Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 16.07. bis 22.07.2018

Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 29. Schwerpunkte: Angela Davis löscht ihre Website, Sound Capes und Kröten Music, Hölderlin. Geschichte einer Abschiebung, Die Yaro Summerschool der Hochschule für Musik und Theater Rostock, Forum neuer Musik 2007 – Expatriats, Philip Glass Works – Musik eines Minimalisten, Der schwedische Bänkelsänger Carl Michael Bellman, Karl Bartos im Gespräch mit Kaline Thyroff.

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16.07.2018


20:05 bis 21:00 | Bayern 2
Hörspiel: Andreas Neumeister: Angela Davis löscht ihre Website

Mit Tanja Kübler, Noe Noack, Christiane Roßbach, Heiko Ruprecht, Ralf Summer und Peter Veit. Komposition: Diska. Regie: Barbara Schäfer. BR 2004

Man unterscheidet Leute, die man aus dem Fernsehen kennt, von Leuten, die man nicht aus dem Fernsehen kennt, von Leuten, die man gar nicht kennt. Man unterscheidet Orte, die man aus dem Fernsehen kennt, von Orten, die man nicht aus dem Fernsehen kennt, von Orten, die man gar nicht kennt. Und erst wenn schließlich auch die Werbeblöcke gestrichen werden, so eine zuverlässige Faustregel, ist die Sache da draußen wirklich ernst.

Neumeister verbindet in seinen Texten politisches Denken und Pop. Seine literarischen Arbeiten sind Charts, Abbildungen und Originalzitate aus Werbung, Fernsehen und Internet. Das Arrangement der Zitate, die Reihung und Dramaturgie des Nach-Gesprochenen, Nach-Gedachten und Nach-Gemachten tritt gegen die Medienwirklichkeit an. So bezieht sich der Titel des Stücks auf eine Zeitungsmeldung, wonach die Bürgerrechtlerin und Philosophin Angela Davis nach dem 11. September 2001 ihre Website vom Netz genommen hatte.

Andreas Neumeister, geb. 1959, Schriftsteller. Romane u.a. „Salz im Blut“ (1990), „Ausdeutschen“ (1994), „Angela Davis löscht ihre Website“ (2002), „Könnte Köln sein“ (2008). BR-Hörspiele u.a. „…und die Sirenen heulten lichterloh“ (1992), „Prima Leben Und Sparen“ (1998), „MYA. über die Zukunft des Kapitalismus war alles bekannt“ (2010).


17.07.2018


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Sound Capes und Kröten Music – Ohrenhoch, der Berliner Geräuschladen

Von Thomas Groetz. Die 2007 gegründete Hörgalerie präsentiert Soundinstallationen und ist ein Klanglaboratorium der internationalen Elektronikszene.

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Dietrich Ammende: Vier Romanzen (Heinz Friedrich, Bariton; Magda Rusy, Klavier); Günter Bialas: Streichquartett Nr. 4 – „Assonanzen“ (Auryn Quartett); Mark Lothar: „Musik des Einsamen“, op. 67 (Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton; Mitglieder der Münchner Philharmoniker: Mark Lothar); Gernot Tschirwitz: „Wolken“ (Sven Witzemann, Klavier); Franz Alfons Wolpert: Vier Shakespeare-Sonette (Kieth Engen, Bass; Franz Alfons Wolpert, Klavier); Hans Werner Henze: „Royal Winter Music II“ (Stephan Stiens, Gitarre)

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte – Studio für Musik

Rebecca Saunders: „Skin“ (Juliet Fraser, Sopran; Klangforum Wien); Martin Smolka: „A yell with misprints“ (ensemble recherche)

22:30 bis 23:00 | NDR Kultur
ARD Radiofestival 2018 Gespräch: Der Musiker Karl Bartos im Gespräch mit Kaline Thyroff

Karl Bartos hat von 1975 bis 1990 als Schlagzeuger der Elektro-Pioniere „Kraftwerk“ die Popmusik bis heute mit beeinflusst. Er erzählt aus seiner Klangbiografie zwischen Klassik und Pop und der prägenden Zeit mit „Kraftwerk“.

Die Düsseldorfer Gruppe „Kraftwerk“ gilt international als Pionierprojekt der elektronischen Musik. Karl Bartos war von 1975 bis 1990 Teil dieser Band, tourte mit ihr durch die Welt und nahm im legendären „Kling-Klang-Studio“ Hits wie „Das Model“, „Die Roboter“ und „Computerliebe“ auf. Nach 15 Jahren endete die Zusammenarbeit wegen Meinungsverschiedenheiten.

