Markiert: Martina Feldmann

Was wir verdienen. Eine Studie des MIZ.

Fleißig produziert das verlässliche MIZ (Deutsches Musikinformationszentrum) eine Studie nach der anderen zum heutigen Musikleben in Deutschland. So auch jetzt wieder:

…vor dem Hintergrund des anhaltenden Strukturwandels im Arbeitsmarkt für Musikberufe hat das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) im Mai diesen Jahres ein umfangreiches Dossier mit Daten zur Erwerbstätigkeit in Musikberufen veröffentlicht.

Die Daten zeigen unter anderem, dass sich die freiberufliche Tätigkeit unter Musikern und Musikpädagogen mit einem Zuwachs von 40 Prozent seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt hat, bei monatlichen Einkommen, die für die 50.000 in der Künstlersozialkasse versicherten Musikerinnen und Musiker bei durchschnittlich rund 1.000 € pro Monat liegen.

Wichtige Information für alle Berliner (Eltern)

Wichtige Information für alle Berliner (Eltern)

Die Geschichte des Jugendorchesters der Musikschule Marzahn-Hellersdorf ist untrennbar mit den Namen Martina und Rainer Feldmann verbunden. Beide waren bis vor wenigen Jahren Lehrkräfte an der Musikschule und maßgeblich an der Gründung und an den ersten Projekten beteiligt. Beide unterrichten inzwischen nicht mehr in Marzahn, was jedem, der die seltsamen Ränkespiele gegen das Orchester in den letzten Monaten verfolgt hat, sehr schnell einleuchten wird.

Martern aller Arten in Marzahn (5)

Martern aller Arten in Marzahn (5)

Inzwischen sind schon einige Erfolge zu berichten – aufgrund des freundlichen Einsatzes vieler Helfer im Hintergrund haben sich inzwischen die Berliner Philharmoniker der Sache angenommen und werden das Jugendorchester Marzahn-Hellersdorf mit Probenmöglichkeiten und Projekten unterstützen – vielen Dank dafür!

Martern aller Arten in Marzahn (4)/ Kammerphilharmonie Wien

Martern aller Arten in Marzahn (4)/ Kammerphilharmonie Wien

Es scheint ja wirklich so zu sein, dass die Rotstiftschwinger in der Kultur sich immer dann rühren, wenn die große Masse der Menschen durch Schlimmes (Japan, Libyen etc.) abgelenkt sind. Und manchmal gehen sie dabei so perfide und gleichzeitig hilflos vor, dass es dann auch schon wieder unfreiwillig komisch ist.

Martern aller Arten in Marzahn, Teil 3: Jetzt wird’s ernst!

Martern aller Arten in Marzahn, Teil 3: Jetzt wird’s ernst!

Leider ist die Sache drohende Kürzung des Jugendorchesters der Hans-Werner-Henze Musikschule Marzahn-Hellersdorf noch nicht ausgestanden. Wie ich soeben erfahren habe, ist die Beschneidung auf die Hälfte oder 1/4 der Arbeitszeit aller Beteiligten, die mit der Organisation des Orchesters zu tun haben, schon beschlossen und scheinbar nicht mehr abzuwenden. Je mehr man sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr wird eine Bezirksposse der verfehlten „Kulturpolitik“ offensichtlich, die schier unglaublich ist.

Martern aller Arten in Marzahn (2)

Martern aller Arten in Marzahn (2)

Vor nun auch schon wieder 1 1/2 Jahren berichtete ich schon einmal über die Hans-Werner-Henze-Musikschule Marzahn-Hellersdorf und ihr fantastisches Nachwuchs- und Jugendsinfonieorchester unter der Leitung des Dirigenten Jobst Liebrecht.
Damals stand eine akute Drohung einer Kürzung ins Haus, die u.a. durch Reaktionen auf den Artikel im Bad Blog verhindert werden konnte. Doch es ziehen schon wieder dunkle Wolken über Berlins „Problembezirk“ auf.