Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 10.08. bis 16.08.2020

Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 33. „Bilder einer Ausstellung“ – Aus neuen Perspektiven | Revolte im Elfenbeinturm – Die Darmstädter Ferienkurse im Krisenjahr 1970 |  „Free forms“ beim Festival Limmitationes | Bernd Alois Zimmermann | In memoriam Wolfgang Meyer | Music before Revolution | Unsuk Chin im Banne des Unheimlichen | Michael Reudenbach | Wie die Sirenen singen, die Navajos und die Binsen.

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nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka ::: neue musik leben


10.08.2020


23:03 – 24:00 | Ö1
Wie die Sirenen singen, die Navajos und die Binsen. Neue Musik aus der Elbphilharmonie (1)

Wie klingen die Sirenen, diese sagenhaften Femmes fatales, deren lockendem Gesang Generationen von Seeleuten erlegen sein sollen? Was hat Odysseus vernommen, als er seiner Mannschaft die Ohren mit Wachs verschloss und sich an den Mast fesseln ließ, um ungestraft hören zu können? Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen war im November 2019 Ausgangspunkt für einen besonderen Lauschangriff, den wir hier in einem Livemitschnitt vorstellen: Residenzkomponistin Unsuk Chin versetzt sich in die Lage des listigen Griechen, erinnert zugleich an James Joyces Jahrhundertroman „Ulisses“ und legt mit und für die Sopransolistin Nika GoriÄ und das Orchester allerlei überraschende, sinnlich tönende Köder aus. Weitere, nicht minder virtuose Stationen dieser Hörexpedition mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto: das Violakonzert „La Nuit des Chants“ von Thierry Escaich sowie Iannis Xenakis’ Orchesterwerk „Jonchaies“.

Eschaich hat zuvor bei den Initiationsriten der Navajos die Ohren gespitzt, einem der größten Völker der nordamerikanischen Ureinwohner: In seinem für Antonie Tamestit komponierten Konzert taucht er musikalisch in eine enorm reiche, komplexe Kultur ein. Und „Jonchaies“ heißt soviel wie „Binsendickicht“. Mag die Binse im Deutschen redensartlich auch keinen so guten Ruf haben, bei Xenakis steigert sich das unscheinbare, aber weit verbreitete Gewächs mit der geballten Kraft von 109 Musikerinnen und Musikern zu ungeahnter Intensität. Gestaltung: Walter Weidringer


11.08.


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Musik als Kondensat – Der Komponist Michael Reudenbach

Von Matthias R. Entreß. Michael Reudenbachs Werke führen den Hörer durch Abgründe der Leisheit hin zum Kern musikalischer Gestaltung.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Fredrik Schwenk: „Neue Kinderszenen“ (Andreas Skouras, Klavier); Tom Sora: „Wer sich nicht …, wird nicht …“; „Wechselspiele“ (Sarah Maria Sun, Sopran; Tom Sora, Bariton, Kurbelspieluhr; Thomas Hastreiter, Schlagzeug); Markus Schmitt: „Jodler und Juchetzer“, Agile (Matthew Sadler, Trompete); Carl Christian Bettendorf: Nachtstück und Arie (Christin Mollnár, Sopran; piano possibile: Christian Günther); Markus Schmitt: „echoi“ (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Zoro Babel: „Gebts tags e-tortur!“ (Zoro Babel, Ausführung); Markus Zahnhausen: „Klingende Zeit“ (Simon Pauly, Bariton; Markus Zahnhausen, Blockflöte; Ryuichi Rainer Suzuki, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier)

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: Zum 50. Todestag des Komponisten Bernd Alois Zimmermann

Von Roland Kluttig und Thorsten Preuß. Es war sein letztes Werk, sein Testament: Am 5. August 1970 vollendete Bernd Alois Zimmermann seine „Ekklesiastische Aktion“ „Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne“; fünf Tage später nahm er sich, gequält von Depressionen und einem Augenleiden, zermürbt auch von den Grabenkämpfen in der Neue-Musik-Szene, das Leben. Die Stadt Kiel hatte bei Zimmermann eigentlich einen festlichen Beitrag zu einem Konzert bei den olympischen Segelwettkämpfen bestellt; aber was Zimmermann schließlich schrieb, ist von tiefster Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit geprägt. Texte aus dem biblischen Buch Kohelet und aus Dostojewskis Roman „Die Brüder Karamasow“ verbinden sich zu einer Anklage gegen Macht und Unrecht, aber auch zu einer Klage über Einsamkeit und Sinnleere. Ein Stück, das noch heute unter die Haut geht, findet Roland Kluttig. Der international gefeierte Dirigent, langjährige Generalmusikdirektor von Coburg und ab Herbst Chef der Oper Graz war schon während seiner Jugend in der DDR von Zimmermanns (damals schwer zugänglicher) Musik elektrisiert. In der Reihe „Faszination Neue Musik“ aus dem Studio Franken stellt er seine Sicht auf das Werk vor – ein Beitrag zum 50. Todestag des Komponisten

