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Die Angst des Lesers vorm Violinschlüssel

Die Angst des Lesers vorm Violinschlüssel

Immer wieder habe ich mal mit Printmedien zu tun, die sich an den ominösen „Durschschnittsleser“ zu tun, oder vielmehr den Durchschnittsleser der in Wirklichkeit gar nicht durchschnittlich sondern ein wahnsinnig kluger Kopf ist (wie bei der FAZ).

Die Bananisierung der Musik

Die Bananisierung der Musik

Vorgestern gab ich ein Skype-Interview für einen jungen Studenten aus Wien, der eine Arbeit u.a. über den Einfluss von Technologie und Vermarktung auf die Musik selber schreibt, ein Thema, das auch hier im Blog immer wieder zur Sprache kommt. In diesem Interview gab es auch die Frage, ob ich fände, dass Musik heutzutage besser oder schlechter sei als früher. Natürlich eine sehr schwierig zu beantwortende Frage, denn zu allen Zeiten gibt es ganz tolle und ganz furchtbare Musik.

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil)

Das vergangene Lachen (3. und letzter Teil)

Das „Zweckmässige“, „Alltägliche“ mit dem sich Komponisten wie Bach, Mozart, Haydn geradezu täglich konfrontiert sahen, und angesichts dessen sie dennoch die wunderbarsten Werke schufen, ist fast komplett aus der Neuen Musik verbannt. Die Zeit der Divertimenti, Tafel- und Feuerwerksmusiken, der Tanzsuiten und Madrigale scheint endgültig vorbei – heute überlässt man das Feld kampflos der rein kommerziell orientierten Musik (und Muzak). Wer z.B. Filmmusik schreibt, darf nach Ansicht der meisten kein großer Künstler sein. Warum eigentlich?

Musik-Fachmänner

Musik-Fachmänner

Als Leser und gelegentlicher Autor des Satiremagazins Titanic halte ich dort für euch natürlich bezüglich des Themas »Musik« die Augen offen. Schon häufiger habe ich mich – vor allem, wenn ich bei grotesken Neue-Musik-Festivals zu Gast war – gefragt, ob die Titanic-Redaktion die Neue-Musik-Szene nicht bald mal als willkommene Spielwiese...