N.P.

Liebe Baddies,
Oft wird uns die Frage gestellt „In welchem Stil komponieren Sie eigentlich?“. Nun sind mir ja die Komponisten (bzw. „Kompoknasten“, Grüsse an Karl-Wieland Kurz!) , die da sofort eine Antwort drauf wissen, schon mal von vornherein suspekt, ungefähr so, wie ein Geiger der mir auf die Frage welche Spieltechniken er beherrsche antwortet, er könne nur „Aufstrich“.
Aber jetzt gibt es eine Antwort.
Eine wirklich gute Antwort.

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Negerpunk!

Und wer’s nicht glaubt, einfach mal einen mp3-encoder benutzen!

Fängt immerhin auch mit einem großen „N“ an (vgl. auch „Neue Musik“)

Negerpunk

Einen schönen Mittwoch wünscht euch euer,

Bad Boy (Moritz Eggert)

2 Antworten

  1. Sousa sagt:

    Lieber Moritz,
    das soll auch mal gesagt werden: Vielen Dank für den Blog! War auch Zeit dass ein Komponist der ernsten zeitgenössischen Musik im Internet schreibt. Sehr interessant!

    S.

  2. @ Lieber Moritz,liebe Blogger,

    äußere mich hier gern mal wieder zu einem angenehmeren Thema als zu den leidigen, pauschalen GEMA-Diffamierungen.

    Also: Kompositionsstil definieren/festlegen ist immer schwierig, heikel und KANN (muss nicht!) bis hin zur Kontraproduktivität führen.

    Mich fragen auch gelegentlich Leute, die mich nicht kennen, in welchem „Stil“ ich denn komponieren würde.
    Darauf kann (und will) ich dann meist nicht antworten, weil es für mich darauf keine Antwort gibt bzw. weil ich mich damit selbst ein stück reduzieren würde.

    Meine These ist: ein Komponist ist vielleicht umso spannender, je WENIGER man ihn auf einen „Stil“ festlegen kann aber vor allem: je weniger er sich SELBST festlegt, definiert (und damit immer ein Stück weit in seiner künstlerischen Freiheit und Flexibilität beschneidet).

    Das heißt aber im Umkehrschluss – für mich zumindest –
    NICHT, dass es nicht auch schon gewisse Merkmale gibt beim Komponieren und in der musikalischen Textur bzw. Sprache, die ÄHNLICH bleiben bzw. an denen man einen Komponisten (wenn er authentisch ist/bleibt) direkt erkennen kann. Und dass dies möglich ist, ohne Authentizität oder Freiheiten auf zu geben: Z.B. könnte man vielleicht durchaus schon von einer Art „Lachenmann“-Stil sprechen.