„Der Nussknacker“, eine Visualisierung des Balletts nach einer Handlungszusammenfassung der Wiener Staatsoper

Zu den wichtigsten Aufgaben unserer großen Theaterinstitutionen gehört selbstverständlich die Vermittlung an die Jugend. Klar, das Haltbarkeitsdatum eines Großteils des Opernpublikums ist naturgemäß begrenzt, daher muss man schon früh für „Frischfleisch“ (Theaterjargon) sorgen. Doch wie es anstellen? Für die heutige Jugend sind viele der großen Opern- und Ballettstoffe extrem unverständlich, denn ihre Lebenswelt ist von vollkommen anderen Dingen geprägt, ihre Aufmerksamkeitsspanne im Vergleich zu früheren Generationen extrem kurz.

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Gottseidank haben wir die Wiener Staatsoper, die schon lange als Speerspitze, ja geradezu als Avantgarde der Jugendvermittlung gilt. Dort hat man schon früh entdeckt, dass Filme auf youtube der beste Weg sind, die Generation „handydaddelnde Stubenhocker“ am Wickel zu packen und auf die Opernsitze zu zwingen. Mithilfe des lebensechten Androiden „Susanne Kirnbauer“ entstehen regelmäßig geradezu hypnotische Erklärvideos, die durch ihre innere Ruhe und faszinierende Monotonie selbst Kinder mit schweren Aufmerksamkeitsdefiziten in ihren Bann zu ziehen vermögen.

Um auch Erwachsenen diese bezaubernde Welt zu eröffnen, haben wir vom Bad Blog keine Mühen gescheut, ein solches Video („Nussknacker“ von Tschaikowsky) mit klaren visuellen Signalen zu unterlegen, sodass auch Erwachsene den Inhalt verstehen können. Aber nur, wenn sie sich dieses Video mehrmals anschauen, natürlich!

Moritz Eggert

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