Markiert: Pierre Boulez

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Offener Brief an Daniel Hope

Was ich Ihnen also sagen will, lieber Herr Hope: wollen Sie sich nicht vielleicht doch noch einmal überlegen ob Sie nach Ihrer sicherlich verständlichen ersten Beleidigung über das Video den beiden Schöpfern die Chance zu einer persönlichen Begegnung (und damit verbundenen Entschuldigung) geben könnten, anstatt sie so hartnäckig anzugehen? Müssen Anwälte bemüht werden für etwas, das man eigentlich bei einem Bier und einem netten Gespräch klären könnte?

Abflug. Foto: Hufner

Hier ruht ein Gott

Eine der besseren Fake-News. Oder kennt jemand diese Grabstelle wirklich. Someone graffitied Boulez's grave marker pic.twitter.com/3s4yBa4bZO — Liam Cagney (@LiamCagney) December 28, 2016 Die „richtige“ Grabstelle. Alexander Strauch hier im Bad Blog: Pierre Boulez. Anna Schürmer in der nmz: Bye-Bye: ein doppeltes Epitaph auf Pierre Boulez und David Bowie

Getrenntes vereint: Richard Boulez und Pierre Strauss

Denke ich, an wen mich Pierre Boulez erinnert, fällt mir auf der emotionalen Ebene zuerst Richard Strauss ein. Würde man nur auf der Gefühlsebene bleiben, also an Musik, die vor allem an der Oberfläche dieser Wahrnehmung entlang komponiert wurde, denkt man eher an Hans Werner Henze als Pierre Boulez. Henze...

Wie man eine Oper fertig schreibt. Ein paar Gedanken eines Betroffenen.

Opernkomponieren ist und bleibt das große Mysterium. Zuerst einmal ist es ein Mysterium, warum man sich als vernünftiger Mensch überhaupt einem solchen Unternehmen widmet. Es will ja keiner neue Opern, weil es ja angeblich schon genug gibt seit 1900, und die werden die nächsten Jahre halt einfach immer neu aufgeführt. Und wenn alle tot sind, die sich daran erinnern, dass diese Opern aufgeführt wurden, führt man sie eben nochmal auf. Das nennt man dann „lebendiges Musiktheater“ und Eleonore Büning kann klug darüber schreiben, so wie heute in der FAZ über „Tristan“.

Boulez‘ Bubble-List

Auch schon drüber gestolpert? Im Netz kursiert gerade ein Artikel, der angeblich aktuell eine Liste von Pierre Boulez mit den seiner Meinung nach zehn grössten Werken des 20. Jahrhunderts präsentiert: „Pierre Boulez Picks 10 Great Works of the 20th Century“ vom Autor und Blogger John Schaefer der Sendung „Soundcheck“ des...

Läppische Kunst – von der Schwäche tonaler Kunstmusik im 21. Jahrhundert

Dank Moritz konnten unsere Blog-Leser Einblicke in die Gedankenwelt John Borstlaps gewinnen, der, einfach gesagt, eine Rückkehr zu Dur-Moll-Tonalität einfordert. Dies tat dieser auch komponierend. Allerdings ist er nicht allein. Steffen Wick berichtete in einem Gastbeitrag von seinen Erlebnissen von den Abschlusskonzerten eines Wettbewerbs des oberrheinischen Martin Münch, welcher Folkloreanspielungen,...

I’m reading John Borstlap’s „The Classical Revolution“ and think about it (2)

I’m reading John Borstlap’s „The Classical Revolution“ and think about it (2)

I was astonished how much international resonance my last blog entry – the beginning of a commented reading of Borstlap’s much maligned book chapter by chapter – has created. Even though most comments I read condemned Borstlap’s critique of the “New Music Establishment” as laughable there seemed to be a hint at a bigger and perhaps even necessary discussion of the way arts and especially music are funded. Because I am interested in a more international opinion and perhaps even consensus on this I have decided to continue this series in English (perhaps as a little step towards an international edition of the Bad Blog Of Musick, which is something I always want to do but never get around doing sadly).