Donaueschingen und ardittiGRÜSSGOTT

Das ausverkaufte Neue Musik-Festival Donaueschinger Musiktage, auf dem allerdings nicht die Neue Musik ausverkauft wird, ist in den letzten Zügen der Vorbereitung. Und während man selbst seinen Aufenthalt in der Raucherpizzeria unterhalb der Fürstenberg-Stuben plant (Sprechstunden täglich zwischen 0:17 und 3:08 – die übrige Zeit wird auf dem Hotelzimmer Radio gehört, Karten gibts ja nicht mehr – nur Fürstenberg-Bier getrunken und das Getratsche nach den Uraufführungen eingesammelt) gerät man zufällig auf den Donaueschingen Blog „Bilder einer Musikbaustelle“, dessen Berichterstattung im vergangenen Jahr bereits Gegenstand von Kritik auf diesem Blog war. (Und wo man sich wiederum über diesen Blog mokierte.) Für dieses Jahr scheint man eine andere Schlagzahl vorlegen zu wollen, jedenfalls schreiben sich gegenwärtig bereits einige Schreiber die Finger heiß und sinnieren über Sinn und Unsinn von Streichquartett heute. Auch eine Art statt ardittiADE ardittiGRÜSSGOTT zu sagen! Kollege Lücker hat bereits abgewunken, von ihm gibt es in diesem Jahr keine Blogkritiken zu lesen. (Habe ich da ein Aufatmen aus Süddeutschland gehört?) und auch ich werde mich natürlich wieder mehr aufs mitteilen, denn aufs austeilen kaprizieren.

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Nussbaumers Geigenschule. Heute: Vibrator.

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Musikjournalist, Dramaturg