Im Gespräch im ARD Radiofestival erzählt Karl Bartos aus seiner Klangbiografie. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er mit den Beatles, lernte Gitarre und Schlagzeug und spielte zunächst in Coverbands. Seinen Eltern zuliebe machte er eine Ausbildung zum Fernmeldemechaniker, entschied sich danach aber für ein Studium am Düsseldorfer Konservatorium. Dort lernte er nicht nur Klassische und Neue Musik kennen, sondern auch die Musiker seiner zukünftigen Band.


18.07.2018


00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponistinnen

Zsolt Gárdonyi: Divertimento über Tanzweisen aus Siebenbürgen (Elisabeth Fuchs, Flöte; Angelika Ruhland, Oboe; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine Müller, Fagott; Stefan Würger, Horn); Steffen Schorn: Aus „Bach Blech & Blues“ (Steffen Schorn, Saxophon; Windsbacher Knabenchor: Karl-Friedrich Beringer); Rainer Brunn: „Sellanraa“ (Duo Stringendo); Werner Heider: „Musik-Geschichte“ (Werner Heider, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Muhai Tang); Gerald Eckert: „Aphel“ (NDR Radiophilharmonie: Johannes Harneit); Christoph Weinhart: „Überall“ (Regina Johanna Kleinhenz, Sopran; Christoph Weinhart, Klavier); Eberhard Klemmstein: Fantasie über ein Thema von Paganini (Michael Goldammer, Oboe; Christian Dollfuss, Klarinette; Thomas Eberhardt, Fagott; Robert Langbein, Horn; Holger Grohs, Alexander Klemmstein, Violine; Steffi Grohs, Viola; Tilmann Stiehler, Violoncello; Martin Knauer, Kontrabass)

20-21 Uhr | SRF 2 Kultur
Drei Beispiele von Teamwork in der Musiktheaterproduktion

Die Komponistin Clara Ianotta tut sich zusammen mit der Architektin Anna Kubelik – und es entsteht skull ark, ein filigranes Netz von Tiefseegeräuschen. Der Komponist Ondrej Adamek tut sich zusammen mit der Dramaturgin Katharina Schmitt – und es entsteht Alles klappt, eine berührende Reflexion über Deportation. Der Musiktheatermann Ruedi Häusermann tut sich zusammen mit der Librettistin Judith Gerstenberg – und es entsteht das so witzige wie hintergründige Projekt Tonhalle.

21 – 22 Uhr | SRF 2 Kultur
Abgründe

Jorge E. López’ „Kampfhandlungen / Traumhandlungen“ ist ein recht frühes Werk des Komponisten. Ein Stück, das eine höchst expressive Klangwelt voller Schründe und Abgründe und von enormer physischer Wucht entfesselt. Das dieses phänomenale Werk innerhalb der gut zwei Jahrzehnte, die es nun vorliegt, gerade einmal zwei Aufführungen erlebte, mag zeigen, wie weit es von den Usancen des Musikbetriebs entfernt ist.

Fausto Romitelli (1963 – 2004) „Amok – Koma“ für neun Instrumente und Elektronik (2001); Thomas Bruttger (*1954) „Echoraum – Raumecho“ für Horn solo (2016, Uraufführung); Martin Jaggi (*1978) „Uxul“ für zwei Ensemblegruppen (UA, Kompositionsauftrag des CNZ, ermöglicht von Pro Helvetia); Jorge E. López (*1955) „Kampfhandlungen / Traumhandlungen“ für Ensemble (1995/1998). Collegium Novum Zürich. Olivier Darbellay, Horn. Jonathan Stockhammer, Leitung. Konzert vom 12.04.18, Tonhalle Maag, Zürich


19.07.2018


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik

Elliott Carter: Zwei Sätze aus „Eight Pieces for four Timpani“ | Nicolaus A. Huber: „dasselbe ist nicht dasselbe“ für kleine Trommel | Younghi Pagh-Paan: „Ta-Ryong IV“ für Schlagzeug solo | Iannis Xenakis: „Rebonds“ für Schlagzeug solo. Isao Nakamura, Schlagzeug

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Fritz Büchtger: „Vor der Tür“ (Edith Urbanczyk, Sopran; Franz Reuter-Wolf, Bariton; Robert M. Helmschrott, Klavier und Orgel; Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); Franz Xaver Lehner: Klarinettenkonzert (Wolfgang Schröder, Klarinette; Münchner Philharmoniker: Rudolf Alberth); Armin Knab: „Zeitkranz“ (Chor des Bayerischen Rundfunks: Wolfgang Baumgart); Robert Delanoff: „Tourbillons“ (Zoltán Kovács, Bassklarinette; Eva Schieferstein, Klavier); Kerstin Thieme: Psalmentriptychon (Liselotte Freyberger, Sopran; Sigrid Windecker-Reichert, Alt; Karl Maureen, Orgel; Nymphenburger Kantatenchor)


