Darmstadt eine Darmstrasse gäbe. Mancher postet weiter „Ui, Freu – Darmstadt :)“. Oder...

In der Fremde (6): Karola Obermüller in den USA

In der Fremde (6): Karola Obermüller in den USA

Es wurde mal Zeit, dass wir in dieser Reihe eine Komponistin vorstellen – diesmal wird Karola Obermüller Fragen zu den USA beantworten, wo sie einen Großteil des Jahres mit ihrer Familie lebt und arbeitet.

„Das schrille Schreien von 44 Violinen“

„Das schrille Schreien von 44 Violinen“

Natürlich ist die zweite Wiener Schule ästhetisch nicht unschuldig an der Assoziation Horror/Dissonanz, waren doch gerade die erfolgreichsten ihrer Werke (man nehme nur Stücke wie Schönbergs „Erwartung“ oder „Lulu“ und „Wozzeck“ von Berg) immer nahe am grand guignol und dem Schauerlichen. Wie auch immer – gäbe es diese Verbindung nicht, stünde es um die kommerzielle Verwertbarkeit von zeitgenössischer Musik noch viel schlimmer als es ohnehin schon steht.
Das hat sich auch die Marketingabteilung der Universal Edition gedacht, die gerade eben eine Werbe-CD mit dem Titel „shocking sounds“ unter die Leute bringt, die sich vor allem an angehende Schocker-Regisseure wendet.

In der Fremde (1): Stefan Pohlit

In der Fremde (1): Stefan Pohlit

Ich möchte mich in den folgenden Artikeln einem Thema widmen, das mich schon seit langem interessiert: Warum kocht die deutsche Musikszene so beharrlich in ihrem eigenen Saft? Warum ist es relativ selten, dass deutsche Komponisten ins Ausland gehen oder dort wirken?

Das Bild der Neuen Musik in der Öffentlichkeit, Teil 2: „10% Ruhm“

Das Bild der Neuen Musik in der Öffentlichkeit, Teil 2: „10% Ruhm“

Fundstücke aus Zeitungen und anderen Medien – heute: „Glück ist etwas Existenzielles, Erfolg nicht“, FAZ 30.10.2009

(untitled)

(untitled)

untitled) ist eine Komödie über neurotische Künstler in Manhattan und ist in dieser Hinsicht sicherlich den New-York-Filmen von Woody Allen sehr nah. Ungewöhnlich hierbei ist, dass es sich um eine Hollywood-Produktion handelt (zwar keine mit Riesen-Budget, aber immerhin von Samuel Goldwyn produziert, und mit recht bekannten Schauspielern besetzt). Noch ungewöhnlicher ist die Tatsache, dass es sich bei der Hauptfigur um einen Avantgarde-Komponisten handelt.