Schlagwörter: Hans Werner Henze

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Die absolute Vorhersehbarkeit

Die absolute Vorhersehbarkeit

Vorhersehbar war, dass nach dem großen Mediahype um den Tod des „Opernregisseurs“ und „größten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts“ (Jelinek), Christoph Schlingensief, die armen, unfreiwillig zurückgelassenen Künstler, allen voran der Komponist und Librettist, die wunderbare Kostümbildnerin Aino Laberenz, die Sänger, der Dirigent, der Chor, der Intendant Jürgen Flimm, kurzum alle Beteiligten im Grunde nur nur abstinken können gegen eine Erwartungshaltung von der Größe des Mount Everest.

Martern aller Arten in Marzahn

Martern aller Arten in Marzahn

Es ist an der Zeit mal wieder über Kulturpolitik anstatt über Kulturästhetik zu reden. Gerade erhielt ich beunruhigende Nachrichten aus Berlin, die Zukunft der Musikschule Marzahn-Hellersdorf (seit kurzem „Hans Werner Henze – Musikschule“ genannt) und ihres großen Jugendorchesters – das in jahrelanger aufopferungsvoller Arbeit vom Dirigenten Jobst Liebrecht aufgebaut wurde – betreffend.