20.07.2018


00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst: Rete mirabile | Wundernetz – Von Ulrike Haage und Mark Ravenhill

Konzept und Komposition: Ulrike Haage; Libretto: Mark Ravenhill; Kuratiert von Gaby Hartel; Musiker: Vokalquartett: Christina Andersson (Sopran), Regina Jakobi (Alto), Daniel Steiner (Tenor), Jonas Böhm (Bass), Almut Lustig, Brigitte Haas (Perkussion, Marimbaphon, Vibraphon). Produktion: SWR / Deutschlandfunk Kultur / Museum für Naturkunde Berlin 2018. Länge: ca. 54’30. (Ursendung)

Ein Singspiel über die Antipoden Mensch und Natur, entstanden im Museum in Berlin.

Unter dem Titel ‚Kunst/Natur‘ lud das Museum für Naturkunde Berlin KünstlerInnen ein, mit dem Museumsraum und seinen Objekten in Austausch zu treten. In ‚Rete mirabile‘ (lateinisch: Wundernetz) erforschen Ulrike Haage und Mark Ravenhill die klangliche Resonanz der Nasssammlung des Hauses. Inmitten von Präparaten, Aufbewahrungsgläsern und Vitrinen entsteht ein Singspiel über die Antipoden Fauna und Homines. Ein künstlerischer Illusionsraum trifft auf museale Erinnerungen. Mehr über das Modellprojekt ‚Kunst/Natur‘: kunst.naturkundemuseum-berlin.de

In Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Naturkundemuseum und Deutschlandradio Kultur entstand auch das Hörstück „echo echo“ von A K Dolven und Gaby Hartel (2015/16).

Ulrike Haage geboren 1957 in Kassel, lebt als Komponistin, Pianistin und Hörspielmacherin in Berlin und arbeitet an der Schnittstelle von Jazz, Avantgarde, klassischer Musik und Literatur. Für ihre grenzüberschreitende Arbeit wurde sie 2003 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Zuletzt komponierte sie für Deutschlandfunk Kultur die Musik zu dem Hörspiel „Nacht“ von Etel Adnan.

Mark Ravenhill, geboren 1967 in Haywards Heath in England, ist Dramatiker und Regisseur. Neben Theaterstücken, Drehbüchern und Hörspielen, schreibt er für den Guardian. Sein Erstling „Shopping and Fucking“ lief nach seiner Uraufführung im Londoner West End und wurde ein weltweiter Erfolg. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: „Das Experiment“ (2011).

00:12 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Bayerische Komponistinnen

Hugo Distler: Cembalokonzert, op. 14 (Martin Haselböck, Cembalo; Wiener Akademie: Martin Haselböck); Jan Koetsier: Dresdner Trio, op. 130 (Bernd Schober, Oboe; Peter Damm, Horn; Rita Markwart, Klavier); Peter Jona Korn: Symphonie Nr. 1, op. 3 (Bamberger Symphoniker: Rudolf Alberth); Wolfgang Jacobi: Klaviersonate Nr. 3 (Tatjana Blome, Klavier); Joseph Suder: „Liebeserwartung“ (Christa Mayer, Mezzosopran; Oliver Triendl, Klavier)

21:05 bis 22:30 | Bayern 2
hör!spiel!art.mix: Klaus Buhlert: Hölderlin. Geschichte einer Abschiebung

Mit Jens Harzer, Bibiana Beglau, Felix Goeser und Uchenna van Capellenveen. Musik und Regie: Klaus Buhlert. BR 2018. Ursendung

Erste Erde Forum: Geologische Prozesse und Leben – Raoul Schrott im Gespräch mit Gerhard Wörner (Institut für Geochemie, Göttingen). BR 2015

Regisseur und Komponist Klaus Buhlert hat sich Briefe und Gedichte Hölderlins vorgenommen und in der ihm eigenen Art in unsere Zeit transportiert: Und zwar indem er einen zugewanderten Rapper im „Deutsch-Test für Zuwanderer“ Hölderlins Gedichte wählen und in der mündlichen Prüfung zum Vortrag bringen lässt. Kann er so seine Abschiebung verhindern? Briefzitate und Rap-Zeilen vermischen sich in diesem Hörspiel zu einem ganz neuen Bild von Hölderlins Werk und seiner Sprache.

