Markiert: musikFabrik

grün vor treue

grün vor treue

grün ist die farbe der treue, verköpert von drei klarinettistinnen im komed-saal, den bei unserer ankunft zahlreiche zuachauer beglückt nach einem blick in die himmelstür verlassen. zweimal bassklarinette, einmal die giftige in es. due aufführung beginnt mit dem gruß der spieler untereinander. sie kommunizieren untereinander im auswendigspiel, wechseln die positionen:...

köln klangt

köln klangt

ein novembersamstag im mai. ein unsichtbares netz hat sich über die stadt gelegt, auf dem ein eingeschworener kreis von musikliebhabern und bunthemdenträgern klangspuren durch die stadt zieht. das unvollendete opus ultimum des kürtener meisters stockhausen wird in den komenden 36 stunden zum ersten mal zyklisch aufgeführt – sechs stunden daraus...

feldman ohne blaubuch

feldman ohne blaubuch

angeblich hat wolfgang rihm morton feldman persönlich versprechen müssen, während der darmstadter aufführung seiner streichquartette nicht zu komponieren. er hat es dann natürlich doch getan. junge männer sind so und irgendwie, vielleicht finden spätere generationen von musikwissenschaftlern im verein mit hirnforschern heraus, wie, haben wohl auch feldmans wunderbar zerbrechliche harmonien...

Sing mir, Tod, ich spiel derweil schau. Triennale-Gedanken von der Ruhr

Sing mir, Tod, ich spiel derweil schau. Triennale-Gedanken von der Ruhr

Noch so ein Beispiel, wie sich Hochkultur implantieren lässt: Man nehme Ruinen des Industriezeitalters, putze sie heraus, dass ihre herrschaftlichen, kathedralischen Züge zum Vorschein kommen, gebe einem Impresario mondialen Zuschnitts ausreichend Taschengeld und fertig ist eines der innovativsten Musik- und Theaterfestivals der Welt. Vulgo Ruhrtriennale. Gut, das mit dem innovativ,...