Ein- und Ausblicke eines jungen Delegierten der außerordentlichen und angeschlossenen E-Komponisten der GEMA

GEMA, und kein Ende in Sicht! Moritz und ich schrieben über unsere Eindrücke von verschiedenen Sitzungen. Thomas Nathan Krüger (*1986) wurde hier in Artikeln und Kommentaren schon öfters erwähnt und trägt nun seine Eindrücke zusammen. Er trommelte im Vorfeld der GEMA-Woche etliche ausserordentliche Mitglieder der E-Musik zusammen, um nach Berlin zu kommen, sich an den Wahlen zu beteiligen und sogar zu kandidieren. Dieses Engagement wurde mit seiner Wahl zum Delegierten belohnt, zusammen mit Dorothea Hoffmann und Norbert Stammberger, die bereits lange dieses Amt ausüben. Wie Thomas anmerkt, würde man sich besonders nach den Erfahrungen der diesjährigen Delegierten-Wahlversammlung ein Anwachsen der Präsenz junger E-KollegInnen wünschen. Dieses Mal wurde kräftig der Marsch geblasen, da wichtige Entscheidungen anstanden, die Komponisten aller Sparten betrafen und jene andere Sparten sehr deutlich um vermehrte Anwesenheit baten. So reisten mehr E-KollegInnen als gewohnt an. Mal sehen, wie viele sich vermehrt mobilisieren ließen, wenn die an Hochschulen Lehrenden nicht Ende Juni immer so im Prüfungsstress wären, was ich oft als Entschuldigung hörte. Da müsste man sich für entsprechende Terminverschiebungen an den Akademien einsetzen, um sich bei der GEMA einbringen zu können. Wie wichtig es ist, jetzt nicht mehr in den seligen Schlaf der letzten Jahre zurückzukehren zeigt Thomas‘ Bericht sehr anschaulich, besonders wie wichtig es ist, nicht nur auf Symposien grosse Reden zu schwingen, sondern auf dem hochpolitischen Feld einer GEMA-Sitzung überzeugend zu argumentieren. So trug Thomas zu einem vorläufigen Burgfrieden zwischen Textdichtern und Komponisten maßgeblich bei – wobei es schon verwundert, wie die Dichter so gegen die Musikschreiber schießen, ohne die sie nicht vertont würden und somit einen Zugang zur GEMA erhalten. Grundsätzlich zeigt sich heutzutage immer stärker, dass jeder E-Musiker zu einem Minimum kulturpolitisch Farbe bekennen muss und das Verständnis für die üblichen Ausflüchte unserer l’art-pour-l’art Nischenzone immer mehr gegen Null tendiert, wenn man den entsprechenden Foren fern bleibt. Nun aber das Wort an Thomas Nathan Krüger. Vielen Dank vorab an ihn für seinen gelungenen Beitrag!

Solidar- vs. Solitärgemeinschaft – GEMA-Debatten der Ü30.000 im Maritim Hotel Berlin

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Ansichten eines Delegierten der außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder

von Thomas Nathan Krüger

Dass es den „großen“ Komponisten nicht an wortgewaltiger Selbstdarstellung mangelt und ihr beinah geniales Vermögen, aktuelle Probleme unserer auf Entertainment fixierten, Audiosmog erduldenden Gesellschaft symptomatisch genau zu benennen, ist allseits bekannt. Die Beiträge hierzu häufen sich in letzter Zeit wieder in einschlägigen Fachzeitschriften wie den MusikTexte[n] oder auch in den großen deutschen Tageszeitungen. Doch wo sind diese redegewandten Giganten, wenn es um Entscheidungen der eigenen Zunft geht? Haben Sie etwa Angst, dem sonst so einfach zu denunzierenden Feind aus den Reihen der Unterhaltungsmusik (ohne die gewohnte Jünger-Schar im Festivalbetrieb) gegenüberzutreten oder sogar, sich dessen Meinung anschließen zu müssen wenn es um Fragen des äußerst komplexen Verteilungsplans der GEMA geht?

Bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf; doch in den nach Kurien getrennten Versammlungen der ordentlichen GEMA-Mitglieder scheint es von Seiten der Komponisten manchmal genau umgekehrt zu verlaufen. Hier ist man auf das Wohlwollen des Gegenübers angewiesen, kommt schneller mit Frank Zander und Rolf Zuckowksi ins Gespräch als einem Lieb ist und bemerkt aber schnell, dass auf diesem Parkett weder über Ästhetik noch über kulturelle Bedeutung diskutiert wird. Die kurzzeitige Zwangsehe erweist sich nicht nur als äußerst nutzdienlich sondern auch als persönlich bereichernd, denn wenn Werbekomponisten über György Ligeti schwärmen und sich RockPop-Komponisten über Konzerte der musica viva austauschen, begreift man recht schnell, wie eingebildet manch „ernster“ Komponist durch sein ernstes Leben trabt. Und so fällt denn auch die Anwesenheitsliste unserer Helden im Kampf gegen den allgegenwärtigen akustischen Sittenverfall recht dünn aus. Zur diesjährigen Versammlung der ordentlichen Mitglieder der GEMA am Dienstag, den 26. Juni kam lediglich ein erlesenes (und wie ich mir habe sagen lassen), Jahr um Jahr vertretenes Häuflein mehr oder weniger bekannter, aber trotzdem „ordentlicher“ Komponistinnen und Komponisten der zeitgenössischen Musikszene (ich unterlasse deren Aufzählung, weil ich hier niemanden vergessen möchte – ihnen allen gebührt Anerkennung!). Der Vollständigkeit halber sei aber hinzugefügt, dass u.a. Helmut Lachenmann das Plenum durch seine Anwesenheit bereicherte, sich aber bald medienwirksameren Aufgaben widmete und es vorzog, vor der Versammlungstür Interviews zu geben (sicher bald auf der GEMA-Webseite zu finden), anstatt der Diskussion über das neue INKA-Verfahren im Bereich der Unterhaltungsmusikabrechnung beizuwohnen. Dass er den Weg zur Mitgliederversammlung überhaupt angetreten hatte, ist ihm zwar hoch anzurechnen, aber nach seinem Statement zu den Kürzungsplänen des SWR, in dem er auch die GEMA zu mehr Verantwortung aufgerufen hatte, letztlich doch nur folgerichtig. Das ständige Jammern in unseren Reihen über fehlende Unterstützung seitens der „Politiker und der per Amt in unsere Gesellschaft hineinwirkenden Autoritäten hierzulande in der Öffentlichkeit, in den verschiedenen Gremien, in den Schulen, in den Hochschulen, in den Universitäten, in den Akademien, in den Gemeinden, in den Feuilletons, in den Kultursendungen […] (Zitat H. Lachenmann aus seinem offenen Brief „Zu dem Fusionsplan der beiden SWR-Sinfonieorchester“) geht oftmals leider nicht mit der nötigen und mittlerweile notwendig gewordenen Eigeninitiative der Komponisten einher, sich stärker an den Debatten um unser Betätigungsfeld und der sich kontinuierlich verschlechternden Rahmenbedingungen persönlich zu beteiligen. Sich den eigenen Frust (ist es letztlich nur eine Form von „Futterneid“?) lediglich in Form von Leserbriefen, Kommentaren, Editorials u.a. von der Seele zu schreiben, regt eventuell eine kleine „Fach“Gruppe an bzw. auf, aber diese Schreiben finden eben doch nur dort Gehör, wo ihnen die Zustimmung bereits im Voraus versichert ist.

Mit dieser Überzeugung bin ich am Sonntag Morgen um 6 Uhr von Stuttgart aus nach Berlin aufgebrochen um neben einem DKV-Sitzungsmarathon in erster Linie als Delegierter der außerordentlichen und angeschlossenen GEMA-Mitglieder (also der großen U30.000-Fraktion) zu kandidieren. Dass mein Vorhaben erfolgreich war, ist vor allem auch den mitgereisten jungen E-Kollegen zu verdanken, deren Stimmen mir verhalfen, in den Reigen der 32 Delegierten aufgenommen zu werden! Wie gern hätte ich am Folgetag mit Christian Diemer, Malte Giesen, Phillip Maintz, Johannes X. Schachtner oder Tobias Schick den großen Saal im Maritim Hotel Berlin betreten um gemeinsam mit ihnen für die Interessen unserer Berufsgruppe einzutreten. Letztlich scheiterten aber viele Kandidaten an der ausschließlich für die Delegierten-Wahl angereisten Lobby der Unterhaltungsmusikkomponisten, für die es in diesem Jahr auch gute Gründe bzw. Anträge gab, in einer so vielleicht nur selten vorkommenden hohen Anzahl der Versammlung am Dienstag beizuwohnen. Dem gegenüber erschien das „erlesene Häuflein“ der E-Komponisten, das höchstens 10% der anwesenden Ü30.000-Komponisten ausmachte, wie ein kleines Menschenkind im Wolfsrudel, womit aber auch dessen Bedeutung beim Ausgang dieser Geschichte bereits vorweggenommen ist…

Zurück zur Tagesordnung: Der INKA-Antrag Nr. 28, bei dem es nicht um die Beteiligung der in jeder Fußgängerzone anzutreffenden und nervenden Panflötenfetischisten an den GEMA-Erträgen ging, sondern eine grundlegende Neujustierung im Bereich der Unterhaltungsmusik auf Grundlage der jeweiligen Veranstaltungs-Inkassi beschlossen werden sollte, betraf zwar die Verteilungssummen der E-Komponisten nur marginal (wenn überhaupt), führte aber zum Verständnis eines Systems, dessen Spannweite vom kommerziell ausgerichteten Musikbusiness bis zum Schlaraffenland der zeitgenössischen Musikszene reicht. Die in der Diskussion häufig bemühte, aber den Sachverhalt beschreibende „Nettoeinzelverrechnung“ treibt hierbei sicher manchem Komponisten große Schweißperlen auf die Stirn: dem einen, weil die große Uraufführungs-Dorfscheunen-Tournee mit bulgarischem Billiglohnorchester aufgrund der wachsamen Augen des GEMA-Programmausschusses leider nicht den erhofften finanziellen Erfolg davontrug oder auch dem janusköpfigen VeranstalterKomponisten, der bereits bei der Auflistung bedeutender deutscher Festivals für zeitgenössische Musik panische Angst bekommt, seine Bedeutung könnte nicht berücksichtigt, ja vielleicht sogar aufgrund zu niedriger Inkassi nicht abgerechnet werden. Zur Beruhigung gereicht sei die Tatsache, dass von Seiten des neu gewählten GEMA-Aufsichtsrats momentan niemand das Abrechnungsmodell des im Verteilungsplan unter Ziffer X 1 bis 11 formulierten Verrechnungsschlüssels für ernste Werke in Verbindung mit Rundfunkbewertung ändern möchte und bei der angemahnten geringen Beteiligung der E-Kollegen dies auch nicht wollen sollte.

Die Abhandlung sämtlicher auf 122 Seiten Tagesordnung niedergeschriebenen Anträge wäre wohl ein sehr vermessenes Unterfangen. Allein der Zündstoff zu Antrag 29a/b/c würde einen eigenen Artikel verdienen, denn gerade hier zeigte sich eine klaffende Wunde im System, das nicht nur den so oft beschworenen Solidargedanken, sondern auch die Gerechtigkeit, Verhältnismäßigkeit und das Selbstverständnis einiger Tantiemenbezieher in Frage stellte. Vorangegangen war den drei, auf den ersten Blick sehr ähnlichen Anträgen (von Aufsichtsrat (a), ordentlichen Mitgliedern aus Film und E-Musik (b) und Werbekomponisten (c)) ein Rechtsstreit, der die Beteiligungsbegehren von Werbekomponisten am Wertungsverfahren der Tanz- und Unterhaltungsmusik klären sollte. Das Gericht entscheid für die Werbekomponisten, da auch, so das Urteil der Richter, die Musik zu pornographischen Filmen in der Wertung vertreten sei und somit der Werbe-Riege um Christian Wilckens und John Alistair Groves eine Ungleichbehandlung widerfuhr. Doch damit nicht genug: da der Vorschlag des Aufsichtsrats eine Beteiligung von 75% vorsah, fühlten sich die Werbekomponisten in ihrem Verständnis von Gerechtigkeit und Gleichbehandlung abermals betrogen. Da halfen auch nicht die ernüchternden Zahlen eines, sicher nun auf der Liste der bedrohten Werbeamöben zu findenden jungen Komponisten, der unverhohlen zum Plenum sprach: „Ich verdiene mit einem 30-sekündigen Kekswerbespot im Jahr 10.000 EUR, ein weiterer 20-sekündiger Spot spielt mir Tantiemen in Höhe von 7.500 EUR ein.“

Nachdem die anwesenden E-Komponisten hierauf langsam ihre Beatmungsgeräte wieder ablegten, erklärte Lothar Voigtländer der Werbe-Loge den Unterschied zwischen „Wertung“ und „Zuschlag“ und verwies dabei auf die desolate Situation vieler E-Komponisten, die in Zeiten massiv eingebrochener Rundfunkübertragungen und einer äußert prekären Auftragslage am Existenzminimum nagen würden, während die Fernseh-Werbe-Minuten der einzelnen Sender im Laufe der letzten 30 Jahre um satte 140% gestiegen seien. Nach weiteren Wortbeiträgen folgte ein mit Beifallsstürmen gefeierter Appell von Enjott Schneider an die Verhältnismäßigkeit. Ergebnis der zweistündigen Debatte war die Annahme des Antrags 29a durch eine sehr deutliche Mehrheit der anwesenden Komponistinnen und Komponisten. Recht unbeeindruckt schienen hingegen die Verlierer der Diskussion, die vielleicht aufgrund des lediglich einmal über die zwei Bildschirme flackernden Abstimmungsergebnisses berufsbedingt nicht ganz genau hingeschaut haben.

Um 22:05 Uhr schloss Enjott Schneider am Dienstag die Versammlung der Komponisten, während sich die Berufsgruppen der Textdichter und Verleger bereits seit mehreren Stunden an der äußerst leckeren Speisung im Foyer des Hotels bedienten. Die beiden Kurien verhandelten die 53 Anträge erwartungsgemäß zügiger, aber vielleicht auch dadurch etwas halbherziger, wie sich am gleichen Abend noch herausstellen sollte, da ausgerechnet die Anträge zum Wertungsverfahren der E-Musik von den Textdichtern unter (An)Leitung von Frank Dostal, der am nächsten Versammlungstag Al Pacinos Interpretation des „Paten“ große Konkurrenz machte, abgelehnt wurden. Somit ging dieser Tag mit einer Mischung aus körperlicher Ermüdung (der Debattierclub der Komponisten tagte 12 Stunden) und dem Unverständnis hinsichtlich der provozierenden Entscheidungen der Textdichter zu Ende.

Am Folgetag wurden neben den üblichen Ehrungen, dem Vortrag des Geschäftsberichts durch GEMA-Vorstand Dr. Harald Heker und der Verleihung der Richard-Strauss-Medaille an Staatsminister Bernd Neumann sämtliche Ergebnisse der Kurienversammlungen vom Vortag ausgewertet (als „angenommen“ gilt stets nur der Antrag, dem alle drei Kurien zugestimmt haben). Um 15 Uhr verlas Enjott Schneider das Ergebnis zu Antrag 48: abgelehnt! Hierauf wurde die Wiederaufnahme des Antrags gefordert um die ansonsten als beschlossen geltende 20%ige Kürzung des Wertungstopfes der E-Komponisten zu verhindern. Unter den Redebeiträgen der nun folgenden Debatte tummelten sich in einer unverhältnismäßigen Häufigkeit Begriffe wie Affront, Scharmützel, Provokation, Entgleisung, Vermessenheit, Dreistigkeit und zuletzt das einzig sachdienliche Wort „Lektion“; denn was hier unter unbeschreiblichem Bluthochdruck und aufkommenden Zukunftsängsten aller anwesenden E-Komponisten verhandelt wurde, war die Rache der Textdichter an den Komponisten, die in den vergangenen Jahren deren Anträge abgelehnt hatten. Dass dies nun auf den Rücken der (wie zu erwarten in der deutlichen Unterzahl anwesenden und beitragsstummen) E-Komponisten ausgetragen werden sollte, ist letztlich doch einsichtig, da sich die U-Komponisten dieses im Ergebnis nur mentale Spielchen niemals hätten gefallen lassen. Dass uns von Seiten des Textdichter-Paten Frank Dostal der Pferdekopf ins Bett gelegt wurde, offenbarte somit unmissverständlich die Macht einer einzelnen Kurie über die Verteilungssummen der anderen und zugleich – dies jedoch in einer besonders deutlichen und bedrohlichen Form – die Abhängigkeit aller zu beteiligenden Akteure innerhalb der GEMA.

Nach erneuter negativer Abstimmung wurde sich auf einen Kompromiss geeinigt, der die zweijährige Befristung der derzeitigen Verteilungsparameter in der E-Wertung vorsieht – ein Waffenstillstand, der nur durch aktive Anwesenheit der E-Komponisten an den Versammlungen der GEMA befriedet werden kann.

Der von den Textern abgelehnte Antrag 50, der eine Herabstufung des Rundfunkaufkommens zur Erlangung von Wertungspunkten vorsieht und somit einigen, vor allem jungen Komponistinnen und Komponisten den Schritt in die ordentliche Mitgliedschaft ermöglichen könnte, wurde ebenfalls wieder aufgenommen und hitzig diskutiert. Mein eigener Puls schoss indes – denn auch ich (so wie viele andere Kollegen) bin von diesen beiden Anträgen persönlich betroffen – weiter nach oben, was ich als deutliches Zeichen verstand, meinen Stimmzettel zur Ankündigung einer Wortmeldung in die Höhe zu heben. Leider kann ich den genauen Wortlaut hier nicht wiedergeben, da ich innerlich von der Debatte so aufgewühlt und zudem höchst angespannt war, vor etwa 700 Mitgliedern das erste Wort als Neuling der Delegierten der Komponisten zu erheben. Im Ergebnis jedoch schien der Redebeitrag das erwünschte Resultat einer positiven Abstimmung bezweckt zu haben. Über 90% der Textdichter stimmten nun für Antrag 50. Dies beweist wiederum die Notwendigkeit der aktiven Teilnahme an den GEMA-Sitzungen, denn ohne unsere Redebeiträge überlassen wir wichtige Entscheidungen einer Mehrheit, die sich zunehmend solitären Überzeugungen hingibt. Die GEMA als Verwertungsgesellschaft richtet sich weitgehend nicht nach dem Wert der Musik, des Schaffens oder gar der Nachfrage. Sie sammelt Geld bei den Nutzern und schüttet die Einnahmen aus diesen Nutzungen an die Berechtigten der genutzten Werk aus. Auf der Grundlage dieses Verteilungssystems kann unsere Zukunft als Komponisten zeitgenössischer Musik nur in der aktiven Nutzung unseres Stimmrechts liegen, ansonsten werden wir, wie dieses Jahr geschehen, schlichtweg für die Anliegen der anderen benutzt.

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1 Antwort

  1. Vielen Dank, Thomas, für diesen ausführlichen Artikel, der wirklich essentieller Lesestoff für junge außerordentliche/angeschlossene Komponisten sein sollte!