„Hölderlin? Nein, kennt er nicht, ist er auch nicht. Heute ist er Scardanelli, gestern Fürstlicher Biebliedekarius, morgen Killalusimeno. Hölderlin ist ein Sufi der deutschen Literatur, ein Sonderling, närrisch und verlacht, bis hin zum Aufschrei, zum Verglühen, zur Auflösung. Andere schreiben über Mystik, er verkörpert sie: „Nimm mich, wie ich mich gebe, und denke, dass es besser ist zu sterben, weil man lebte, als zu leben, weil man nie gelebt!“

Das könnte auch O-Ton der Sufis im 10. Jahrhundert sein, und klingt 200 Jahre nach Hölderlin zugleich wie eine Fanfare des Rock’n‘ Roll: „It’s better to burn out than to fade away“ – so nämlich singt es Neil Young 1979 in „My My, Hey Hey (Out of the blue)“ – und im Abschiedsbrief von Kurt Cobain findet man genau diese Zeile…

In späteren Briefen an seine Mutter nimmt Hölderlin in höchst förmlichen Worten Abstand von seiner Höflichkeit gegenüber ihr und der Welt: „Verehrungswürdige Mutter! Ich habe die Ehre, Ihnen zu bezeugen, dass ich über den von Ihnen empfangenen Brief recht erfreut seyn musste. Ihre vortrefflichen Äußerungen sind mir sehr wohltätig, und die Dankbarkeit, die ich Ihnen schuldig bin, kommt hinzu zu der Bewunderung Ihrer vortrefflichen Gesinnungen.“

Berichte aus Hölderlins zweiter Lebenshälfte, einer Zeit der Umnachtung im Tübinger Turm – die gleichwohl noch einige der hellsichtigsten Verse deutscher Sprache hervorgebracht hat, klingen schauderhaft. Selbst Hölderlins Mutter, die ihm und allen gegenüber so durchhaltend steif war, explodieren in den Briefen plötzlich die Gefühle. Trotzdem hat sie Friedrich, ihren Sohn, in den verbliebenen fast vierzig Jahren nicht ein einziges Mal besucht.

Um die fünfzig Gedichte und etwas  Briefe dieses Zeitraums sind in offenbar zufälliger Auswahl erhalten. Wie man sie zu lesen hat und wofür sie wohl stehen, war von Anfang bis heute eine offene und stets faszinierende Frage, die meist unabhängig von der Auslegung seiner großen Dichtung diskutiert wurde.“ (Klaus Buhlert)

22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur
Einstand: „Junge Bratschisten sind rar“ – Die Yaro Summerschool der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Die Dozentin Claudia Beyer im Gespräch mit Carola Malter


21.07.2018


22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Atelier neuer Musik: Revisited – Forum neuer Musik 2007 – Expatriats

Sadik UÄras Durmus: Sur | Carmen Maria Cârneci: -embER („Die Stille, ich“) |  Thomas Simaku: Insomnio. Ensemble Insomnio, Musikalische Leitung: Ulrich Pöhl

Aufzeichung vom 24.3.2007 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Am Mikrofon: Frank Kämpfer. Die Aufmerksamkeit gilt einer Region, die in Europa lange als randständig galt, die heute ein Beharren auf kultureller Tradition und zugleich ein immer schnellerer Wandel charakterisiert. Unter dem Motto ,Focus Balkan‘ hatte sich das Forum neuer Musik 2007 auf Spurensuche u.a. nach zeitgenössischem Komponieren aus Serbien, Bulgarien, der Türkei und Griechenland begeben. Vor knapp zwölf Jahren wusste man in Deutschland davon noch wenig. Das international besetzte Ensemble Insomnio aus Utrecht betrat mit seinem Konzertprogramm ,Expatriats‘ folglich Neuland. Die Mehrzahl der Komponisten des Abends ist in ihrem künstlerischen Schaffen in zwei Kulturen bzw. Ländern zu Hause.


22.07.2018


17:04 bis 18:00 | hr2-kultur
Kaisers Klänge: Philip Glass Works – Musik eines Minimalisten

Philip Glass gilt als einer der wichtigsten Vertreter und Mitbegründer der Minimal Music. Sein Weg dorthin führte über die Beschäftigung mit indischer und afrikanischer Musik.

Die aus einfachen Tonfolgen generierten hypnotischen Klangmuster scheinen sich oftmals nur im Kreis zu drehen, entfalten aber gerade dadurch ihre rauschhafte Wirkung. Mit ihnen gestaltet Philip Glass ganze Opern, Sinfonien, Ballette und Filmscores.

22:00 bis 22:30 | Deutschlandfunk Kultur
Musikfeuilleton: Schlechte Zeiten, nichts als Pleiten – Der schwedische Bänkelsänger Carl Michael Bellman

Von Sabine Fringes. Für die Schweden hat er eine ähnliche Bedeutung wie Shakespeare für die Engländer: der Bänkelsänger Carl Friedrich Bellman. Bis heute gilt er als schwedischer Nationaldichter, den man jedes Jahr am Bellman-Tag am 26. Juli feiert. Auch in Deutschland hat er seine Anhänger gefunden. Für sie ist Bellman der Urvater aller Liedermacher.

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seit 1997 chefökonom der kritischen masse und netzbabysitter der nmz.