23:03 – 24:00 | Ö1
Unsuk Chin im Banne des Unheimlichen – Musik als Abbild von Träumen: die Komponistin Unsuk Chin. Neue Musik aus der Elbphilharmonie (2)

Eine wundersame Spirale als natürliche Wachstumskurve, die Gruselstory vom Sandmann, der den Kindern die Augen ausreißt, oder schlicht die Liebe zu einem so wandlungsfähigen, facettenreichen Instrument wie die Klarinette: Vielfältig sind die Anregungen, die die Komponistin Unsuk Chin für ihre Musik nützt. Dieses Porträtkonzert, aufgenommen im Februar 2020 in der Hamburger Elbphilharmonie mit dem Klarinettisten Kari Kriikku sowie Stefan Asbury am Pult des NDR Elbphilharmonie Orchesters, stellt die in Seoul geborene Berlinerin mit drei repräsentativen Werken der letzten Jahre vor, in denen sie nicht zuletzt zeigt, welche virtuos schillernden Farben sie dem großen Klangkörper regelmäßig abgewinnt.

„Mannequins“ basiert auf E. T. A. Hoffmanns „Sandmann“ und dem unheimlichen Driften zwischen Realität und Fiktion in einer „imaginären Choreographie“, wie sie selbst es nennt. Im Klarinettenkonzert frönt sie ihrer Liebe zu dem, was das Instrument klanglich jenseits einer klassisch-kultivierten Sphäre leisten kann, greift dabei auch auf eine alte Form wie die Passacaglia zurück oder nützt nicht-klassische Muster wie den Groove. Und im Konzert für Orchester „Spira“ wird die Resonanz zweier Vibraphone zur Urzelle, die sie nach der „Spira mirabilis“ entwickelt, der in der Natur vom Schneckenhaus bis zur Galaxie vorkommenden, logarithmischen Wachstumsspirale.

Unsuk Chin: „Ich glaube nicht, dass es einen Weg zurück zu Neoromantik, Neoklassizismus oder zu anderen Neoismen gibt. Andererseits glaube ich auch nicht an das Konzept der Avantgarde. So viele Dinge, von denen wir glauben, wir hätten sie erfunden, existieren bereits – in der frühen europäischen wie in der nichteuropäischen Musik. Auch wenn einem im Nachhinein auffällt, dass es etwas Neuerfundenes bereits gegeben hat, sollte man dennoch erfinderisch bleiben. Es geht meiner Meinung nach darum, originelle und fantasievolle Musik zu schreiben.“ Gestaltung: Walter Weidringer


12.08.


00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponisten

Winfried Zillig: Tanzsymphonie (Ernst Gröschel, Klavier; Nürnberger Symphoniker: Othmar Mága); Werner Jacob: „Quartett 1960“ (Mitglieder des Aulos-Bläserquintetts); Gerhard Deutschmann: Concertino (Hans-Dieter Bauer, Siegfried Schubert-Weber, Klavier); Werner Heider: „Broken Songs“ (Frank Möbus, Gitarre; ars nova ensemble nürnberg: Werner Heider); Hans-Günther Allers: Quintett, op. 92 (Ensemble Kontraste); Gunter Dornheim: Concerto Nr. 1 (Mitglieder der Nürnberger Symphoniker: Max Loy)

23:03 – 24:00 | Ö1
Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen

Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl


13.08.


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Music before Revolution (2/3)

Morton Feldman: „Vertical Thoughts 5“ für Sopran, Tuba, Schlagzeug, Celesta und Klavier (1963) | Iannis Xenakis: „Morsima – Amorsima“ für Violine, Violoncello, Kontrabass und Klavier (1965-62) | César Bolaños: Divertimento III (Densidad 1) für Flöte, Bassklarinette, Kontrabass, Schlagzeug und Klavier (1967) | Giuseppe Sinopoli: „Sunyata“, Tema con varianti für Sopran und Streichquintett (1970) | Ensemble Musica Negativa, Leitung: Rainer Riehn

