Schüler fragen, Komponisten antworten.

Immer wieder setzt mein geschätzter Schulmusikkollege T. D. seine Schüler unerbittlich meiner Musik aus – ein Experiment, dessen schreckliche Nachwirkungen wahrscheinlich erst in Generationen ganz verstanden werden können.
Nach dieser Tortur fordert er sie auf, mir als Komponisten Fragen zu stellen, was mir immer besonders Spaß macht, denn Schülermund tut oft Wahrheit kund…oder stellt zumindest Fragen, die man so von Kritikern oder Journalisten eher nicht gestellt bekommt!

Daher wollte ich euch meine Antworten zu diesen Fragen nicht vorenthalten. Da nur Vornamen der Schüler genannt sind, ist für die notwendige Anonymität gesorgt, denn ich nenne auch nicht die Schule und die Klasse, aus der sie stammen. Und natürlich habe ich auch den Namen des Lehrers nicht ausgeschrieben!

Die Videos, auf die sich die Fragen beziehen, kann man ganz unten finden.

Liebe Schüler, vielen Dank, dass ihr euch mit meiner Musik beschäftigt habt! Bei sowohl „Heut‘ fahr ich zu meinem Schätzelein“ wie auch „Symphony 3.0“ handelt es sich um kleinere Werke, die wir im Komponistenjargon „Gelegenheitswerke“ nennen. Das heißt nicht, dass ich sie weniger mag, aber bedeutet, dass sie vielleicht nicht ganz repräsentativ für mein Gesamtschaffen sind, dies nur als Hinweis.
Im Folgenden gehe ich auf eure einzelnen Kommentare ein:

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Sehr geehrter Herr Eggert,
ich habe heute auf Youtube „Heut fahr‘ ich zu meinem Schätzelein“ von Ihnen gesehen. Ich fand die Struktur dieses Stücks sehr gelungen und interessant. Persönlich hat mir die Melodie anfangs gefallen, wobei sie doch sehr redundant war. Aus diesem Grund war die stetige Klimax zum Ende hin gut erkennbar. Das Ende zerfällt im Decrescendo, was im Kontext ebenfalls angebracht und amüsant war. Haben Sie mit dem Ende nicht nur inhaltlich das „Schätzelein“, sondern auch Volkslieder selbst kritisiert?
Was mich besonders gestört hat, waren die Unterbrechungen durch Fluchen un die Dissonanz bei „Heroin“. Ich vermute, Sie wollten hier auf Zustände oder Aussprüche der Frau hinweisen, was verwirrend ist, da das gesamte restliche Stück aus der erzählperspektive des Mannes geschrieben ist.
Ich hoffe, Sie nehmen meinen Kommentar zur Kenntnis, ändern aber nichts an Ihrer satirischen Kompositionsweise.
Mit freundlichen Grüßen
Joseph

Lieber Joseph,
Ich frage mich ein bisschen, was Du mit „redundanter Melodie“ meinst – da die Melodie ja in einem Lied ziemlich wichtig ist, wie kann sie dann „redundant“, also überflüssig sein? Wenn man sie weglässt, wäre es doch gar kein Lied mehr…vielleicht fandst Du die Melodie einfach nicht gut? Dann wäre sie allerdings nicht „redundant“, sondern eher nervig.
Ich muss hier kurz erzählen, wie es zu dieser Komposition kam: Das Ganze entstand im Auftrag des euch vielleicht bekannten Satiremagazins „Titanic“ und war eine Zusammenarbeit mit meinem alten Schulfreund Simon Borowiak (damals übrigens Simone Borowiak).
Simon Borowiak ist ein bekannter Autor von satirischen Romanen, daher war selbstverständlich eine Parodie von volkstümlichen Liedern intendiert (nicht etwa Volksliedern, die ich tatsächlich sehr mag). Unter „volkstümlich“ versteht man Volkslieder im Schlagerformat, also zum Beispiel Wildecker Herzbuben oder ähnliches. Volkslieder wiederum sind das Authentische, das finde ich schwierig zu parodieren. Der Text ist also nicht von mir, sondern ich vertone ihn hier wie eine satirisches Gedicht, wozu natürlich auch Brechungen und Dissonanzen gehören. Wobei es Dissonanzen übrigens gar nicht gibt, da dies nur eine kulturelle Übereinkunft ist – jede Kultur empfindet andere Töne als „dissonant“. Wir vergessen dies nur manchmal, da unsere abendländische Musikkultur durch Kolonialismus fast den ganzen Planeten dominiert, aber das heißt nicht, dass sie „richtiger“ ist als andere musikalische Kulturen. Ich persönlich liebe alle Arten von Klängen, und fände es ganz schlimm, wenn man Regeln aufstellen würde, welche davon besser und welche davon schlechter sind.

Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben heute völlig unvorbereitet „Heut fahr‘ ich zu meinem Schätzelein“ auf Youtube angehört.
Diese Unkenntnis, die ich zu dem Stück selbst hatte, hat bewirkt, dass ich von dem Charakter des Werks überrascht wurde. Denn die volksliedhafte Melodie, welche der größte Teil des Liedes besitzt, steht im Gegensatz zu dem ironischen Inhalt des Textes.
Dieser Bruch, welcher sich später auch in der Melodie durch Dissonanzen bemerkbar macht, zeigt die satirische Intention, die mir dem Stück erreicht werden soll. Dadurch erreichen Sie eine Aktualisierung des klassischen deutschen Volkslieds, wobei sich die Erneuerung bei Ihrem Stück eher negativ gestaltet.
Ich persönlich bin kein großer Fan von Volksliedern und empfinde daher Ihre satirische Herangehensweise an den Charakter des Volkslieds, den Sie damit meiner Meinung nach eher ins Lächerliche ziehen, als positiv und witzig. Doch sehe ich ein Problem darin, dass die Hörer, die Volkslieder schätzen, in ihrem Geschmack verletzt werden und ebenso erfolgreiche Komponisten von Volksliedern.
Mit freundlichen Grüßen
Luisa

Liebe Luisa,
Es freut mich, dass Dir die satirische Intention gefällt. Das ging den Lesern der „Titanic“ auch so. Allerdings hatte dann die „Titanic“ Angst, dass nicht genügend Leser mehr Noten lesen können und hat die Serie trotz des Erfolges gestoppt. Das sagt viel aus über unsere Welt – in einer Tageszeitung zum Beispiel werden weder die vielen Abkürzungen bei Aktienkursen noch bei Sportergebnissen irgendwo erklärt, d.h. nicht alle Menschen verstehen sie, vor allem nicht, wenn sie sich nicht für Aktien oder Sport interessieren. Dennoch wird das gedruckt. Bei Noten haben allerdings anscheinend alle Angst, dass es zu bildungsbürgerlich daherkommt. Dabei singen wir als Kinder schon im Kindergarten gerne, und ein bisschen Noten lesen kann eigentlich fast jeder. Es muss ja nicht jeder Experte sein, um Musik gut zu finden oder daran Spaß zu haben, oder nicht?
Wie schon oben erwähnt, wollten wir nicht wirklich „Volkslieder“ wie „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“ oder „Alles neu macht der Mai“ parodieren – die gibt es schon sehr lange und unsere Parodie wird die zu Recht nicht stören. Aber über die deutsche Kultur der „volkstümlichen Musik“ darf man sich schon lustig machen, denke ich, denn die ist schon sehr speziell. Wenn ihr also Fans der Ursprung Buam, der „Edelweiß-Polka“ oder aber von „Herzilein“ seid, entschuldige ich mich hiermit, euch beleidigt zu haben, ansonsten aber bereue ich nichts 

Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben heute völlig unvorbereitet „Heut fahr‘ ich zu meinem Schätzelein“ von Ihnen auf Youtube gesehen. Der Beginn des Stückes lässt auf ein traditionelles, vielleicht auch ödes Volkslied schließen. Dieser Schein wird jedoch durch den verwendeten Text widerlegt. Persönlich finde ich es gut, dass Sie das Alte, Traditionelle aufbrechen und satirisch darstellen. Jedoch stellt sich mir die Frage, weshalb Sie das Schätzelein mit allem Schlechten darstellen und dafür einen Volksliedcharakter verwenden.
Die satirische Darstellung des Volksliedes zeigt, dass nicht nur alte Lieder schön sind, sondern auch neue Lieder gebraucht werden und auch schön sein können. Wie Sie im „Verhör“ beim BR sagten, fehlt es an neuen Stücken, dort explizit an neun Opern, aber es fehlen generell neue Kompositionen in vielen Bereichen der Musik, welche stark von alten und berühmten Komponisten geprägt sind. Somit stellt die satirische Darstellung einen ersten Schritt in diese Richtung dar und ich freue mich darauf, was diese Entwicklung mit sich bringt. Vielleicht werden die Opern endlich auch für uns Jugendliche interessant und hörbar.
Mit freundlichem Gruß
Jan

Lieber Jan,
Siehe oben, was die Intention und den Ursprung des Stückes angeht, vielleicht erklärt das alles. Was Du über neue Lieder und neue Opern schreibst finde ich ganz toll, und es macht mir Hoffnung, dass meine Arbeit nicht ganz umsonst ist, denn selbstverständlich geht es mir vor allem um euch als junge Hörer. Also vielen Dank dafür!

Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben heute im Rahmen des Musikunterrichts das Musikstück „Symphony 3.0“ angehört, welches von Ihnen komponiert wurde.
Da ich mich zuvor noch nie mit dieser Form der neuartigen und revolutionären Komposition beschäftigt habe, wirkte dieses werk zunächst sehr wirr und komisch auf mich.
Zieht man ein Video des BR hinzu, in dem Sie als Persönlichkeit in Form eines „Verhörs“ vorgestellt werden, so ist Ihre Komposition schon eher nachvollziehbar. In dem Interview lerne ich Sie als sehr sympathische, erfahrene und auch gewitzte Persönlichkeit kennen, die einerseits ihr Fachgebiet beherrscht und weiß, was sie macht und kann, und andererseits als wirklich schlagfertiger und spontaner und kreativer Kopf.
Ohne Ihre wirklich Absicht Ihres Vorhabens zu kennen, stellt sich beim Hören und Sehen von „Symphony 3.0“ heraus, dass Sie damti die aktuelle, neue Musik mit den immer gleichen Motiven kritisieren und ablehnen, und im Gegensatz eine wirklich kreative, aber auch gewöhnungsbedürftige Alternative schaffen. Rohre als Instrumente zu verwenden, aber auf der anderen Seite mit der Bekleidung und dem Dirigenten eine Atmosphäre zu schaffen, die der eines Theaters oder Opernhauses gleicht, halte ich meines Erachtens als echt gute Kombination, die sowohl alte Züge als auch neue beinhaltet.
Beste Grüße aus Würzburg
Frederic

Lieber Frederic,
Es wäre vielleicht vermessen von mir, „Schätzelein“ oder „Symphony 3.0“ als sehr „neuartig“ oder „revolutionär“ zu bezeichnen, denn beide Stücke entstanden für bestimmte Formate, die mit ganz bestimmten Umständen zu tun haben, die ich hier keineswegs „revolutionär“ umstürzen wollte. Bei „Schätzelein“ geht es um Satire, es ist daher eigentlich eher ein Chanson im Geiste eines Friedrich Hollaender. „Symphony 3.0“ wurde in seiner Urfassung für 6 Schiffe geschrieben (bzw. für deren Schiffshörner), das ist eine Tradition beim Sound Symposium, einem sehr netten Musikfestival in Neufundland (schaut mal auf der Karte nach, wo das ist!). Dort bekamen Komponisten einmal pro Tag Gelegenheit, für die Schiffe im Hafen von St. John’s etwas zu komponieren. Ausgerechnet an meinem Tag waren aber ganz besonders wenige Schiffe da, sodass mein eigentlich sechsstimmiges Stück nur von 2 Schiffen uraufgeführt wurde, und die Leute an Bord wussten nicht so richtig, was sie da eigentlich machen sollten. Daher habe ich später auch Versionen für Autos gemacht, die kriegt man leichter zusammen. Die schönste Aufführung dieses Stückes war mit 20 Trabis, in einer verlängerten Version, die noch um einen dritten Satz erweitert wurde.

Sehr geehrter Herr Eggert,
im Rahmen des Musikunterrichts haben wir heute ein Video Ihres Stückes „Heut fahr‘ ich zu meinem Schätzelein“ gesehen.
Ich finde es beachtenswert, wie Sie es geschafft haben, mich als Zuhörer durch Ihre außergewöhnliche Art der Text- und Musikverbindung auf neue Weise zu überraschen. Die einem klassischen Volkslied ähnelnde Melodie wird durch einen provokativen, zynischen Text zu einem völlig neuen werk umgeformt. Ich habe Ihr Werk nach eigener Auffassung so interpretiert, dass Sie versuchen, klassische Textvertonungen zu kritisieren, insbesondere im Hinblick auf deren Berechenbarkeit, die sich schon nach wenigen Takten für den Zuhörer einstellt. Ich wäre sehr daran interessiert, welche Beweggründe Sie zur Schaffung dieses Werks verleitet haben.
Mit vielen Grüßen
Florian H.

