„Tape It“ – Eine App-Empfehlung

Ich mache ja normalerweise keine Werbung in meinen Blogs. In diesem Fall möchte ich aber eine Ausnahme machen, da ich diese App tatsächlich sehr gerne nutze und sie mehr Aufmerksamkeit in Musikerkreisen verdient…

Werbung

Wir kennen alle die Aufnahmefunktionen unserer diversen Mobilgeräte und haben sie sicherlich auch schon einmal genutzt: Wenn uns am Klavier eine interessante Stelle einfällt und wir diese schnell aufnehmen wollen…wenn wir auf der Straße sind und uns die entscheidende Melodie unserer nächsten Opernarie in den Kopf kommt…oder wenn man wie Johannes Kreidler schnell ein paar Gedanken für sein nächstes Seminar einsprechen will.

Diese Aufnahmen fristen oft ein Schattendasein auf unserem Handy, denn sie verstecken sich dann in irgendeiner endlosen Liste von files , die alle gleich aussehen (weil wir natürlich zu faul waren, sie zu benennen). Schon manche geniale Idee ist vielleicht auf diese Weise wieder verloren gegangen, von der Klangqualität dieser oft blechernen Aufnahmen ganz zu schweigen. Klar, wenn man schnell etwas aufnehmen will, möchte man nicht gleich ein professionelles Tonstudioprogramm mit dutzenden von komplexen Einstellungen starten, man möchte aber auch nicht, dass es klingt wie bei Oma unterm Klo.

„Tape It“ schafft hier tatsächlich Abhilfe, weil es viele sehr sinnvolle Funktionen hat und extrem simpel zu bedienen ist. Öffnet man es, sieht man erst einmal nichts als einen roten Button, der sofort eine Aufnahme starten kann. Dann aber gibt es zahllose automatische Funktionen, die die Organisation der zu entstehenden Aufnahmen extrem erleichtern.

So erkennt „Tape it“ nicht nur (wenn man es der App erlaubt) automatisch den Ort und die Uhrzeit, an der die Aufnahme entstand, sondern auch die Instrumente, die benutzt wurden. So kann man Sprachaufnahmen sofort von Musikaufnahmen unterscheiden, sieht sofort, ob jemand gesungen hat usw.

Ebenfalls sehr praktisch ist die Darstellung der Files – längere Aufnahmen erkennt man sofort, da sie in mehreren Zeilen dargestellt werden, das erleichtert es auch, zu bestimmten Stellen zu springen. So könnte man z.B. als Instrumentallehrer:in die Interpretation einer Studentin mitschneiden und bestimmte Stellen während der Aufnahme gleich markieren – um sie danach leicht finden zu können, wenn man diese Stellen diskutiert!

Und hat man zum Beispiel eine längere Diskussionsrunde mitgeschmitten, findet man wesentlich schneller die entscheidenden Stellen, weil man nicht auf einer winzigen grafischen Darstellung rumfuddeln muss.

Alle Aufnahmen lassen sich leicht in „Mixtapes“ zusammenfassen oder können aus dem Media Center abgespielt werden. Benennung oder Umbenennung der Aufnahmen ist ebenfalls extrem simpel.

„Tape it“ ist in der Monoversion momentan umsonst – diese wird für private Ansprüche den meisten genügen. Stereo kostet sie etwas, aber nicht so viel, dass es abtörnend ist. In beiden Versionen ist die Klangqualität exzellent und wesentlich besser, als in den mitgelieferten Programmen (natürlich auch abhängig von der Hardware eurer Handys).

Daher tatsächlich hiermit eine Empfehlung von mir – Tape It kann vielfältig eingesetzt werden und ist für sowohl Musizierende, Komponierende wie auch Schreibende geeignet.

Moritz Eggert

(Disclaimer: Ich bin mit „Tape It“ tatsächlich in keiner Weise affiliiert, nutze es einfach nur gerne)

 

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert