Markiert: Xenakis

Surround!

Surround!

Zum Raum wird hier der Klang, und das geschieht auf sehr originelle Weise wie zum Beispiel in Simon-Steen Andersens „Black Box“, in dem Bewegungen von 2 Händen in einer kleinen schwarzen Kiste wahre Klangstürme von Livemusikern entfachen (belgische Erstaufführung durch das „Nadar“-Ensemble). Eine andere Black Box befindet sich in einem Seitenraum: „Black Box“ von Christoph De Boeck ist eine akustische Installation bei der man sich eine schwarze Kiste auf den Kopf setzt, und die Schallwellen allein durch die Schädeldecke übertragen werden, ohne im Raum zu erklingen. Da erschrickt man schon mal, wenn es plötzlich im eigenen Knopf knarzt und furzt.

An interview with Dan Tramte – creator of Score Follower channel on youtube (part 1)

Probably most of you have at some point used youtube to read scores along with the music. There are many fantastic videos around which follow the music exactly and turn the pages for you. Although many of these videos are for classical music there are dedicated channels especially for contemporary music, and they feature a lot of music that would probably be hard to get as scores.
But who are the great people behind these efforts? Are they doing it as a hobby? Are they composers themselves? What drives them to put so much work into something that benefits the modern music community as a whole?

Deutschland – Griechenland: ein musikalisches Match-up

Deutschland – Griechenland: ein musikalisches Match-up

Nicht zu Unrecht ist der legendäre Monty-Python-Sketch mit den gegeneinander kickenden Philosophen mal gerade wieder überall verlinkt, anlässlich eines der monumentalsten Ereignisse der jüngeren Geschichte:

DEUTSCHLAND GEGEN GRIECHENLAND

Von der Tomate zur Tütensuppe – Evolution der Neuen Musik (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

Von der Tomate zur Tütensuppe – Evolution der Neuen Musik (Gastbeitrag von Stefan Hetzel)

Unser regelmäßiger Leser Stefan Hetzel war schon der Zweite, der mich auf Harry Lehmann und seinen interessanten Artikel „Digitale Infiltrationen“ aufmerksam gemacht hat, der schon seit einiger Zeit kontrovers diskutiert wird. Er hat auch gleich einen Artikel über die Thematik geschrieben, den ich hier gerne zur Diskussion stelle:

Kann die jüngere Komponistengeneration überhaupt noch mit Tonhöhen umgehen?

Kann die jüngere Komponistengeneration überhaupt noch mit Tonhöhen umgehen?

Quelle: Strauch 2012 Auf vielfachen Leserwunsch mal wieder ein ästhetischer Versuch! Immer wird ähnlich debattiert: „Heute komponiert niemand mehr mit Stift und Papier.“ Oder: „Die Jungen sind nicht in der Lage, am Tisch etwas langsam auszuzirkeln.“ Und dergleichen mehr. Liebe in die Jahre gekommene KollegInnen! Es stimmt, dass „heute“ die...

Weg mit dem Patchwork oder entdecke das Musikantische!

Weg mit dem Patchwork oder entdecke das Musikantische!

Welche Aktie wird am heissesten gehandelt? Die Jugend, besser Jugendlichkeit. Selbst die Neue Musik ist davor nicht gefeit. Alle heiligen Zeiten werden Newcomer gefeiert, werden sie mit Aufträgen und Preisen überhäuft, als müsste sich das auch in mehreren Jahrzehnten Erreichbare gnadenlos unbedingt ihrer erbarmen. Nur wenige überleben dies. Und diese...

In der Fremde 5: Daniel N. Seel in (Süd)Korea (1. Teil)

In der Fremde 5: Daniel N. Seel in (Süd)Korea (1. Teil)

Daniel N. Seel ist der 5. Komponist, den wir in der Reihe „In der Fremde“ vorstellen – er erzählt über seine Zeit in Korea.

Wo geht’s lang bitte?

Wo geht’s lang bitte?

Auf vielfachen Wunsch meiner nicht vorhandenen Jünger, ein noch unvollständiges Manifest mit Bitte um Erweiterung, ein Flugblatt, mit der Bitte es zu vervielfältigen, es abzuwerfen über dem Niemandsland des ästhetischen Kunstdiskurses, irgendwo neben der Leiche „Neue Musik“, die einsam den endlosen Fäkalstrom der Superstars (die von niemandem mehr gesucht werden) entlang schwimmt

Gastartikel von Peter Köszeghy und ein Denkanstoss von Köszeghy und Martin G. Schmid: wider das „pseudowissenschaftliche Komponieren“

Gastartikel von Peter Köszeghy und ein Denkanstoss von Köszeghy und Martin G. Schmid: wider das „pseudowissenschaftliche Komponieren“

Peter Köszeghy dürfte den meisten Bloglesern als regelmäßiger Kommentator bekannt sein, im folgenden formuliert er eine Kritik an „Methoden“ und an der fehlenden Musikalität von deren Anwendung.

Dosenschlagen in New York, Teil 3: Gimme Shelter

Dosenschlagen in New York, Teil 3: Gimme Shelter

Wie beschreibt man das BoaC-Marathon?
Man stelle sich ein großes Einkaufszentrum vor, überdacht, mit einem gigantischen Atrium, ein Brennpunkt des Viertels. In diesem Einkaufszentrum sollte voller Betrieb herrschen, es gäbe Cafès, Bars, Geschäfte, und tausende von Menschen strömten durch die Gänge.