Markiert: E-Musik

Deutschlands frechster Sozialschmarotzer – zu Besuch bei Moritz E.

Deutschlands frechster Sozialschmarotzer – zu Besuch bei Moritz E.

Schon seit Tagen sind sie in aller Munde, der megafaule Arbeitslose Arno Dübel (54) („Wer arbeitet, ist doch blöd…“) und „Maischbergers Hartz-IV-Schnösel“ Ralph Boes (55) („In einem Call-Center kann ich nicht arbeiten, dazu habe ich keine Zeit“). Doch der Arbeitslose „Intellektuelle“ Moritz E. (47) schießt derzeit den Vogel ab. Schon seit 31 Jahren lebt er allein von der Fürsorge des Staates. Ohne jemals einen ordentlichen Beruf ergriffen zu haben. Ein Schnorrer wie er im Buche steht.

GEMA, Verbände und Tarife – totale Ratlosigkeit angesichts eines bevorstehenden heissen Herbstes

GEMA, Verbände und Tarife – totale Ratlosigkeit angesichts eines bevorstehenden heissen Herbstes

Was soll das denn schon wieder? Bundesweite „Anti-GEMA-Proteste“ am 6.9.12. Egal wohin man surft, Berichte über einen drohenden Weltuntergang der deutschen Clubkultur. Egal in welchem Medium man unterwegs ist, wiederum Gegendarstellungen der GEMA, die v.a. nur mir als angeschlossenes Mitglied dieser Verwertungsgesellschaft und ähnliche Betroffenen auffallen dürfte. Allmählich ertaube und...

Ein- und Ausblicke eines jungen Delegierten der außerordentlichen und angeschlossenen E-Komponisten der GEMA

Ein- und Ausblicke eines jungen Delegierten der außerordentlichen und angeschlossenen E-Komponisten der GEMA

GEMA, und kein Ende in Sicht! Moritz und ich schrieben über unsere Eindrücke von verschiedenen Sitzungen. Thomas Nathan Krüger (*1986) wurde hier in Artikeln und Kommentaren schon öfters erwähnt und trägt nun seine Eindrücke zusammen. Er trommelte im Vorfeld der GEMA-Woche etliche ausserordentliche Mitglieder der E-Musik zusammen, um nach Berlin...

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…das ist die neue Zahl der möglichen außerordentlichen Delegierten für die Hauptversammlung der GEMA am 26. Juni 2012 in Berlin. Und wieder einmal ist es meine Pflicht auf die Dringlichkeit des Besuchs dieser Versammlung hinzuweisen – und damit meine ich euch, liebe E-Musik-Kollegen. Vielleicht war es sogar noch nie so dringend.

Komponieren – das Schönste was es gibt! Bis Juni 2012…

Komponieren – das Schönste was es gibt! Bis Juni 2012…

Jedes komponierende Wesen kennt es: Einfallslosigkeit, Schreibunlust, Zeitdruck. Um den Faktor Zeit teilen sich wohl ein wenig die Meinungen: Manchmal fördert er wunderbare Dinge zu Tage, manchmal verschlimmert er gewaltig die Schreibhemmung. Wenn man aber mal „drin“ ist – im Komponieren, entweder total abgekapselt oder sogar noch kommunikativer verdrahtet als...

Ad ACTA – Neues von der globalen Urheberrechtsfront

Ad ACTA – Neues von der globalen Urheberrechtsfront

(Update, 9.2.12, 22:50) Am 11. Februar ist Anti-ACTA-Tag. Was wird da „ad acta“ gelegt? Noch nichts. Aber was hinter ACTA steckt und wie ruhig die Urheberszene dazu noch ist, das verwundert doch ein wenig. ACTA heisst lt. Wikipedia Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Übersetzt heisst dies „Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen“. Sind...

Das kurze Ende des langen Schwanzes

Das kurze Ende des langen Schwanzes

Die internettechnisch unermüdliche und gitarrentechnisch überragende Heike Matthiesen hat mich per retweet auf einen der pessimistischsten Artikel zur Zukunft der Musikbranche aufmerksam gemacht, den ich je gelesen habe, von Stefan Goldmann in der – wo sonst, wenn man sich die tägliche Dosis Depression holen will –
Das passt so richtig zum momentanen Wetter!

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil)

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil)

Das „Zweckmässige“, „Alltägliche“ mit dem sich Komponisten wie Bach, Mozart, Haydn geradezu täglich konfrontiert sahen, und angesichts dessen sie dennoch die wunderbarsten Werke schufen, ist fast komplett aus der Neuen Musik verbannt. Die Zeit der Divertimenti, Tafel- und Feuerwerksmusiken, der Tanzsuiten und Madrigale scheint endgültig vorbei – heute überlässt man das Feld kampflos der rein kommerziell orientierten Musik (und Muzak). Wer z.B. Filmmusik schreibt, darf nach Ansicht der meisten kein großer Künstler sein. Warum eigentlich?