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponisten

Gábor Péter Mezei: Trio (Lukasz DIugosz, Flöte; Nils Moenkemeyer, Viola; Kathrin Pechlof, Harfe); Arthur Piechler: „St. Ulrichsmesse“ (Liselotte Becker-Egner, Sopran; Hildegard Hartwig, Alt; Karl Günzel, Tenor; Peter Lika, Bass; Wolfgang Thoma, Orgel; Augsburger Kammerchor; Städtisches Orchester Augsburg: Anton Göttler); Franz Xaver Lehner: „Trio 1950“ (Das Zilcher-Trio); Fritz Büchtger: „Johannes der Täufer“ (Hans Günter Nöcker, Bariton; Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Helmut Eder); Franz Lehrndorfer: „Aus hartem Weh die Menschheit klagt“ (Franz Lehrndorfer, Orgel); Josef Anton Riedl: „Inventionen in fünf Raten“ (Erina Goto, Thomas Hastreiter, Marimbaphon)

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: In memoriam Wolfgang Meyer

Wolfgang Meyer, Klarinette. György Ligeti: Zehn Stücke (Syrinx-Quintett); Michael Riessler: „Unwucht“ (Michael Riessler, Klarinette; Trio di Clarone); Rudi Spring: Trio, op. 51, Nr. 2 (Hariolf Schlichtig, Viola; Rudi Spring, Klavier); Malcolm Arnold: Klarinettenkonzert Nr. 2, op. 115 (Bamberger Symphoniker: Ingo Metzmacher)

23:03 – 24:00 | Ö1
Das Festival Limmitationes als Hotspot der frei improvisierten Musik

Das Festival Limmitationes geht seit vielen Jahren „über die Grenzen“ und das in vielfacher Hinsicht. Initiator Udo Preis hat mit seinem Team im idyllischen Südburgenland einen weit über die Grenzen hinaus bekannten Treffpunkt für innovative frei improvisierte Musik geschaffen. Die Ausweitung der Ausdrucksformen in Richtung Tanz und Malerei waren somit nur logisch. Coronabedingt mussten die diesjährigen geplanten Festivals verschoben werden, somit machen wir uns auf eine akustische Bestandsaufnahme und gehen „über die Grenzen“, – mit der Samuel Dühsler Group, Ridmo oder Emil Groß. Gestaltung: Gerhard Krammer


14.08.


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst: Kurzstrecke 100

Feature, Hörspiel, Klangkunst – Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene. Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und Johann Mittmann. Produktion: Autor*innen/Deutschlandfunk Kultur 2020. Länge: 54’30. (Wdh. v. 30.07.2020)

Autorenproduktionen aus Feature, Hörspiel und Klangkunst. Heute mit einem ohrenaufschließenden Feature, das die Stadt Hamburg in ihren Tiefenschichten durchlauscht.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese

21:05 bis 22:30 | Bayern 2
Hörspiel: hör!spiel!art.mix: „Geisterspiel“ von Günter Koch

Mit Günther Koch und Helmut Böttiger. Realisation: Helmut Böttiger/Bernhard Jugel/Günther Koch. BR 2005

Fußball unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Reporter-Legende Günther Koch kommentierte am 26. Januar 2004 die außergewöhnliche Partie Alemannia Aachen – 1. FC Nürnberg vor leeren Rängen. Das „Geisterspiel“ ohne Fans im Stadion hatte das DFB-Sportgericht verfügt, nachdem zuvor der Trainer der Nürnberger von einem Wurfgeschoß getroffen worden war. „Es ist ein beklemmendes Gefühl!“, sagt Günther Koch zum Anpfiff und lässt in den folgenden 90 Minuten die Beschränkungen der gewohnten Berichterstattung weit hinter sich. Auf Erkundungsgängen im leeren Aachener Tivoli zeichnet er das Bild einer Partie, die vor allem durch die Abwesenheit dessen gekennzeichnet ist, was sonst – nicht zuletzt akustisch – den Fußball ausmacht: das enthusiastische, empörte, erboste, begeisterte, auf jeden Fall lautstark mitgehende Publikum. Nie mehr in seinem Leben möchte er einem weiteren Geisterspiel beiwohnen und beendet seinen Bericht er mit einem flammenden Appell an die Fairness aller Fußballfans, „damit uns das für die Zukunft erspart bleibt!“

Günter Koch, geb. 1941 in Posen, ehemaliger Hörfunk- und Fernsehreporter. Zum 25. Dienstjahr als BR-Fußballreporter Hörspiel Tribute Günther Koch Revisited – Voll in den Mann (2001).

