Markiert: Eleonore Büning

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Ich bin ein Genie und ich darf alles (Kommentar zur Barenboim-Debatte)

Ich sage jetzt mal etwas, was vielleicht noch keiner gesagt hat: Es ist mir bei der Thematik um die es geht scheißegal ob Barenboim ein Genie ist oder nicht. I don’t give a damn. Und warum? Es geht letztlich darum, eine Situation zu erzeugen, in der man auch ermutigt wird, jemandem wie Barenboim auf Augenhöhe mit Kritik zu begegnen, ohne dass man um seinen Job fürchten muss oder gleich vorgeworfen bekommen muss, dass man an einem heiligen Idol kratzt.

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Minenfeld Musik: Daniel Barenboim und das Königsheil

Musik kann ein Minenfeld sein: in etlichen Werken hangelt man sich von Sforzato zu Sforzatissimo. Die MusikerInnen geben alles, werden von DirigentInnen ermuntert, jede Akzentmine stilgerecht in die Akustik platzen zu lassen, als sei es selbst beim hundertsten Mal wie zum ersten Mal. Dies wie jede Interpretation von notierter, komponierter...

Auch falsche Feuer wärmen nicht. Foto: Hufner

Enzyklopädie der Neuen Musik: „Gutmenschentremolo“ [Eleonore Büning]

Es sei „einwandfrei politisch korrektes Gutmenschentremolo,“ schreibt Eleonore Büning über die Transit-Performance des Ensemble Kaleidoskop bei den Donaueschinger Musiktagen in ihrer Kolumne des Netzmagazins takt1.de in der „society of music“. Das wundert, denn eigentlich empfand sie die Aufführung ziemlich daneben. Zur Sache sagt sie: „Danach steigt das Ensemble Kaleidoskop aus,...

Donaueschinger Musiktage 2017/2: Wunderschönes & Weiß nicht & Frauen

Wie ich befürchtete, bin ich nun ausgetauscht. Aber nicht nur ich. Manche Komponisten erkannte man kaum wieder. Zuvor gab es aber was Schönes zu tun: die FEM-Nadel der Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponistenverband wurde im Rahmen der Musiktage im dortigen Rathaus an die – immer noch einzige und erste –...

Versuch der virtuellen Rekonstruktion von Mark Andres Oper „Wunderzaichen“ anhand von Zeitungskritiken.

Versuch der virtuellen Rekonstruktion von Mark Andres Oper „Wunderzaichen“ anhand von Zeitungskritiken.

Gerade eben hatte die neue Oper von Mark Andre, „Wunderzaichen“ in Stuttgart Premiere – unter Mitarbait von niemand anderem als unserem lieben Blogautoren Patrick Hahn wurde die Sache zu ainem großen Erfolg bai Publikum und Kritik, wozu wir aufs Herzlichste gratulieren!

Nun habe ich ain Problem – als Familienvater kann man leider nicht zu jeder Premiere raisen, auch wenn sie quasi um die Ecke in Stuttgart stattfindet. Man muss sich daher mit Radiosendungen begnügen (die es in diesem Fall erfreulicherwaise geben wird), oder eben Kritiken lesen.

Niemand hat die Absicht, die Kultur zu marginalisieren!

Niemand hat die Absicht, die Kultur zu marginalisieren!

Anders als mir, antwortet Peter Boudgoust den 160 Dirigenten, die ihm via FAZ einen offenen Brief zukommen ließen. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/gegen-die-fusion-der-swr-orchester-ein-offener-brief-von-hundertsechzig-dirigenten-12660917.html Seine offene Antwort erfolgt im SWR-Unternehmensweb: http://www.swr.de/unternehmen/zukunft/-/id=9883304/nid=9883304/did=12378154/muipv8/index.html So klingt entschlossenes Nichteingehen auf Argumente. Was mich an der Antwort von Herrn Boudgoust weniger entsetzt, sind die Krokodilstränen, die Eleonore Büning in seinem...

Vom Zauber des Anderen

Vom Zauber des Anderen

Während der Planet, vermutlich das ganze Sonnensystem momentan komplett unter dem Zeichen großer Jubiläen wie dem 60. Geburtstag von Wolfgang Rihm oder dem 100. Geburtstag von John Cage ächzt, wird ein weiterer wichtiger Jubilar wie so oft eher vernachlässigt: Wilhelm Killmayer.

Die Erinnerungen des weißen Hundes an Fräulein Daisy

Die Erinnerungen des weißen Hundes an Fräulein Daisy

Moritz Eggert interpretiert das Interview mit Hans Werner Henze, erschienen am 14.1.2010 in der FAZ