Es ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke von einem meiner Lieblingskomponisten: „Musique pour le soupers de Roi Ubu“ von Bernd Alois Zimmermann, hier zu hören in einer schönen Aufnahme mit Michael-„Warum habt ihr mir den Siemens Preis erst JETZT gegeben?“-Gielen und dem „Kölner Rundfunk Symphonieorchester“ (so hießen die damals). Großartig z.B. die kaputte Renaissance-Spieluhrenmusik bei 9:00 ff., die mit den verrücktesten Zitaten verwoben wird, bis sich Zeitlichkeit komplett auflöst und endgültig die „Kugelgestalt“ erreicht ist. Großartig!
Werbung Überraschungen gibt es viel zu wenige. Gestern Abend widerfuhr mir eine Grössere. Die Reihe „Klangspuren plus“ der Münchener Biennale ist noch nicht so alt wie das Festival selbst. Doch seit 1994 werden jedes Jahr einige Aufträge an Komponisten vergeben, die in einem jeweiligen Einzelkonzert auch die anderen Stücke und...
Werbung Bei etlichen Problemlagen hilft ein Blick ins Geschriebene, sei es in den Mietvertrag, in den Förderbescheid, ins Gesetz. Oder künstlerischer mal auch ins Programmheft. Oder in die Zeitung. Nein, nicht nur ins Feuilleton, gar dessen Lokalausgabe. Nein, in die Leserbriefe eine Seite weiter vorne. So am 01.10.12 in die...
In den 60er Jahren unterschieden die Londoner Mods zwischen den „Faces“ (gut angezogenen Typen wie sie selber) und den „Haddocks“ (allen anderen). Heute gibt es den Slang-Begriff „Faces“ nicht mehr, dafür haben wir aber „Facebook“, wo wir ständig interessante Dinge erfahren können, z.B. was unsere Freunde gerade bei McDonalds gegessen haben, wie oft sie heute schon auf dem Klo waren oder wie ihr neuer Godlfisch heißt.
Will man mal so richtig wahrgenommen werden, ist es immer clever in einem Interview en passant eine kleine Provokation einzubauen. Wir erinnern uns an „das war doch das größte Kunstwerk aller Zeiten“ zum 11. September (Karlheinz Stockhausen). Und auch Jürgen Flimm gelang gerade die Kür mit „Zum Preis von zwei kleinen Kreuzberger Theatern“.
Werbung Welche Aktie wird am heissesten gehandelt? Die Jugend, besser Jugendlichkeit. Selbst die Neue Musik ist davor nicht gefeit. Alle heiligen Zeiten werden Newcomer gefeiert, werden sie mit Aufträgen und Preisen überhäuft, als müsste sich das auch in mehreren Jahrzehnten Erreichbare gnadenlos unbedingt ihrer erbarmen. Nur wenige überleben dies. Und...
Werbung „leute, heut gibts was zu schnueffeln.“ lecker weihrauch Werbung nun, ich bin euch einiges schuldig geblieben bislang. wir befinden und schon am zweiten tag des kölner stockhausenmarathons. der sonntag aus licht besteht aus sieben szenen, die an zwei tagen aufgeführt werden. am ersten abend haben wir drei davon hinter...
[update: Leider mussten die Musikclips der Online-Installation aufgrund einer Verlagsanordnung aus dem Netz genommen werden. Leider führt der unten angegebene Link daher nun ins Leere. 05.11.2010 peh] Werbung Vor einigen Wochen habe ich über meinen Wandertag beim KLANG-Zyklus von Karlheinz Stockhausen geschrieben. Jetzt hat das Ensemble musikFabrik eine schöne kleine...
Irene Kurka bespricht das neue Buch von Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny „Die Krise liebt Frauen wie dich. Als jahrelange Hörerin von Nataschas Podcast erzählt Irene wie wichtig es gerade für Frauen ist, sich mit Geld auseinanderzusetzen, sich Wissen anzueignen und alte Prägungen hinter sich zu lassen. „Die Krise leibt Frauen wie dich“ von Natascha […]
Geoffrey Gordon talks about his way of composing big orchestra pieces and the premiere of “Titus” with the WDR Symphony Orchestra on 27Th March in Cologne. He also shares what inspires his work and how he plans his compositions.