Lieber Florian,
Siehe die Antworten oben, was die Genese von „Schätzelein“ angeht – ich freue mich, dass es Dir gefallen hat, und den Versuch, die „Berechenbarkeit“ zu thematisieren hast Du finde ich sehr gut erkannt, danke!
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben heute völlig unvorbereitet „Heut fahr‘ ich zu meinem Schätzelein“ auf Youtube gesehen und gehört. Wie aus Ihrem „Verhör-Interview“ im BR klar wird, sind Sie eine selbstbewusste Person, die sich teils offen und ohne Scheu gegen Koventionelles richtet. Das oben genannte Stück unterstreicht dies zweifelsfrei, da die koventionelle Volkslied-Melodie mit dem Liedtext, der sehr unkonventionell ist und mit allen Normen bricht, kontrastiert. Mir als Hörer stellt sich nun die Frage, was einen Komponisten wie Sie dazu bewegt, ein solches Stück zu schreiben. Sicherlich soll so ein werk Aufsehen erregen, doch was bewegt Sie als Mensch zu so einem Stück? Diese Frage beschäftigt mich und ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir eine Antwort darauf geben könnten.
Mit vielen Grüßen
Philipp

Lieber Philipp,
Siehe die Antworten oben – als Komponist denke ich tatsächlich gar nicht so viel darüber nach, was mich zu einem Stück „bewegt“. Natürlich sind sehr oft bestimmte Gelegenheiten der Grund, wie im Falle beider Stücke, aber im Grunde höre ich den ganzen Tag Musik im Kopf und muss die ab und zu mal aufschreiben, sonst wird es im Kopf zu voll. Vor allem wenn einem was Schönes einfällt, muss es einfach raus. Jeder Künstler wird Dir aber auch sagen, dass es zur Professionalität gehört, dass einem quasi auf Kommando etwas einfällt, denn sonst würde man immer nur rumsitzen und auf den richtigen Einfall warten. Das heißt im Klartext, dass mit einer bestimmten Gelegenheit und einer bestimmten Aufgabe dann auch die richtigen Einfälle kommen. Man kann das sehr mit der Arbeit von Architekten vergleichen: die arbeiten auch kreativ, d.h. sie können entscheiden, wie ein bestimmtes Gebäude aussehen soll und wie es aufgebaut ist, aber natürlich arbeiten sie auch auf Auftrag und unter bestimmten Bedingungen, z.B. hat der Bauplatz eine bestimmte Größe oder der Auftraggeber wünscht sich, dass bestimmte Materialien verwendet werden. Ähnlich ist es in der Musik, dort sind die Rahmenbedingungen oft Besetzung, Länge des Stückes, etc. Aber innerhalb dieser Rahmenbedingungen kann ich ganz frei agieren und genau die Musik machen, die mir gefällt. Und das ist das Schöne an dem Beruf – dass man eigentlich trotz der Rahmenbedingungen sehr, sehr frei ist. Deswegen fällt mir eigentlich auch immer was ein, wenn ich mich zum Komponieren hinsetze, denn jeden Moment freue ich mich daran, dass ich machen kann, was ich will. Zumindest solange es für Instrumente spielbar ist!

Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben heute völlig unvorbereitet Ihr Stück „Symphony 3.0“ auf Youtube gesehen. Ich musste lachen! Die Geräusche und Instrumentenwahl ziehen die klassische Vorstellung von Opern und Symphonien ins Lächerliche. Der Mix aus Objekten einer Oper und Straßenmusik ist beeindruckend. Wie kamen Sie auf diese Idee, die Töne mit Schiffsröhren zu erzeugen? Sie hätten dieses Stück unter einem zweideutigen Titel in einem Konzert aufführen lassen können, um es gezielt Operngängern zu zeigen. Dann hätten Sie vielleicht ein größeres Spektrum ansprechen können und Ihre Intention weitergeben können. Ich hoffe, Sie denken über diese Möglichkeit nach, da ich Ihre Haltung gegenüber Opernaufführung in der heutigen Zeit teile.
Viele Grüße
Florian B.

Lieber Florian,
Auch Deine Antwort freut mich sehr – klar, ich würde gerne mein Stück auch in dem von Dir genannten Kontext aufführen, aber sich etwas vorzustellen und es dann auch tatsächlich zu realisieren sind zwei verschiedene Dinge, außer ich mache nur Straßenmusik und spiele einfach jederzeit, was ich will. Für Konzerte dagegen habe ich mit Programmmachern und Intendanten zu tun, und die wollen oft ihre Operngänger nicht erschrecken, was natürlich schade ist, denn ein bisschen was anderes würden die vielleicht schon gerne sehen. Aber keine Sorge, es gibt immer wieder mal Gelegenheiten, wie Du sie Dir wünschen würdest, und ich hatte auch schon viele lustige Erlebnisse mit meiner Musik, es gab Schlägereien im Publikum oder reißerische Artikel gegen mich in der BILD-Zeitung. Darauf bin ich tatsächlich ein bisschen stolz 

Ich wünsche euch allen viele weitere musikalische Erlebnisse – bleibt neugierig und gebt euch nie nur mit dem zufrieden, was ihr schon kennt,

Das wünscht sich euer

Moritz Eggert

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