22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur
Musikfeuilleton: Der Berufene – Eine Nahansicht des Komponisten Bernd Alois Zimmermann

Von Sabine Fringes. „Mein Vater hat mir mal gesagt: Ich habe keine Wahl, ich muss komponieren“, sagt Bettina Zimmermann, die Tochter von Bernd Alois Zimmermann. Er zählt zu den herausragenden Komponisten der zeitgenössischen Musik. Sein Stil ist geprägt von äußerster Vielschichtigkeit, mit der er Klangmaterial aus Mittelalter, Barock und Klassik, Zwölftonmusik, Jazz und Pop miteinander verbindet. Für Bernd Alois Zimmermann war Komponieren eine unausweichliche Notwendigkeit – eine Berufung. Sie endete abrupt, als er sich am 10. August 1970 mit 52 Jahren das Leben nahm. Seitdem herrscht von ihm in der Öffentlichkeit das Bild eines depressiven Künstlers vor. Doch so vielgestaltig wie sein Werk war auch sein Charakter. Im „Musikfeuilleton“ erzählt die Tochter von diesem faszinierenden Allround-Künstler.

23:03 – 24:00 | Ö1
„Free forms“ beim Festival Limmitationes – ein Rückblick

Mit den „free forms“ haben die „Limmitationes“, das Festival für frei improvisierte Musik, ein internationales Netzwerk geschaffen, das vom südburgenländischen Heiligenkreuz im Lafnitztal aus Orte wie Triest, Ljubljana, Klagenfurt, Wien, Bratislava, Budapest und Berlin vernetzt. Die diesjährigen Aktivitäten mussten aufgrund von CODIV 19 verschoben werden, das Archiv des Festivals bietet aber eine lohnenswerte Fundgrube an Entdeckungen und klanglichen Grenzüberschreitungen, – der Intention des Festivalmottos gemäß. Gestaltung: Gerhard Krammer


15.08.


14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK
Zwei Leben für die Musik – Eine Hörbiografie über Fanny und Felix Mendelssohn, Achtes Kapitel: Fanny on Tour (1837-1840)

Mit Udo Wachtveitl, Martina Gedeck, Sabin Tambrea, Martin Umbach, Christoph Jablonka, Stefan Hunstein, Beate Himmelstoß und anderen. Eine Sendung von Jörg Handstein

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Atelier neuer Musik: Revolte im Elfenbeinturm – Die Darmstädter Ferienkurse im Krisenjahr 1970

Von Anna Schürmer. 2020 entfallen die Darmstädter Ferienkurse wegen Corona. Auch vor 50 Jahren herrschte Ausnahmezustand im Mekka der Neuen Musik: Damals probten politisierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Aufstand und provozierten einen eklatanten Kurzschluss von Kunst und Politik. Die damals im Jahr 1970 gewissermaßen in Hörweite der „Achtundsechziger“ verhandelten Fragen besitzen auch und gerade heute Relevanz: Kann bzw. darf Musik politisch sein? Wie vertragen sich demokratische Mitbestimmungsrechte mit den Hierarchien des Musiklebens? Muss engagierte Musik leicht verständlich für Massen sein oder kann gerade auch das Experiment sozioästhetisch wirksam werden? Und wie sieht es mit der Internationalisierung, Pluralisierung und Diversifizierung der Szene Neuer Musik aus? Autorin Anna Schürmer lässt die eklatanten Ereignisse von einst und ihre Folgen im Gespräch mit prominenten Zeitzeugen und mithilfe akustischer Quellen aus heutiger Sicht aufleben. Zu Wort kommt dabei Kaske-Preisträger Peter Michael Hamel, während der 2012 verstorbene Ideologiekritiker Hans G Helms mit seiner „Dokumentation einer misslungenen Revolution“ historische O-Töne und Musikaufnahmen beisteuert.


16.08.


17:04 bis 18:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: „Bilder einer Ausstellung“ – Aus neuen Perspektiven

1874 komponierte Modest Mussorgsky seinen Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ nach Gemälden und Zeichnungen seines Malerfreundes Viktor Hartmann.

Kaum ein klassisches Musikwerk ist seither so oft bearbeitet worden wie dieses. Ravels bekannte Orchesterfassung ist nur eine unter vielen. Daneben gibt es Bearbeitungen für Streichquartett, Glasharfe oder Jazz-Septett. All das lässt uns die „Bilder einer Ausstellung“ aus ganz neuen Perspektiven erleben.

22:08 – 22:55 | Ö1
Der Grenzüberschreiter. Udo Preis empfiehlt – Die Playlist des Limmitationes-Organisators

Seit vielen Jahren veranstaltet der gebürtige Kärntner Udo Preis im Südburgenland das Festival Limmitationes. Als reines Musikfestival gestartet ist es inzwischen zum stilistischen Schmelztiegel auch für andere Kunstformen wie Malerei, Literatur und Tanz geworden. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage mussten die für diese Saison geplanten Konzerte abgesagt werden, im Zeit-Ton extended bringt Udo Preis einen Querschnitt seiner musikalischen Grenzüberschreitungen. Gestaltung: Gerhard Krammer

 

 

Erstellt die Radioumschau. Freak.

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